Filmhandlung und Hintergrund

Fulminant fotografierte Familien-Doku über die von der Klimakatastrophe bedrohte Tierwelt im Eis des Nordpolargebiets.

Die kräftige Nanu ist das Neugeborene einer Eisbärenmutter und muss schon früh erleben, wie ihr schwächlicher Bruder stirbt. Nun kümmert sich ihre Mutter nur noch um die Aufzucht des verbliebenen Nachwuchses. Das Pelzknäuel lernt überlebensnotwendige Techniken: Wie man jagt oder das Eis mit den Pfoten aufhackt. Zeitgleich wächst Walrossmädchen Seela im Kreise seiner vielköpfigen Verwandtschaft auf. Seela und Nanu machen die ersten Geh- und Schwimmversuche, werden groß, bis sie als Erwachsene später selbst Nachwuchs bekommen.

Über zehn Jahre hat Sarah Robertson in ihrer Familien-Doku die Tierwelt im Eis des Nordpolargebiets beobachtet. Hautnah und fulminant werden die Stationen des Lebenszyklus‘ in der ewigen Kälter gezeigt, ebenso, wie die Klimaerwärmung den Lebensraum bedroht.

Eine Eisbärenmutter bekommt zwei Junge, die kräftige Nanu und den schwächlichen Bruder, der später stirbt. Die Pelzknäuel lernen, das Eis mit den Pfoten aufzuhacken, und zu jagen. Parallel dazu wächst das Walross Seela im Kreise von Mutter, Tanten, Cousins und sonstiger Verwandtschaft heran, die darauf achtet, dass ihm nichts passiert.

Eine Eisbärenmutter bekommt zwei Junge, die kräftige Nanu und einen schwächlichen Bruder. Die Pelzknäuel lernen, das Eis mit den Pfoten aufzuhacken und zu jagen. Parallel dazu wächst das Walross Seela im Kreise seiner Verwandtschaft heran, die darauf achtet, dass ihm nichts passiert. Beide Spezies müssen sich immer weiter von ihren angestammten Gebieten entfernen und ums Überleben kämpfen, neue Verteidigungsstrategien gegen ihre natürlichen Feinde ausprobieren und als Flüchtlinge neues Territorium erobern.

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    • Königreich Arktis: Fulminant fotografierte Familien-Doku über die von der Klimakatastrophe bedrohte Tierwelt im Eis des Nordpolargebiets.

      Fulminant fotografierte Familien-Doku über die von der Klimakatastrophe bedrohte Tierwelt im Eis des Nordpolargebiets.

      Einen Kontrapunkt zu Knuddel-Knut im Berliner Zoo setzt dieser von Adam Raveth und Sarah Robertson über zehn Jahre gedrehten Dokumentarfilm mit zwei Jungtieren im Mittelpunkt – das Eisbärenmädchen Nanu und das Walrossmädchen Seela. Hautnah begleitet die Kamera die Entwicklung vom hilflosen Neugeborenen über erste Geh- und Schwimmversuche bis hin zur Geschlechtsreife. Wenn beide selbst Nachwuchs bekommen, schließt sich der Kreis. Bis dahin entfaltet sich ein optisch ansprechendes Abenteuer in einer sich rasch verändernden und den Lebensraum einengenden Umwelt. Die Eisbärenmutter bekommt zwei Junge, die kräftige Nanu und den schwächlichen Bruder, der es irgendwann nicht mehr schafft und stirbt. Die anfangs putzigen weißen Pelzknäuel lernen, das Eis mit den Pfoten aufzuhacken, um Nahrung zu finden, kriegen das Jagen beigebracht und wie man Gefahren durch böse männliche Artgenossen umgeht, die ihren Appetit auf die Kleinen nicht verhehlen. Parallel dazu wächst das Walross Seela im Kreise von Mutter, Tanten, Cousins und sonstiger Verwandtschaft heran, die darauf achtet, dass ihm nichts passiert. Beide Spezies müssen sich immer weiter von ihren angestammten Gebieten entfernen und ums Überleben kämpfen, neue Verteidigungsstrategien gegen ihre natürlichen Feinde ausprobieren und als Flüchtlinge neues Territorium erobern.

      Trotz Vermenschlichung und einer Portion Sentimentalität bleiben Gefahren nicht ausgespart oder das brutale Töten anderer Arktis-Bewohner. So delektieren sich Eisbären an putzigen Robben und auch Seelas Tante wird Opfer der weißen Riesen. Im Schlepptau der Hauptfiguren machen sich Polarfüchse, Seehunde, Möwen oder Dickschnabellummen über die Reste her. Fressen oder Gefressenwerden. Kritik an der Zerstörung dieser Region wird nicht ausgeblendet, aber vor allem geht es um die Tierfamilie, auch wenn Eisbären als Einzelgänger gelten. Wenn Walrösser sich Leib an Leib auf einer Scholle drängen, tönt der Song „We are Family“. Zur Personalisierung der Tiere trägt die Stimme der Erzählerin Queen Latifah bei, die – weit weniger objektiv als Morgan Freeman in „Die Reise der Pinguine“ – Nähe suggeriert und menschliche Gefühle. Die kindgerechte Vermittlung sollte trotzdem für Sensibilisierung des aktuellen Themas Klimakatastrophe sorgen, denn wenn sich nichts ändert, wird dieses Königreich im Jahre 2040 nur noch eine Erinnerung sein. mk.

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