Fakten und Hintergründe zum Film "Knight and Day"

Kino.de Redaktion |

Knight and Day Poster

Mehr zum Film? Wir haben die wichtigsten Hintergründe und Fakten für Dich gesammelt: detaillierte Inhaltsangaben, Wissenswertes über die Entstehung des Films, ausführliche Produktionsnotizen. Klick rein!

Über den Film

Mit atemloser Geschwindigkeit verändert der Geheimagent Roy Miller (Tom Cruise) das Leben von June Havens (Cameron Diaz), einer ganz normal wirkenden Frau, komplett … und sie macht es genauso. June besteigt ein Flugzeug in Wichita, Kansas und beginnt mit ihrem charmanten und geheimnisvollen Sitznachbarn Roy zu flirten. Kurz darauf verändert sich alles. Plötzlich rast das Flugzeug in ein Maisfeld und außer den beiden überlebt keiner aus der Crew und keiner der Passagiere.

Ohne Atem holen zu können, wird June plötzlich rund um den Globus gejagt und verfolgt. Sie wird in Brooklyn beschossen, springt in Österreich von Hausdächern und läuft in Sevilla vor spanischen Stieren davon. Und dabei befindet sie sich in Gesellschaft eines möglicherweise ein Doppelspiel treibenden und unsteten, aber absolut anziehenden Geheimagenten. Das Abenteuer um Leben und Tod zwingt diese beiden Menschen aus völlig unterschiedlichen Welten dazu, das Einzige zu tun, was sie bisher immer vermieden haben: jemandem zu vertrauen. Von nun an ist für beide alles anders, denn dieser außergewöhnliche Geheimagent wird von der Liebe zu Fall gebracht und diese ganz normale Frau ist in der Lage, die außergewöhnlichsten Dinge zu tun, die sie sich nie hätte vorstellen können.

Bilderstrecke starten(14 Bilder)
Alle Bilder und Videos zu Knight and Day

„KNIGHT AND DAY hat alles, was ich am Kino liebe“, erklärt Tom Cruise. „Es ist eine perfekte Mischung aus Action, Komödie, unverbrauchten Charakteren mit denen man sich identifizieren kann und einer vergnüglichen Lovestory, die natürlich und organisch wirkt. Was mich an Junes und Roys Geschichte so interessiert, ist die Tatsache, dass wir alles, was mit ihnen passiert, durch ein Action-Prisma beobachten. Der Spaß und die Herausforderung bestanden für Cameron und mich darin, unsere Charaktere inmitten dieser verrückten Momente der Gefahr herauszuarbeiten und zu zeigen, dass Roy und June das Beste im anderen hervorbringen. Und das ist der ultimative romantische Gedanke“.

Cameron Diaz, die sich schon vor Tom Cruises Zusage an das Projekt gebunden hatte, gefiel das Zusammenspiel der Charaktere, die Entwicklung ihrer Romanze – und die Möglichkeit, dieses Abenteuer mit diesem Hauptdarsteller bestreiten zu können. „Was mich an KNIGHT AND DAY anzog, war nicht nur die hochprozentige Action, sondern die leidenschaftliche Liebesgeschichte, die der Film meiner Ansicht nach erzählt“, erinnert sich Cameron Diaz. „Eine Liebesgeschichte von zwei Menschen, die, aus völlig unterschiedlichen Welten kommend, zueinander finden. Zwischen Roy und June entwickelt sich etwas, das jeweils beim Anderen etwas Interessantes und Unerwartetes hervorbringt. Ich glaubte, dass es großen Spaß machen würde, diesen Aspekt in diesem aufregenden Abenteuer mit Tom Cruise zu erforschen.“

Regisseur James Mangold ist bekannt dafür, kreative, dynamische und ausgefallene Ansätze für klassische Genres zu entwickeln. So inszenierte er vor ein Jahren die Oscar®-gekrönte Johnny Cash-Biografie WALK THE LINE („Walk the Line“, 2005) und brachte Witz und Tempo in seinen von der Kritik gelobten Western 3:10 TO YUMA („Todeszug nach Yuma“, 2007) ein. Jetzt schlägt er in einem anderen Genre wieder eine neue Richtung ein und vermischt die Action eines globalen Spionagethrillers mit einer witzigen Romanze. Er verpackt eine Liebesgeschichte voller Glamour und Spaß mit einem kompliziert geflochtenen Netz aus Verfolgungsjagden, Kämpfen und Fluchtaktionen - und das alles in höchstem Tempo.

Im Unterschied zu anderen Actionfilmen dieser Größenordnung entstand KNIGHT AND DAY nicht auf der Basis eines Comics, eines Romans, einer TV-Serie oder eines Franchises, sondern auf der Grundlage eines Drehbuchs, das Patrick O’Neill ohne Beauftragung durch ein Studio verfasst hatte. James Mangold sah darin eine Chance, mit einem klassischen Genrestoff etwas Neues zu versuchen. „Wir sahen in KNIGHT AND DAY ein Update wunderbarer Hollywood-Produktionen – einen Film in dem es Reisen, Glamour, Humor, Liebe und Abenteuer gibt – allerdings mit modernen Figuren und dynamischer intensiver Action“, erklärt Mangold. „Als Regisseur, der Dramen und Komödien gedreht hat, war es wichtig für mich, KNIGHT AND DAY nicht zu einem James Bond-Film werden zu lassen. Wir wollten etwas Fantasievolleres drehen, das mehr in die Richtung von CHARADE („Charade“, 1963) oder NORTH BY NORTHWEST („Der unsichtbare Dritte“, 1959) gehen sollte. Wir wollten einen modernen Actionfilm mit einem unbeschwerten Ton. Wir wollten die Zuschauer auf eine abenteuerliche und vergnügliche Reise um die Welt entführen, auf eine Reise voller Komik, aber mit Charakteren, die völlig real wirken und von Schauspielern dargestellt werden, die sich in dieses Konzept richtig einbringen konnten.“

„Um all das erreichen zu können, braucht man die richtigen Leute“, setzt Mangold seine Ausführungen fort. „Bei Tom und Cameron wusste ich, dass wir mit ihnen das auch schaffen konnten. Was ich unter anderem in den letzten Jahren bei Toms Filmen vermisst habe und in KNIGHT AND DAY unbedingt wieder sehen wollte, war eine Rolle, in der Tom menschlich und witzig ist. Ich war wirklich begeistert, diesen Schritt mit ihm in der Rolle von Roy Miller gehen zu können, einer Figur, die plötzlich alles hinterfragt, was sie sich bisher vom Leben wünschte. Und dann betritt Cameron Diaz als June Havens Roys Welt und sorgt dafür, dass er Dinge macht und Gefühle entwickelt, die er zuvor noch nie erlebt hat. Was mich am meisten an diesem Film interessierte, war die Komik, die sich entwickelte, wenn man die kleinen romantischen Streitereien und Verwirrungen mit hochgradiger Action vermischte.“

Eine weitere Schlüsselfigur in der Realisierung des Films war Mangolds langjährige Geschäftspartnerin, Produzentin und Ehefrau Cathy Konrad. Mit ihr hat er eine durch die enge Bindung wirkungsvolle kreative Kurzschrift entwickelt, die an Telepathie grenzt. Es war die originelle Story, die Konrad bei KNIGHT AND DAY anzog. „Es ist schwer, neue Stoffe zu finden, die nicht auf Superheldengeschichten oder Ähnliches zurückgehen“, gibt Konrad zu. „Was uns an KNIGHT AND DAY ansprach, war, dass es um zwei großartige Charaktere ging, die eine noch größere Rolle als die Action spielten. Das spiegelt etwas wider, das meiner Ansicht nach in allen unseren Filmen zu finden ist: nämlich den Gedanken, dass hinter jeder guten Geschichte immer großartige Menschen stecken.“

