Kiss and Run

  1. Ø 0
   2002
Kiss and Run Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Kiss and Run: Tragikomische Schilderung des Lebens in einer Frankfurter Hochhaussiedlung.

Die arbeitslose Schauspielerin Emma (Maggie Peren) träumt von einem gescheiten Engagement, muss sich einstweilen aber mit einem Job in der Videothek über Wasser halten. Die ist in der tristen Vorortsiedlung von Frankfurt längst zu einer Anlaufstelle nicht nur für Filmfreaks geworden, weshalb Emma öfters auch mal Sorgentante spielen muss. Am Vorabend ihres 25. Geburtstags und mitten in der tiefsten Beziehungs- und Daseinsdepression könnte sie selber Hilfe gut gebrauchen.

Das tragikomische Spielfilm-Debüt der Regisseurin Annette Ernst erzielte im Vorfeld der Premiere in den heimischen Lichtspielhäusern eine respektable Reihe von Festivalaufführungen und Preisen.

Eine triste Hochhaussiedlung in Frankfurt. Mittendrin eine kleine Videothek. Sie ist eine Zuflucht, ein zweites Zuhause, für einige Jugendliche und junge Erwachsene des Viertels. Für manche ist sie sogar das einzige richtige Zuhause. Für Emma beispielsweise, eine arbeitslose Schauspielerin, die in der Videothek jobbt. Oder für Max, ihrem Freund seit Kindertagen und Stammkunden der Videothek. Als ihr vermeintlicher Liebhaber Dominik nicht anruft, sie einen wichtigen Vorsprechtermin verpasst und auch noch erfährt, dass die Videothek geschlossen werden soll, sieht Emma einem pechschwarzen Geburtstag entgegen. Heute um Mitternacht wird sie 25 – und steckt mitten in einer Quarter-Life-Crisis. Doch die Nacht hält einige Überraschungen bereit.

Emma jobbt in der Videothek einer tristen Frankfurter Hochhaussiedlung, wo die Nacht vor ihrem Geburtstag einige Überraschungen für sie bereit hält. Tragikomische Milieustudie, 2004 ausgestrahlt als Kleines Fernsehspiel des ZDF.

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Kritikerrezensionen

  • Die tragikomische Milieustudie „kiss and run“ ist in vielfacher Hinsicht ein Erstlingswerk: die Regisseurin Annette Ernst inszenierte damit 2002 ihren ersten Langfilm und auch die Produzenten Sebastian Popp und Robert Malzahn gaben ihr Debüt. Das merkt man dem Film jedoch nicht an, denn Erzählweise, Bildsprache und Besetzung sind stimmig. Verdientermaßen erhielt die Produktion von Stoked Film mit dem Kleinen Fernsehspiel des ZDF zahlreiche Festivaleinladungen (u.a. Hof, Max Ophüls, Deutsche Reihe der Berlinale) und Auszeichnungen (Drehbuchpreis der baden-württembergischen Filmförderung MFG, „Silver Award for Best Comedy“ auf dem Houston Filmfestival). Lediglich das vorhersehbare Ende des Films enttäuscht.

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