Filmhandlung und Hintergrund

40 Jahre nach ihrer leidenschaftlichen Beziehung in Studententagen treffen sich Klara und Enrico wieder, sie als hohes Tier in Brüssel, Ressort Landwirtschaft, er als Besitzer von Olivenbaumhainen. Alte Liebe stirbt nie...

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    Kritikerrezensionen

    • Klaras Hochzeit: 40 Jahre nach ihrer leidenschaftlichen Beziehung in Studententagen treffen sich Klara und Enrico wieder, sie als hohes Tier in Brüssel, Ressort Landwirtschaft, er als Besitzer von Olivenbaumhainen. Alte Liebe stirbt nie...

      Ein Blick, und die Liebe bricht aus; jedenfalls bei Enrico. Klara hingegen ist deutlich reservierter: Sie hält den feurigen Italiener, der ihr vierzig Jahre nach einer leidenschaftlichen Verliebtheit während der gemeinsamen Studienzeit wieder über den Weg läuft, auf Distanz; nicht, weil ihr seine stürmischen Annäherungsversuche nicht gefallen, sondern weil sie exakt davor Angst hat: dass sie ihr gefallen könnten; denn eigentlich will sie in wenigen Tagen heiraten.

      „Klaras Hochzeit“ ist ein wunderbarer Film über die unverhoffte Liebe in einem etwas reiferen Alter; und es ist ein natürlich ein Film wie geschaffen für Christiane Hörbiger (der das Drehbuch in der Tat „auf den Leib“ geschrieben wurde). Und weil der SWR mit Omero Antonutti einen der populärsten italienischen Schauspieler verpflichten konnte, kann man sich an allerbester Spielkunst erfreuen. Allerdings macht es das Drehbuch von Johannes Reben den Akteuren auch leicht. Gerade Antonutti darf als Charmeur alter Schule, der gelegentlich auch mal zu etwas plumperen Mitteln greift, sämtliche komödiantischen Register ziehen. Klara, das Objekt seiner Begierde, ziert sich allerdings ziemlich; schließlich gibt es da noch einen Dritten im Bunde. Doch während Gerhart (Dietrich Mattausch), ein Kollege Klaras, die bei der EU in Brüssel arbeitet, eifrig an seinen Pensionsansprüchen feilt, platzt Enrico, Besitzer einer riesigen Olivenplantage, geradezu vor Tatendrang. Lange sieht es so aus, als könne sich Klara dem Werben erfolgreich widersetzen, doch dann ziehen düstere Wolken über Enricos Olivenhainen auf: Er wird des Subventionsbetrugs verdächtigt, und nun muss Klara tatsächlich nach Umbrien reisen; allerdings aus beruflichen Gründen.

      Regisseur Christian Görlitz gibt den großen Akteuren exakt jenen Raum, den sie benötigen, und sie danken es ihm alle drei mit fabelhaften Darbietungen. Es sind vor allem die kleinen Gesten, die den großen Charme dieses Films ausmachen; und natürlich Christiane Hörbigers unnachahmliche Kratzbürstigkeit. tpg.

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