Mangold genoss die Gelegenheit, mit einem geliebten Genre spielen zu können. „Wir waren uns absolut im Klaren über das Vermächtnis und die Ikonographie von Agentenfilmen“, erklärt der Regisseur, „wie die BOND-Filme, die BOURNE-Filme und die MISSION: IMPOSSIBLE-Filme. Und wir haben immer überlegt, wie wir das alles auf den Kopf stellen und neue Ansätze finden könnten. KNIGHT AND DAY ist keine Parodie. Wir wollten eine Welt erschaffen, die für den Zuschauer absolut real wirkt, aber eben auch sehr komisch.“

Mangold verstärkte die Zusammenprall von Spionage, Komik und Romantik, während er die Figuren auf glattes Terrain führte, auf dem er sich selbst sehr wohl fühlt. „Eine der amüsanten Fragen, die der Film stellt, ist folgende: Selbst wenn man ein Agent ist, der ein Flugzeug notlanden oder die Welt retten kann…kann dieser Agent auch mit einer Beziehung umgehen? Es gibt diese beiden wunderbar unterschiedlichen Charaktere – eine Frau, die immer davon träumte, irgendwohin zu reisen, aber nie genug losließ, um es auch tatsächlich zu tun, und diesen Mann, der schon absolut überall war, aber nie die Liebe entdeckt hat. Vom ersten Moment ihrer Begegnung an kollidieren hier ganz gegensätzliche Sehnsüchte.“

Produktion: Die Besetzung

Roy Miller ist ein Spion, dessen außergewöhnliche Mission durch die Erfahrung ganz normaler Liebe unerwartet einen Umweg macht. Tom Cruise, ein Schauspieler, wie es ihn nur selten gibt, der mühelos zwischen ikonischen Rollen als Actionheld und fein abgestimmten Charakterporträts wechselt, erweitert das überraschende Spiel des Films mit einer klassischen Filmfigur um unerwartete Dimensionen. Seine Darstellung von Roy Miller bringt den Zuschauer dazu, sich zu fragen, wer denn nun dieser Typ wirklich ist. Roy musste abwechselnd wirken wie ein Held oder Anti-Held, wie ein hereingelegter Agent oder ein verführerischer Verräter, wie ein Mann, der so verliebt ist, dass er sein Leben um 180 Grad drehen und verändern will. „Wenn wir Roy zum ersten Mal begegnen, ist er ein Mysterium“, erklärt Mangold. „Man weiß nicht, ob er gut oder böse ist, was er und aus welchem Grund er etwas vorhat. Tom ist jemand, der sofort Glaubwürdigkeit als Actionheld mitbringt, aber auch in der Lage ist, lockerer zu werden und Roy Millers Veränderung zeigen kann.“ Und Cathy Konrad fügt hinzu: „Tom vermittelt dieses Gefühl von Sehnsucht, das unter der Oberfläche in Roy schlummert. Er ist liebenswert und charmant, doch er lässt die Leute bis zur letzten Minute im Unklaren, was es mit ihm auf sich hat.“

Cruise hat den charmanten, mutigen und schlagfertigen Actionhelden in vielen Filmen geradezu definiert – von TOP GUN („Top Gun – Sie fürchten weder Tod noch Teufel“, 1986) bis hin zu MISSION: IMPOSSIBLE („Mission: Impossible“, 1996) und seinen beiden ebenso enorm populären Fortsetzungen. Gleichzeitig verdiente sich Cruise aber auch Oscar®-Nominierungen für emotional komplexe dramatische Rollen in MAGNOLIA („Magnolia“, 1999), JERRY MAGUIRE („Jerry Maguire – Spiel des Lebens“, 1996) und BORN ON THE FOURTH OF JULY („Geboren am 4. Juli“, 1989). Cruise war begeistert, dass er hier den charmanten, unerschütterlich gelassenen Helden, den die Zuschauer von ihm erwarten, spielerisch auf den Kopf stellen konnte. Vom ersten Moment an war sein Motto bei diesem Projekt. „Spaß soll es machen und cool soll es sein.“

„Ich konnte es gar nicht erwarten, diesen Film zu drehen“, fasst Cruise seine Begeisterung zusammen. „Man wird in dieses große Abenteuer und diese Liebesgeschichte geradezu hineingezogen – und wir haben alles getan, damit das Ganze ein unberechenbarer Non-Stop-Spaß wird. Ich halte Jim für einen fantastischen Geschichtenerzähler, wollte unbedingt mit ihm und Cameron bei diesem Film zusammenarbeiten.“

Was Cruise vor allem an diesem Projekt anzog, war die Vorstellung, dass der perfekte Actionheld, den er spielen sollte, plötzlich erschüttert wird und aufgewühlt sein sollte. Und zwar nicht durch seine gefährliche Mission oder durch die große Zahl seiner Verfolger, sondern durch sein eigenes Herz, wenn er June begegnet. Cruise gefiel die Idee, dass die rasante Romanze zwischen Roy und June wie keine andere beginnt, aber dann doch so viel mit jeder anderen Liebesgeschichte gemeinsam hat.

Diesen Gedanken führt Cruise aus: „In dieser wilden Handlung hat jeder der beiden Figuren einen Traum, was vielleicht einmal wahr werden könnte. Aber dann erkennen beide, dass dieser Traum sich tatsächlich erfüllen könnte. Ich glaube, dass sich die Zuschauer damit identifizieren können. Jedes Paar kann eine Geschichte über die erste Begegnung erzählen, nur ist es so, dass sich hinter dem Beginn der Beziehung von Roy und June eine wirklich außergewöhnliche Geschichte verbirgt. Roy und June sind sogar mit den gleichen Dilemmata konfrontiert, die jeder Verliebte kennt. Es sind die Fragen ‚Kann ich diesem Menschen wirklich vertrauen? Und wer ist dieser Mensch wirklich?’ – doch bei den Antworten steht für Roy und June eben mehr auf dem Spiel. Der Spaß liegt darin, zu beobachten, wie sich ihre Beziehung entwickelt, während es um sie herum immer aufregender und turbulenter wird. Diese romantische Spannung, die man in jeder Szene findet, machte die Action so faszinierend, wie ich es nur selten erlebt habe.“

Ein Schlüsselelement für den Aufbau dieser romantischen Spannung war die lange erwartete neue Zusammenarbeit mit Cameron Diaz, mit der Cruise bereits im fantastischen Suspense-Drama VANILLA SKY („Vanilla Sky“, 2001) vor der Kamera gestanden hatte. „Sobald wir beide uns für dieses Projekt entschieden hatten, konnte ich es nicht abwarten zu sehen, wie Cameron ihre Figur anlegen und entwickeln würde. Einen solchen Film wollte ich schon immer mit Cameron drehen“, gibt Cruise zu. „Ich war so begeistert von der Vorstellung, weil mir ihre Darstellungen in Actionfilmen so großes Vergnügen bereitet haben. Sie besitzt Talent, ist witzig, athletisch und eine großartige Schauspielerin. Und diese Figur ist so einnehmend, dass ich wusste, sie würde eine bestechende Darstellung bieten.“

