Filmhandlung und Hintergrund

Locker verflochtene Schicksale im nächtlichen Großstadtdschungel entwickeln sich zunehmend zur typisch deutschen Filmkunstform. Eine Situation, die unter amerikanischer Ägide vermutlich in eine Buddy-Komödie gemündet hätte, wird von Fernsehroutinier Andreas Thiele und seinem Autor mit Subplots überfrachtet und in fragmentarische Häppchen zerlegt, welche letztlich kaum sonderliche Teilnahme wecken. Unterhaltsam...

Jan hat soeben Freundin Christine den Laufpass gegeben, als er in einer lauen Sommernacht an den Kölner Rheinauen dem türkischen Gelegenheitsgauner Tony in die Arme stolpert. Tony seinerseits beging scheinbar gerade ein Tötungsdelikt, was den angehenden Anwalt Jan in einige Wallung versetzt. Tony kann ihn dennoch überreden, erst einmal mit ihm um die Häuser zu ziehen, bevor er die Polizei ruft. Unterdessen macht sich Christine auf, Jan zu suchen. Der Weg führt sie geradewegs ins Rotlicht-Milieu.

Ein angehender Anwalt und ein charmanter Mörder erleben eine heiße Nacht in Kölle am Rhein. Episodisch angelegte Großstadtmär auf halber Strecke zwischen Milieustudie und Kriminalkomödie.

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  • Locker verflochtene Schicksale im nächtlichen Großstadtdschungel entwickeln sich zunehmend zur typisch deutschen Filmkunstform. Eine Situation, die unter amerikanischer Ägide vermutlich in eine Buddy-Komödie gemündet hätte, wird von Fernsehroutinier Andreas Thiele und seinem Autor mit Subplots überfrachtet und in fragmentarische Häppchen zerlegt, welche letztlich kaum sonderliche Teilnahme wecken. Unterhaltsam in jedem Fall: „Kurz und schmerzlos“-Wunderknabe Fatih Akin als Strauchdieb mit Charme.

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