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Kiss of the Dragon

   Kinostart: 25.10.2001
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Filmhandlung und Hintergrund

Konventionell-geradlinige Kampfsportaction, in der Hongkong-Superstar Jet Li von einem korrupten Killer-Kommisar gejagt wird.

Polizist Liu Jian aus Peking kommt nach Paris, um Inspektor Richard bei der Verhaftung eines chinesischen Drogenbosses zu assistieren. Doch Richard entpuppt sich als sadistischer Krimineller, der Jian den von ihm selbst begangenen Mord am Mobster anhängen will. Jian flüchtet sich zu einem chinesischen Kontakt, wo er die Bekanntschaft einer Prostituierten macht, deren Kind Richard gefangen hält.

Liu Jian, Pekings höchstdekorierter Polizeioffizier, eilt auf Bitten von Interpol höchstpersönlich nach Paris, um dem ortsansässigen Kollegen Richard bei der Festnahme eines weltweit gesuchten Triadenhäuptling zu assistieren. Richard treibt jedoch ein doppeltes Spiel und nutzt die Gelegenheit, das Zielobjekt zu töten und Liu Jian den Mord in die Schuhe zu schieben. Der ist auf fremdem Pflaster zunächst auf die Hilfe einer jungen Prostituierten angewiesen und geht, als er seine Sachen wieder geordnet hat, postwendend zum Gegenangriff über.

Der Pekinger Polizeioffizier Liu Jian (Jet Li) eilt nach Paris, um dem dortigen Kollegen Richard bei der Festnahme eines weltweit gesuchten Triadenhäuptling zu helfen. Dummerweise treibt Richard ein doppeltes Spiel… In Luc Bessons Actionreisser ist Tcheky Karyo als Reserve-Sadist voll in seinem Element, während Bridget Fonda als amerikanische Austauschhure dem Treiben der Psychos und Knochenbrecher staunend zusehen darf.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Kiss of the Dragon: Konventionell-geradlinige Kampfsportaction, in der Hongkong-Superstar Jet Li von einem korrupten Killer-Kommisar gejagt wird.

    Nach seinem ersten Hollywood-Starvehikel „Romeo Must Die“ erfragte Hongkong-Superstar Jet Li anhand einer Internetumfrage die Meinung seiner eingefleischten Fans. Die überwältigende Mehrheit forderte eine Rückkehr zu seinen furiosen Streetfighting-Klassikern wie „Fist Of Legend“. Li nahm sich den Rat zu Herzen und wendet sich mit der französisch-amerikanischen Koproduktion aus dem Hause Luc Besson wieder seinen unverfälschten Wurzeln des blitzschnellen Knochenbrecher-Kampfsports zu, die Steven Seagal wie eine Schnecke in Zeitlupe aussehen lassen.

    Die Story um einen chinesischen Cop, der nach Paris kommt um bei der Verhaftung eines asiatischen Drogenbosses behilflich zu sein und dabei des Mordes verdächtigt wird, geht auf das Konto von Li persönlich. Das Drehbuch wiederum verfassten Robert Mark Kamen („Das fünfte Element“) und Besson, der auch seinen langjährigen Kameramann Thierry Arbogast an Bord brachte. Das Resultat ist ein dunkel-realistischer Deprolook, wie man ihn aus Bessons Filmen „Leon - Der Profi“ und „Nikita“ kennt. Die Hauptdarstellerin des US-Remakes des letzteren („Codename:Nina“), Bridget Fonda, übernimmt hier die Rolle einer bedauernswerten Prostituierten, die von Über-Bösewicht Inspektor Richard (Tcheky Karyo - spielte den Mentor der Original-Nikita) unter Druck gesetzt wird. Dieser wird auch zum Erzfeind des von Li dargestellten Polizisten Liu Jian, da Richard ihm den von ihm selbst begangenen Mord des Drogenbosses in die Schuhe schieben will. Kurz nach der Tat kann Jian entkommen, doch erst muss er sich mit Richards unzähligen Schergen (halb Paris scheint mit dem sadistischen Killer-Kommissar unter einer Decke zu stecken) eine wahnwitzige Keilerei liefern. Li zeigt dabei seine Versiertheit, à la Jackie Chan selbst trivialste Gegenstände, z. B. eine Billiardkugel, in eine tödliche Waffe umzufunktionieren. Jian taucht bei seinem Kontakt Tai (Burt Kwouk aus den „Der rosarote Panther“-Filmen) unter, wo er die Bekanntschaft von Jessica macht, die sich zufällig genau vor der Haustür prostituiert. Er verspricht ihr, ihre von Richard gefangen gehaltene kleine Tochter zurückzubekommen. Alldieweil werden sie von Richard und seinen garstigen Gallierkriegern gejagt.

    Für die spektakuläre Stuntchoreographie mit Hand- und Fuß(kante) wurde Hongkong-Regisseur Cory Yuen verpflichtet, und man wundert sich ein wenig, weshalb nicht ihm, sondern Werbe-Ass Chris Nahon die Inszenierung übergeben wurde. Li gebärdet sich unter Yuens Anleitung mit fliegenden Fäusten und Füßen wie ein todesverachtender Martial-Arts-Matador, der im Alleingang ganze Legionen von Widersachern lahmlegt (eine hervorragende Szene, in der er eine Klasse von Kampfsportschülern ausschaltet, bestätigt Li als würdigen Nachfolger von Bruce Lee). Beim Finale, das auf etliche furiose Konfrontationen wie auf einem Restaurantboot und in Tais Laden folgt, dringt Jian in Richards Polizeistation ein und schlägt sich mit zwei kaum zu überwältigenden teutonischen Kampfmaschinen herum, um schließlich seinem Widersacher Richard die im Titel angedeutete äußerst perfide Abreibung zukommen zu lassen. Der Gewaltquotient steigt dabei mit etlichen Genickbrüchen an, was den Fans geradlinig-konventioneller Kampfsportaction gefallen dürfte. ara.

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    Kino.de Redaktion  

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