Vom ersten Drehtag an konnte man die Chemie zwischen den beiden spüren. „Beim verbalen Schlagabtausch zwischen uns geht es wirklich Schlag auf Schlag: Bumm! Bumm! Bumm!“, führt Cruise weiter aus. „Camerons Komik ist absolut einzigartig, und ich liebe es, wie sie Slapstickmomente und absolut authentisch wirkende romantische Gefühle vermischen kann.“

Action wird für Cruise durch die Charaktere bestimmt und umgekehrt. Diese Überzeugung und seine enorm ausgeprägten athletischen Fähigkeiten sind gemeinsam dafür verantwortlich, dass Cruise bei seinen Filmen seine Stunts immer selbst macht, ja oft sogar sich seine eigenen Stunts ausdenkt, unabhängig davon, wie gefährlich sie auch sein mögen. „Für mich ist es eine Herausforderung“, erklärt der Superstar, „und für den Zuschauer ist es aufregender und unterhaltsamer. Wenn die Kamera die ganze Zeit bei Roy bleibt, dann bringt das eine zusätzliche Note ein. Und mir macht es wirklich Spaß.“

Für seine Rolle musste Cruise nicht nur von Hausdächern springen, Stieren auf dem Motorrad ausweichen und eine Boeing 727 in einem Maisfeld landen, sondern auch ein Gleichgewicht finden zwischen Roys absoluter konzentrierter Intensität und seinen Überlebensinstinkten und der fiebrigen, unkontrollierten Energie eines Mannes, der sich Hals über Kopf verliebt. „Roy wird von June wirklich völlig überrollt“, erklärt Cruise. „Aber er erkennt sofort, dass etwas in ihr steckt und glaubt, dass er sicherstellen muss, dass es ihr gut geht. Am Anfang aber steht sie auf Konfrontationskurs mit seiner Welt. Mich erinnert das alles daran, wie Beziehungen auch im echten Leben funktionieren, wie man sich zu Beginn manchmal darauf gar nicht einlassen will, dann aber den Punkt erreicht, an dem man sich entscheiden muss, ob man sich kopfüber in dieses Abenteuer stürzt.“

Das abenteuerliche Tempo des Films hat Mangold, wie Cruise erklärt, von Anfang an entwickelt. „Seit WALK THE LINE wollte ich einen Film mit Jim drehen. Ich erkannte, dass er einen erstaunlichen Blick für unvorhersehbaren Suspense hat, dass er Romantik wirklich versteht und darüber hinaus auch sehr witzig ist. Er brachte alles mit, was man sich von einem Regisseur erhofft, wenn man Flugzeuge zu Bruch fliegt, von Hausdächern springt oder vor Stieren davonläuft.“

So wie Cruise der Rolle von Roy Miller nicht widerstehen konnte, wurde Cameron Diaz von ihrer Rolle verführt. Von June Havens, einer scheinbar ganz normalen, arbeitenden Single-Frau, die in Wichita einen Vergaser abholen will und nach ihrer Rückkehr nach Boston unerklärlicherweise … zu einer Frau auf der Flucht wird, die in Gefahr ist, unerwartet in einen internationalen Zwischenfall verwickelt zu werden und sich in einen gesuchten und gejagten Spion zu verlieben scheint … und die plötzlich, aus der Situation heraus, bisher unbekannte und ungenutzte Stärken an sich entdeckt.

Diaz, die dank ihres großen komischen Talents und Charmes zu den gefragtesten weiblichen Stars gehört, hat für ein großes Spektrum von Rollen Anerkennung gefunden. Es reicht von der komischen Versponnenheit von THERE’S SOMETHING ABOUT MARY („Verrückt nach Mary“, 1998) über die temperamentvolle Action von CHARLIE’S ANGELS („3 Engel für Charlie“, 2000) bis hin zum Drama vor historischem Hintergrund, wie es Martin Scorseses GANGS OF NEW YORK („Gangs of New York“, 2002) repräsentiert. Trotzdem war die Rolle von June Havens in KNIGHT AND DAY für Diaz etwas Neues - eine stürmische Mischung aus Spannung und sexy Komik, aus der sich, von jeder Menge Action begleitet, das Porträt einer Frau entwickelt, die das Selbstvertrauen bekommt, endlich loszulassen und auf ihr Herzen zu hören.

Für Mangold war Diaz die Idealbesetzung, um die unterschiedlichen Anforderungen, die die Rolle der June mit sich brachte, erfüllt sehen zu können. „Mir fällt beim besten Willen keine andere Frau ein, die aus dieser Rolle so viel hätte machen können. Cameron ist einzigartig, denn sie ist glamourös, schön, eine großartige Schauspielerin und gleichzeitig ein komisches Naturtalent und unglaublich athletisch. Wer sonst hätte so perfekt ein Mädchen von nebenan darstellen können, das in ein großes Abenteuer hineingerissen wird, und dabei gleichzeitig in der Lage sein können, den körperlichen Anforderungen dieses Films gerecht zu werden?“ Und Konrad fügt hinzu: „Cameron vermittelt uns, wie Junes Lebensansatz erst nach innen gerichtet ist, sie sich dann aber nach außen für ein großes Abenteuer öffnet. Man bekommt die Chance zu sehen, wie June sich als Persönlichkeit weiterentwickelt. Wie June und Roy bringen auch Cameron und Tom das Beste beim anderen zum Vorschein.“

Diaz konnte nachempfinden, wie verwirrt und verlegen June bei der Begegnung mit Roy Miller reagiert: „Wenn sich Roy und June auf dem Flughafen zufällig über den Weg laufen, gibt es bei beiden den Moment, in dem jeder beim anderen etwas entdeckt, nachdem er schon ein Leben lang suchte“, erklärt Diaz. „Am Anfang, wenn June mit Roy flirtet, glaubt sie, dass sie es mit den gewohnten Gefahren zu tun hat, die auftreten, wenn man sich einen Fremden verliebt. Aber daraus entwickeln sich schnell Gefahren, bei denen es um Leben und Tod geht, und sie hat keine Ahnung, wie viel sie davon noch ertragen kann.“

Als June zu erkennen beginnt, dass sie so ziemlich mit allem fertig werden kann, mit dem sie konfrontiert wird, öffnet sich ihre ganze Welt. „Erst ist sie eine Frau, die sich ihrer Fähigkeiten überhaupt nicht bewusst ist, die von Abenteuern immer nur geträumt hat – und dann entwickelt sie sich zu einer Frau, die erkennt, dass sie sehr wohl fahren, schießen und bei Roy bleiben kann. Was mir an der Entwicklung von Junes Persönlichkeit gefällt“, setzt Diaz ihre Ausführungen fort, „ist die Tatsache, dass sie in ihrem Leben bis jetzt nie aus sich herausgegangen ist. Und wenn sie dann Tom begegnet, heißt es für sie, jetzt oder nie, um die Chance zu nutzen. Roy setzt das in ihr frei. Auf der anderen Seite ist Roy dieser abtrünnige Abenteurer, der glaubt, dass er immer jede Chance beim Schopf ergreift. Aber bei dem, was er wirklich will und braucht, hat er das nie gemacht: bei der Liebe. Jeder ist das perfekte Gegenstück zum anderen. Und beide lernen sie einander zu vertrauen, obwohl Vertrauen sehr schwer aufzubauen ist.“

