Filmhandlung und Hintergrund

Das Kriegsende 1945 im Odenwald aus der Perspektive von Schülern.

Kriegsende 1945: In seinem Heimatdorf im Odenwald hat sich der 18-jährige Gymnasiast Hans Kolp mit den amerikanischen Besatzungssoldaten arrangiert. Er baut einen schwungvollen Schwarzmarkthandel mit gestohlenem US-Material auf. Kolp greift mit seiner Bande von Dieben zu immer gewagteren Mitteln, um Beute mit Uniformen, Jeeps, Waffen und Genussmitteln zu machen. Er will sich und Freundin Hilde eine gesicherte bürgerliche Existenz aufbauen. Doch die Behörden stellen ihm eine Falle. Kolp bringt sich aus Verzweiflung um.

Eine Gruppe von Schülern machen Geschäfte mit gestohlenem Material der US-Armee. Als ihr Anführer geschnappt wird, begeht er Selbstmord.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Kolp: Das Kriegsende 1945 im Odenwald aus der Perspektive von Schülern.

    Erste Regiearbeit von Roland Suso Richter („Dresden“, „14 Tage lebenslänglich“, „Der Tunnel“), der seinen Spielfilm selbst finanzierte, Drehbuch und Musik schrieb, den Film schnitt und ihn im Eigenverleih herausbrachte. Wie Edgar Reitz‘ „Stunde Null“ und „Heimat“ griff Richter die Zeit zwischen Kriegsende und Währungsreform auf, um Geschichte im Alltag aufzuspüren. Im März 2006 stellten Richter und seine damals noch unbekannten Darsteller Frank Röth, Katja Flint, Heiner Lauterbach (Offizier) und Ottfried Fischer „Kolp“ anlässlich des DVD-Starts im ZDF vor.

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