Filmhandlung und Hintergrund

Beeindruckendes Schwesterndrama, das tiefe Einblicke in den Alltag an der deutsch-tschechischen Grenze gewährt.

Die junge BGS-Beamtin Kathrin wird nach vier Jahren Dienst in den alten Bundesländern zurück in die Nähe ihrer Heimatstadt Dresden versetzt. Ihr Freund und Vorgesetzter Ulf stammt aus den alten Bundesländern. Er will Kathrin heiraten und sich schnellstmöglich nach Berlin versetzen lassen. Kathrin steht ihrer alten Heimat gespalten gegenüber. Dies verstärkt sich noch, als ihre Halbschwester Romy bei Kathrin und Ulf vor ihrem gewalttätigen Freund aus dem rechten Milieu Zuflucht sucht. Romy hat den Sprung aus dem deutsch-tschechischen Grenzgebiet nie geschafft. Als Romy Ulf verführt, spitzt sich die Situation zwischen den beiden Frauen zu.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Kleine Schwester: Beeindruckendes Schwesterndrama, das tiefe Einblicke in den Alltag an der deutsch-tschechischen Grenze gewährt.

    Mit „Kleine Schwester“, dem ersten Primtimeprogramm von Sabine Derflinger ist der jungen Regisseurin und dem Produzenten Christian Granderath von Colonia Media ein Film gelungen, der eindrucksvoll deutsch-deutsche Wirklichkeit erzählt. Im Vordergrund steht zwar die Schwesterngeschichte - ein Drahtseilakt der Gefühle, für den einen die wunderbaren Darstellerinnen Maria Simon und Esther Zimmering voll und ganz vereinnahmen. Doch der Film vermittelt darüber hinaus aufwühlende Einblicke in ein Deutschland, das man nicht kennt, vielleicht auch nicht zu kennen wagt. Ohne großes Aufhebens veranschaulicht „Kleine Schwester“, wie sich rechte Haltungen und Gesinnungen im Alltag einnisten - für einen fiktionalen Stoff ist das eine außerordentliche Leistung.

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