Ähnlich wie Roy und June befand sich auch Diaz sofort in einem dynamischen Rhythmus mit Cruise. „Es ist wunderbar, mit Tom zusammenzuarbeiten, denn er macht alles, was ich einbringe, um so vieles besser. „Er hat eine so starke Präsenz und so große Energie. Wenn man einen Actionfilm dreht, kann man das mit keinem anderem besser machen als mit Tom Cruise. Ich liebte es, auf seinen Ideen aufzubauen und fand es großartig, wie er erst mit einem Flugzeug eine Bruchlandung hinlegt und sich dann verliebt. Alles wirkt bei ihm absolut real und aufregend.“

Wie Cruise war auch Diaz entschlossen, ihre Stunts selbst auszuführen – von Autos, die sie um die eigene Achse drehen lassen, bis hin zu Fäusten, die sie einsetzen musste. „Ich liebe das Training für Kampfszenen“, gibt Diaz zu. „Es bedeutet eine Woche voller Blutergüsse, Schnitte und Verstauchungen, aber es macht großen Spaß. Als ich dieses Jahr mitten in den Dreharbeiten zu KNIGHT AND DAY zur Verleihung der Golden Globes® ging, hatte ich überall an meinen Armen Schwellungen und Beulen, und außerdem aufgeschürfte Knie. Es war einfach wunderbar!“

Diaz mochte auch die ausgelassene Stimmung während der Dreharbeiten – und die Tatsache, dass sie den Großteil ihrer Zeit am Set mit Lachen verbrachte. „Dreht man einen Film, der die Zuschauer zum Lachen bringen soll, und lacht bei den Dreharbeiten selbst viel, dann weiß man einfach, dass es echt und natürlich wirken wird. Tom und ich verstanden uns so hervorragend“, fasst Diaz zusammen, „dass sich das in den Actionszenen, in den komischen Szenen und auch darin widerspiegeln muss, wie diese Figuren als echte Partner zusammenfinden.“

In der Tat war es diese Chemie, die sofort zwischen Cruise und Diaz sichtbar wurde, die das ganze Produktionsteam mit freudiger Lust am Risiko antrieb. „Tom und Cameron erzeugen zusammen eine unglaubliche Stimmung und Atmosphäre, vielleicht, weil sie als Schauspieler so unterschiedlich sind“, fasst James Mangold zusammen. „Bei Tom dreht sich alles um Präzision. Er ist auf den Punkt konzentriert wie ein Laser, besitzt große Intensität. Cameron dagegen ist locker, wild und emotional. Die Reaktion zwischen den beiden ähnelt der von Essig und Öl und daraus entwickelt sich eine unglaubliche filmische Kombination.“

Tom Cruises Figur Roy ist ein Mann, hinter dem eine Menge Leute her sind. Jeder sucht ihn - von amerikanischen Regierungsagenten bis hin zu Spionen anderer Länder. Das alles gab den Filmemachern von KNIGHT AND DAY die Gelegenheit, eine herausragende Gruppe von Spitzendarstellern für die anderen Hauptrollen sowie für die Nebenrollen des Films zu besetzen. Mit an der Spitze der Verfolger steht Fitzgerald, der Boss der Agentenbehörde, der June davon zu überzeugen versucht, dass Roy ein korrupter Spion geworden ist. Als Darsteller für Fitzgerald entschied sich Mangold für einen der vielseitigsten Filmdarsteller von heute: für Peter Sarsgaard, der gerade erst für seine Darstellung eines charmanten Gauners in AN EDUCATION („An Education“, 2009) hohes Kritikerlob erhalten hatte.

„Eine Rolle wie Fitzgerald kann entweder ganz schablonenartig gespielt oder mit Leben erfüllt werden“, bemerkt Mangold. „Peter war in der Lage, dieser Figur die richtige Würze zu geben, die auf gewisse Weise Roy Millers Spiegelbild ist – ein helles oder dunkles Spiegelbild, je nachdem, wie man die Situation beurteilt.“

Sarsgaard gefiel die Mischung aus Raffinesse und Verspieltheit, die die Story bot. „KNIGHT AND DAY ist ein erstaunlicher Mix aus Elementen, wie man sie aus alten Spionagestoffen kennt, aber auch aus Action- und Komödienelementen“, schwärmt Sarsgaard. „Ich mag den ungezwungen-leichten Ton des Films.“ Inspiration für Fitzgerald fand Sarsgaard schließlich dort, wo es niemand je erwartet hätte: in dem Cartoon-Stinktier Pepe Le Pew, das in der Verfolgungsjagd niemals aufgibt, wie sinnlos das auch sein mag. „Pepe Le Pew hat diese Eigenschaft, sich nie unterkriegen zu lassen und nie seine Methoden zu ändern, und genau das zeichnet auch Fitzgerald aus“, erklärt Sarsgaard.

Diese Rolle erforderte aber nicht nur darstellerische Kompetenz, sondern auch Mut, besonders wenn es darum ging, mit der enthusiastischen Furchtlosigkeit, die Cruise und Diaz zeigen, und den Risiken, die beide auf sich nehmen, Schritt halten zu können. „Was in anderen Filmen nur so aussieht, als würde es geschehen, passierte bei diesem Film tatsächlich“, verrät Sarsgaard. „Es wurde nicht sehr viel mit dem Green Screen gearbeitet. Die Risiken, die ich Tom Cruise während der Dreharbeiten eingehen sah, waren oft unglaublich. Er und Cameron besitzen so großes Selbstvertrauen und wissen immer, was in einem bestimmten Moment zu tun ist, selbst wenn sie in diesem Moment ein Hausdach überspringen.“

Diese Momente, in denen pures Adrenalin ausgeschüttet wird, waren auch für einen weiteren Star, wie Tom Cruise bereits Oscar®-nominiert, ein Anziehungspunkt: für Viola Davis, die für ihre Nebenrolle in DOUBT („Glaubensfrage“, 2007) an der Seite von Meryl Streep Anerkennung und Auszeichnungen erhalten hatte. In diesem Film nun konnte sie Muskeln und Macht spielen lassen als CIA-Direktorin Isabel George, die die amerikanische Spionageabwehr leitet und mit Roy Miller eine Privatfehde austrägt.

„Viola ist eine fantastische Schauspielerin“, schwärmt Cathy Konrad. „Es war ungemein wichtig, jemand mit ihrer Ernsthaftigkeit, ihrem dramatischen Gewicht und ihrer Authentizität für diese Rolle zu bekommen, bei der sich alles darum dreht, ob man wirklich glauben kann, was diese Figur sagt.“

Wie schon ihre Kollegen konnte auch Davis dem Drehbuch nicht widerstehen. „Ich liebe große spektakuläre Filme“, gibt die Schauspielerin zu. „Ich liebe es, sie mir anzusehen, ganz besonders aber, darin mitspielen zu können. KNIGHT AND DAY fand ich aber auch deswegen interessant, weil der Film so eine Mischung bietet, er hat alles, was wir in Filmen sehen wollen, von Humor über Romantik bis hin zu Action. Das gibt uns Schauspielern eine Menge, womit wir arbeiten können. Es war wie ein Rausch, diesen Film zu drehen“.

Als CIA-Direktorin George hatte Davis auch das große Vergnügen, eine Frau verkörpern zu dürfen, die das Sagen hat. „Mir gefiel, dass diese Figur eine so große Autorität besitzt. Dieses Gefühl habe ich in meinem eigenen Leben nicht immer, deshalb hat es Spaß gemacht, so zu tun, als wäre man eine Frau mit großer Autorität. Direktorin George ist zu Beginn der Geschichte auch die einzige Person, die vertrauenswürdig erscheint, aber das ist auch schon alles, was ich dazu zu sagen habe.“

In ihrem Kern ist die Verfolgungsjagd, die bei KNIGHT AND DAY rund um die Welt führt, ein international ausgetragener Kampf um die Kontrolle über eine neue Energietechnologie zu bekommen, die von einem Mann erfunden wurde, der fast noch ein Jugendlicher ist. Diesen brillanten Über-Geek namens Simon Feck spielt Paul Dano, der preisgekrönte Rollen unter anderem in LITTLE MISS SUNSHINE („Little Miss Sunshine“, 2006) und in THERE WILL BE BLOOD („There Will Be Blood“, 2007) hatte. Dano wurde sofort vom Spaßfaktor des Projekts angezogen. „Weil ich in einem solchen Film noch nie mitgespielt hatte, war das sehr aufregend für mich. Ganz besonders wegen der Chance, Actionszenen mit Tom Cruise drehen zu können, während ich einen brillanten jungen Wissenschaftler verkörpere, der etwas erfunden hat, das nun jeden Geheimdienst und jeden Bösewicht auf der Welt wie ein Magnet anzieht. Simon Feck hat viele komische Züge, und es hat mir großen Spaß gemacht, einen Wunderknaben spielen zu dürfen.“

Auch der spanische Filmstar Jordi Mollà, den man aus BLOW („Blow“, 2001) oder BAD BOYS II („Bad Boys II“, 2003) kennt, schloss sich dem Projekt an und übernahm die Rolle des skrupellosen Waffenbarons Antonio Quintana. Auch er verliebte sich in das Drehbuch: „In diesem Film findet man hier ein fantastisches Ensemble reizvoller Konzepte und Stile“, resümiert Mollà die Qualität des Skripts. Die vielen undurchsichtigen und verschlagenen Seiten seiner Figur fasst der Schauspieler so zusammen. „Er ist ein stilvoller, gefährlicher, sexy, charmanter, intensiver, düsterer und witziger Typ, der nur eines will: Macht.“ Laut Mollà war es dabei enorm wichtig, in der Darstellung Quintanas nie zu weit zu gehen. „Jim wollte, dass alles realistisch bleibt, was das Schwierigste überhaupt ist“, erklärt Mollà. „Jim versucht immer, das Beste aus seinen Schauspielern und aus einem bestimmten Moment herauszuholen.“

Die Besetzung der Nebenrollen komplettiert Maggie Grace, ein aus der Hitserie „Lost“ („Lost“) bekannter, aufstrebender Star. Sie spielt Junes verlobte Schwester April, Marc Blucas, den man in der Hitserie „Buffy The Vampire Slayer“ („Buffy – Im Bann der Dämonen“) sehen konnte, schließlich Junes ehemaligen Freund, den Feuerwehrmann Rodney, der zu seiner Überraschung erkennen muss, dass er einen Superspion zum Konkurrenten hat.

Produktion: Die Dreharbeiten

Von dem Moment, an dem sich June und Roy in Kansas begegnen, nimmt KNIGHT AND DAY immer größeres Tempo auf, bis die beiden sich auf einem Non-Stop-Trip um die Welt befinden, auf dem sie den Tod herausfordern. Zu den Stationen dieses Trips gehören Boston, New York, die Alpen, Österreich, Spanien und die Karibik. Für die Filmemacher bedeutete das ein Produktionsvorhaben, das in jeder Hinsicht ambitioniert war. Um in fünf verschiedenen Ländern drehen und dabei eine Vielzahl innovativer Stunts und bis in kleinste Detail durchchoreographierter Actionszenen realisieren zu können, musste der Produktionsapparat von KNIGHT AND DAY, ähnlich wie die Hauptfiguren des Films, alles sofort im Griff haben.

„Zu Beginn kam man sich vor, als würde man vor einem riesigen Schachbrett sitzen und sich über die verschiedenen Szenarien den Kopf zerbrechen“, erinnert sich Cathy Konrad. „Das Aufregende daran war die Gelegenheit, etwas nach und nach zu erschaffen.“ Als sich die Filmemacher dann auf ihre Aufgaben stürzten, legte Mangold seinen visuellen Schwerpunkt auf Realismus und gab live vor der Kamera realisierten Szenen den Vorzug gegenüber Digitaltricks. Digitale Effekte wurden vorwiegend dafür eingesetzt, um den Live-Charakter solcher Szenen noch zu verstärken. „Wir wollten einen makellosen Look ohne visuelle Bruchstellen kreieren, man sollte immer das Gefühl haben, als steckte man mittendrin in der Action“, erklärt Mangold. „Die Zuschauer sollen das Gefühl haben, immer direkt bei June zu sein, denn sie ist wie wir, hat bisher ein ganz normales Leben geführt und ist plötzlich auf dem wildesten Abenteuertrip ihres Lebens. Wenn man so will, geht es im Film um eine Fantasie, die plötzlich Wirklichkeit wird, und dieses Konzept bestimmte den Ton des Films.“

Um mit maximaler Geschwindigkeit und Kreativität arbeiten zu können, versammelten Mangold und Konrad das gleiche engagierte Team von Kreativen, mit dem zusammen sie bereits den Westernhit 3:10 TO YUMA („Todeszug nach Yuma“, 2007) auf die Beine gestellt hatten. Zu diesem Team gehörte auch Kameramann Phedon Papamichael, der bei KNIGHT AND DAY eng mit Mangold zusammenarbeitete. Er entschied sich, die Kamera aktiv, pragmatisch und unmittelbar einzusetzen, um die Zuschauer immer tiefer in das filmische Labyrinth aus Humor, hitziger Hektik und Gefahr hineinzuziehen. „Phedon und ich wollten bei diesem Film auf klassische Art einfach bleiben, das war unser visuelles Konzept“, erklärt Mangold. „Der Film sollte schön und glamourös sein und das Gefühl eines stürmischen Trips um die Welt vermitteln – die üppigen Farbtöne Jamaikas, die warme Sonne Spaniens, die eisigen Landschaften der Alpen und Österreichs und das Heimatstadtgefühl von Boston – all das sollte atmosphärisch hervorgebracht werden. Der Film gibt damit dem Zuschauer das Gefühl, als würde er dessen Wünsche erfüllen, Orte besuchen, die man selbst nie gesehen hat und dabei ein Gefühl erzeugen, als wäre man wirklich dort. Für mich war das ein ganz wichtiger Aspekt des Films.“

„Einen solchen Film hatte ich noch nie gedreht“, gibt Papamichael zu. „Es ist weder ein reiner Actionfilm noch eine reine romantische Komödie. Könnte man dafür ein Genre-Etikett finden, hieße das wohl: ein cooler und einfallsreicher Spaß. Für mich war das alles unwiderstehlich, denn in einer solchen Geschichte steckt so großes Potenzial in der Verbindung von visueller Schönheit und visueller Spannung. Ganz besonders, weil sie ständig von einem Land zum anderen springt – in der einen Minute wird jemand in Jamaika ohnmächtig und in der nächsten droht den beiden Gefahr in einem Zug, der durch die Alpen fährt. Für mich als Kameramann war es eine enorme Herausforderung, das zu realisieren, aber gleichzeitig hat es auch genauso großen Spaß gemacht, mit so vielen unterschiedlichen Looks und Stilen zu spielen, die alle zusammenpassen mussten.“

„Die visuelle Dynamik musste während des ganzen Films aufrechterhalten werden“, fährt Papamichael in seinen Ausführungen fort, „denn diese Figuren sind ständig in Bewegung und am Rennen. Für beide ist es das größte Abenteuer ihres Lebens – und das musste auch auf der Leinwand vermittelt werden.“ Im Gegensatz zu vielen düsteren und visuell grobkörnigen Thrillern der letzten Jahre gaben Mangold und Papamichael in ihrem visuellen Konzept der Schönheit gegenüber dem Schmutz den Vorzug. „Wir wollten, dass alles fast glänzend und sehr farbgesättigt aussah“, erklärt Papamichael. „In diesem Look können wir Tom, Cameron und die Schönheit unserer Drehorte am besten präsentieren.“

Auch die Harmonie zwischen Cruise und Diaz war für Papamichael ein Element, mit dem er visuell arbeiten konnte. „Die Chemie zwischen den beiden ist einfach magisch“, schwärmt der Kameramann. „So etwas kann man nicht erschaffen. Diese Chemie ist einfach da und wir haben nur versucht, diese mit maximalem Effekt einzufangen.

Konfrontiert mit der Aufgabe, Dutzende extrem detailliert durchchoreographierte Stuntszenen an oft überfüllten Originalschauplätzen drehen zu müssen, plante Papamichael monatelang jede einzelne Einstellung – ließ dann aber einige seiner besten Pläne zugunsten spontaner Ideen fallen, als Mangold und die Schauspieler einige Gänge hochschalteten. „Wir hatten alles bereits vorher durchdacht und ausgearbeitet, aber unsere Flexibilität wollten wir uns dennoch bewahren“, erklärt Papamichael. „Wir wollten immer einen Freiraum behalten, um Nutzen aus diesen erstaunlichen Momenten ziehen zu können, die sich während einer Szene entwickeln, um auf Toms und Camerons subtile Änderungen spontan reagieren zu können. Was das betrifft, ist Jim sehr flexibel. Er besitzt die großartige Fähigkeit, sich absolut auf die Schauspieler zu konzentrieren und trotzdem alle technischen Aspekte eines solch komplexen Films zu bewältigen.“

Trotz vieler Lieblingsszenen im Film gehörten die Sequenzen in den Straßen von Boston, die berüchtigt für ihre Verkehrsdichte sind, für Papamichael zu den aufregendsten: Hier gerät June in eine haarsträubende Verfolgungsjagd im Höchsttempo, die zu Fuß über den vierspurig tosenden Verkehr fortgesetzt wird und dabei ihren Höhepunkt erreicht. „Boston ist eine Stadt mit hohem Verkehrsaufkommen, und wir drehten in großen Tunneln und auf viel befahrenen Highways, mussten mit einer realen Stadt-Umgebung zurechtkommen, die sich nie ganz kontrollieren lässt“, erinnert sich Papamichael. „Die Lösung dieses Problems war, diese Sequenzen in Abschnitten zu drehen und alle Elemente dann sorgfältig zu einem geschlossenen Ganzen zu verbinden. Das war sehr aufregend.“

Für Produktionsdesigner Andrew Menzies war KNIGHT AND DAY, dieser um die Welt ziehende filmische Wirbelsturm, der Stoff, aus dem die Designer-Träume sind. „Beim Lesen des Drehbuchs begeisterte mich die Vorstellung, diese ganzen spektakulären Schauplätze miteinander zu verschmelzen, während die Story sich zu ihrem Höhepunkt hin entwickelt.“

Menzies erste Idee war, die Farbpalette des Films fortwährend zu intensivieren. „Wir beginnen im grauen, monochromen Arbeitermilieu von Boston, also mit Junes Realität, und wenn sich dann Spannung und Romantik steigern, so spiegelt sich das auch in den Farben wider, bis wir diese vibrierenden, glamourösen, europäischen Länder erreichen. Und dort wechseln wir von einem altmodischen Alpenzug zu einem hochmodernen Hotel in Salzburg, gefolgt von einer spanischen Villa bis hin zu einer urwüchsigen Insel. Das waren wunderbare Herausforderungen.“

Von Anfang an hatten Menzies und Mangold sich dafür entschieden, dass sie im Unterschied zu TODESZUG NACH YUMA fast zur Gänze an Originalschauplätzen drehen wollten. Das sollte dem Film noch mehr Unmittelbarkeit und Struktur geben. „Für uns bedeutete das, dass wir uns intensiv nach verblüffenden Drehorten umsehen mussten, doch wir hatten dadurch beim Drehen auch mehr und unterschiedliche Optionen“, erklärt Menzies. „Glücklicherweise sind die optischen Angebote an Textur, Farbe und architektonischem Charakter an Orten wie Salzburg und Sevilla grenzenlos, worauf immer man auch die Kamera richtet.“

Produktionsdesigner Menzies arbeitete eng mit Produzentin Cathy Konrad zusammen, die sich häufig auf die Designelemente eines Films konzentriert. „Jim feilt wirklich sehr an den Charakteren“, führt Menzies aus, „und Cathy unterstützt ihn kreativ, wenn es um Kamera oder Design geht. Deshalb war unsere Zusammenarbeit sehr intensiv.“

Auch Kostümdesignerin Arianne Phillips, die hier zum fünften Mal mit James Mangold zusammenarbeitete, war ähnlich begeistert von der Aufgabe, die hier auf sie zukam: Sie musste für zwei der charismatischsten Stars Hollywoods die Kleidung entwerfen. „Ich fand es so aufregend mit Tom und Cameron in einer Geschichte mit vielen Kostümen zusammenarbeiten zu können“, gibt Phillips zu. „Als ich über den Look des Films nachdachte, inspirierten mich beide enorm.“

„Tom Cruise ist eine amerikanische Filmikone“, erklärt Phillips, „und das, diese amerikanische Qualität, war auch die Richtschnur, inspirierte uns, viele Designer und Designideen aus Amerika für den Film zu verwenden. Außerdem warf ich einen Blick zurück auf coole amerikanische Stars wie Steve McQueen und Paul Newman. Wir wollten uns im Look für Tom nicht wiederholen, sondern für ihn frische neue Ideen entwickeln.“

Ihr erstes Meeting mit Cruise erwies sich als Wettbewerb in Kreativität. „Er brachte unzählige Ideen und Anregungen mit, dass Roy sehr warm und freundlich und nicht der kalte unsympathische Geheimagent sein sollte, wie man ihn sonst kennt“, erinnert sich die Kostümdesignerin. „Wir sprachen darüber, für den Film auf großartige amerikanische Modeschöpfer zurückzugreifen.“ Was Cameron Diaz’ Figur June betrifft, hatte Phillips mit den ständigen Kleidungswechseln alle Hände voll zu tun. „Inspiration für Junes Kleidung war der Gedanke, dass sie permanent auf der Flucht ist“, erklärt die Kostümdesignerin. „Ständig trägt sie Kleidung, die man ihr gegeben oder die sie gefunden hat. Dazu gehört auch das Trauzeuginkleid, das sie trägt, als die Dinge eine dramatische Wendung nehmen“, erzählt Phillips lachend. „Ihre Kleidung trug viel zur Komik und zum Spaß dieser Geschichte bei.“

Beeinflusst wurde Phillips’ Arbeit auch durch die ständig wechselnden geographischen Gegebenheiten. „Jede einzelne Stadt im Film ist Inspiration für die Kleidung der Hauptfiguren, was Farbe und Umriss betrifft. Es war eine großartige Gelegenheit für mich, mit all diesen unterschiedlichen internationalen Modestilen spielen zu können.“ Und Konrad fügt hinzu: „Arianne benutzt Kleidung, um Geschichten zu erzählen. Sie hat einen scharfen Blick dafür, was passt und wie sich etwas bewegt, ihre Arbeit ist ein weiteres Mittel, um unsere Charaktere noch akzentuierter zu beschreiben.“

Dass die Produktion von einem Drehort zum nächsten zog, ließ nicht nur die Crew nie zur Ruhe kommen, sondern sorgte auch dafür, dass die Schauspieler das Tempo ihrer Figuren mithalten mussten. „Seit 15 Jahren drehe ich Filme, aber noch nie bin ich von einem Drehort zum nächsten gesprungen wie bei diesem Film“, gibt Cameron Diaz zu. „Dass wir die Gelegenheit hatten, diese wunderbaren Schauplätze auf die Leinwand zu bringen und der Geschichte dadurch einen so großen Rahmen geben konnten, war einfach ein aufregendes Erlebnis.“

Produktion: Die Stunts

Von den ersten Szenen an bietet KNIGHT AND DAY fast ununterbrochen einfallsreiche Actionsequenzen, die nicht nur an der Spannungsschraube drehen, sondern auch den Zugang zu Herz und Kopf von Roy und June ermöglichen. Nahezu jedes Einzelbild des Films erforderte eine umfangreiche Stuntchoreographie und die Planung der Spezialeffekte – von einem Motorrad, das sich mit aufgestelltem Vorderrad einen Weg durch eine Herde spanischer Stiere bahnt, bis hin zu einer witzigen, aber wilden Autoverfolgung mit einigen Smarts durch das Zentrum von Sevilla.

„Die spannendsten Sequenzen des Films kamen alle mit der kreativen Hilfe von Stuntkoordinator Gregg Smrz und Brian Smrz, dem Regisseur des 2. Aufnahmeteams, zustande. „In der Realisierung von Actionszenen sind sie brillant, sie waren eine große Hilfe bei der Planung und Durchführung“, erzählt Mangold. „Und offen gesagt gab es keine Möglichkeit, diese Sequenzen auf andere Art zu realisieren.“

Eine der Furcht einflößendsten Fluchtsequenzen des Films beginnt auf einem Hausdach in Salzburg, auf dem Roy in der Falle sitzt und keinen Ausweg mehr hat als mitten in der Nacht über einen gähnenden Abgrund zu springen. „Wir hatten nur 36 Stunden, um die Gerüste aufzubauen, uns vorzubereiten und diese Szene in einer dunklen verregneten Nacht zu drehen“, erinnert sich Stuntkoordinator Greg Smrz. „Aber alles hat perfekt geklappt, und das war für uns sehr befriedigend.“

Diese Sequenz war nicht nur auf Spannung angelegt, sondern bot auch die Möglichkeit, tiefer in Roys Wesen vorzudringen. „Dort auf dem Dach, während unten auf der Straße die Polizisten und die Leute der Spionagebehörden herumschwirren, spürt man Roys Einsamkeit. Man bekommt das Gefühl, als gäbe es für ihn keinen Ausweg mehr – und dann setzt er zum Sprung an.“

Tom Cruise erinnert sich lebhaft, wie er diesen Stunt ohne Gurtzeug zur Absicherung ausführen musste und spektakulär, wenn auch kontrolliert, mehr als 30 Meter nach unten fiel. „Ich erinnere mich, dass ich mir die Stelle ansah, von der ich vom Dach springen sollte, und ich diesen großen Stahlträger sah, auf dem ich landen sollte. Und mein Körper wurde nur von dieser kleinen dünnen, an mir befestigten Polsterung geschützt. Ich schaute an mir herunter, und Stuntman Casey O’Neil sagte nur: ‚Es ist zwar gepolstert, aber das wird wehtun.’

Cruse sprang trotzdem und schaffte den Stunt. Das war laut Smrz nicht anders zu erwarten, weil Cruise bei jedem Stunt immer 100 Prozent gibt und nie Doubles zulässt, egal wie hoch das Risiko ist: „Er ist ja unglaublich athletisch, aber was er bei diesem Film gemacht hat, hat meine Haare grau werden lassen“, erzählt Smrz lachend. Mangold stimmt zu, dass das Geschick und die Heldentaten seiner beiden Hauptdarsteller eine Schlüsselrolle für die ganze Produktion spielten, ihn aber eben auch beunruhigten. „Als Regisseur muss man sich anpassen, wenn man die Stars seines Film von siebenstöckigen Gebäuden springen sieht“, erklärt Mangold lachend. „Das Traurigste daran ist, dass im Zeitalter digitaler Tricks viele nicht glauben werden, dass Tom und Cameron das wirklich alles selbst getan haben.“

Zuhause in Boston stellte Cameron Diaz ihre eigene Furchtlosigkeit unter Beweis, als sie sich für eine der wildesten Autoverfolgungsjagden des Films selbst hinter das Steuer eines 1966er Pontiac GTO setzte. Und das beeindruckte Smrz sehr: „Cameron erwies sich als sehr großes Talent am Steuer. Wir haben sie Tests unterzogen, und sie hat es einfach großartig gemacht, sie drückte auf die Tube, absolvierte 180°-Drehungen. Am Ende ließen wir sie in der Szene tatsächlich selbst fahren. Sie könnte ganz sicher ihren eigenen Film mit Autoverfolgungsjagden drehen.“

Diese erste Autoverfolgungsjagd in Boston gab mit ihrer labyrinthartigen kinetischen Komplexität und dem sie begleitenden kontinuierlichen verbalen Schlagabtausch den Ton für die Actionszenen des Films vor. „Autos rasen durch Tunnel, Leute stürzen von Autos herunter oder klettern auf Autos herauf, Autos schlingern, drehen sich oder treiben andere Autos über die Straße, es gibt Kollisionen mit Schwerlastern und Leute, die von Auto zu Auto springen – es war einfach purer Wahnsinn“, fasst Mangold zusammen. „Und witzig ist dabei, dass sich inmitten dieses Chaos’ Roy und June unaufhörlich sticheln und streiten - wie ein Ehepaar, das sich nicht entscheiden kann, ob man jetzt nach links oder rechts fahren soll.“

In Spanien fing der Film den vielleicht ultimativen Fluchtwettkampf ein: das berüchtigte „Bullenrennen“, genannt el encierro. Die „Bullenrennen“ gehen auf das 14.Jahrhundert zurück und werden heute in vielen spanischen Städten veranstaltet. Auch in Cadiz, wo die Szene schließlich gedreht wurde - mit Menschenmengen, die versuchen, schneller zu sein als eine Meute in Panik davonrennender Tiere und dabei riskieren, zertrampelt oder durchbohrt zu werden. Das allein scheint schon gefährlich genug, aber in der Szene werden eine Reihe neuer Elemente in das Chaos integriert. Denn Tom Cruise und Cameron Diaz fahren, verfolgt von einer Gruppe von Smart-Wagen, auf einer heißen, roten, extrem wendigen Ducati Hypermotard S durch die Bullenherde und durch Läufer, die sich, über Schutzwälle kletternd, in Sicherheit zu bringen versuchen.

Wie nicht anders zu erwarten war, führten Cruise und Diaz die gefährlichsten Stunts selbst aus. Nachdem der Furcht erregende Hauptteil der Szene erfolgreich abgedreht war, kam Diaz zu folgendem Resümee: „Mit niemand anderem als mit Tom hätte ich mich in diesem Moment hinten auf ein Motorrad gesetzt. Für mich ist das eine der besten Motorradszenen, die je gedreht wurden. Sie ist sexy, heiß und macht Spaß, und bietet wahrscheinlich mit die schnellste Action, die es auf den Straßen von Sevilla je zu sehen gab.“

Und Cruise fügt hinzu: „Ich erinnere mich, wie ich in Cadiz die Straße hinunterlief. Tausende Menschen waren vor Ort und ich begann Adrenalin auszuschütten, weil ich wusste, dass ich in 15 Minuten auf dem Motorrad sitzen würde … mit Cameron in meinem Rücken … mit lebenden Stieren … auf glatter Straße. Mir war klar, wie schwierig das werden würde, aber ich hatte auch das Gefühl, das ich uns schon durchbringen könnte. Plötzlich sehe ich, wie dieser Typ ‚Olé, Olé, Olé!’ ruft, spüre, wie der Boden zu beben beginnt. Die Stiere kommen direkt auf uns zu, und ich bringe den Motor auf Touren, während wir zusehen, wie die vor den Bullen flüchtenden Läufer wie Ping-Pong-Bälle gegen die Mauern geschleudert werden, und Cameron klammert sich so fest an mich, dass ich kaum Luft bekomme. Ich dachte nur, mit Cameron auf dem Motorrad, darf ich unmöglich stürzen. Ich dachte fortwährend zu mir ‚Cameron, halte durch. HALTE EINFACH DURCH! Und ich erinnere mich, wie wir uns fragend ansahen ‚Wo bitte sind jetzt die digitalen Tricks?!’

Eine andere katalytische Actionszene bringt die ganze Geschichte in Gang. Es handelt sich um die Anfangssequenz mit einer Boeing 727, bei der Tom Cruise auf engstem Raum in einen intensiven, akribisch durchgeplanten Nahkampf mit 12 bewaffneten Gegnern verwickelt wird. „Wir haben täglich und das über 30 Tage lang mit Tom trainiert, um ihn auf diese Szene vorzubereiten“, erinnert sich Smrz. „Sie bestand aus 75 Einzelbewegungen, und jede davon hat Tom selbst ausgeführt.“

Diese Sequenz ließ in puncto Kreativität Darsteller und Crewmitglieder ihr Bestes zeigen. „Unsere Intention war, dass Tom Cruise als Roy jedes Objekt, das man in einem Flugzeug nur finden kann, benutzt, um die Männer, die ihn attackieren, zu entwaffnen“, erklärt Mangold. „Wir haben Listen angelegt – darauf war alles zu finden, von Sitzgurten, über Sauerstoffmasken, Vorhänge, WC-Türen und die Stauräume für das Handgepäck bis hin zu den Sitzkissen. Am Ende haben wir alles in Erwägung gezogen.“

Der folgende Flugzeugabsturz in einem Maisfeld in Indiana (tatsächlich in Bridgewater, Massachusetts gedreht) stellte eine weitere Herausforderung während der Dreharbeiten dar. „Die ausgeklügelsten Spezialeffekte des Films wurden für diesen Flugzeugabsturz kreiert“, erklärt Michael Menardus, „dafür bauten wir ein 30 Meter langes Kardangelenk, auf das wir den Rumpf einer echten Boeing 727 montierten, der dann um 45° rotieren konnte, um so Turbulenzen simulieren zu können.“

Von diesem Moment an kommt in KNIGHT AND DAY nahezu jedes Transportmittel zu Einsatz. Von den kleinen Smart-Autos, die im Stil von FRENCH CONNECTION , ergänzt allerdings durch eine Prise Respektlosigkeit, durch Europas Straßen rasen, über einen Al Andalus Luxusreisezug, der mit seinen 15 Waggons durch Alpenregionen tuckert, und einen A-Star 350 Medevac Helikopter bis hin zu einem hochmodernen Icon A5 Wasserflugzeug, das einen amphibischen Rumpf hat.

Tom Cruise hatte seinen Spaß daran, mit all diesen Vehikeln zu spielen, ganz besonders aber liebte er die Motorrad-Stunts, an deren Planung er intensiv beteiligt war. „Stunts und Verfolgungsjagden mit Motorrädern in Filmen, das kann wirklich Spaß machen“, erzählt Cruise. „In TOP GUN – SIE FÜRCHTEN WEDER TOD NOCH TEUFEL hatte ich meine erste Motorradszene, gefolgt von DAYS OF THUNDER („Tage des Donners“) und den MISSION: IMPOSSIBLE-Filmen. Ich hatte eine Menge Ideen für Motorrad-Stunts, die ich wirklich in diesen Film einbauen wollte, Stunts, die ich für meine anderen Filme bisher nicht verwenden konnte. Über diese Stunts habe ich mit Jim ausgiebig gesprochen – zum Beispiel, wie Cameron auf dem Motorrad von hinten zu mir nach vorne kommt. Für so etwas war sie perfekt, denn sie bringt die körperlichen Voraussetzungen mit und wollte das auch machen.“

Die Stunts aber waren nur ein Element in dieser Mischung aus Intrigen, romantischem Werben und überraschenden Wendungen, die in der Summe, so hofft Cruise, auf der Leinwand zu einer Partnerschaft voller Möglichkeiten führt – romantischer und anderer.

„Es ist wirklich aufregend, Menschen mit einem Film dieser Größenordnung unterhalten zu können“, fasst Cruise abschließend zusammen. „Ich kann es gar nicht erwarten, dass sich die Leute hinsetzen, diesen Film anschauen und schließlich einen Mordsspaß dabei haben.“

Zu den Kommentaren

News und Stories

  • "Wolverine": Erstes Bild in Japan

    "Wolverine": Erstes Bild in Japan

    Das zweite Kino-Spektakel um den beliebtesten der "X-Men" spielt in Japan. Das erste offizielle Filmplakat gibt einen scharfen Vorgeschmack auf die Mutanten-Action mit Hugh Jackman.

    Ehemalige BEM-Accounts  
  • Fakten und Hintergründe zum Film "Knight and Day"

    Mehr zum Film? Wir haben die wichtigsten Hintergründe und Fakten für Dich gesammelt: detaillierte Inhaltsangaben, Wissenswertes über die Entstehung des Films, ausführliche Produktionsnotizen. Klick rein!

    Kino.de Redaktion  
  • Sky startet im Dezember wieder den Sender Sky Christmas

    Pünktlich zum 1. Dezember 2011 gibt es bei Sky wieder die Sender Sky Christmas und Sky Christmas HD. Die beiden Kanäle ersetzen damit im Dezember Sky Cinema Hits und Sky Cinema Hits HD. Vom 1. Dezember 2011 bis einschließlich Weihnachten widmen sich die beiden Sender täglich einem bestimmten Thema oder Genre, wie z.B. „Fantasy Welten“, „Action-Heldinnen“, „Musicals“ und „Alles Liebe“ oder einem bestimmten Kinostar...

    Ehemalige BEM-Accounts  
  • Die Top 10 der überzahlten Stars

    Die Top 10 der überzahlten Stars

    Sie sind Superstars und ihr Geld nicht wert. In diesen Charts musste sich Eddie Murphy geschlagen geben - von einer Frau.

    Ehemalige BEM-Accounts  

Kommentare

  1. Startseite
  2. News
  3. Film-News
  4. Knight and Day
  5. Fakten und Hintergründe zum Film "Knight and Day"