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Kiriku und die Zauberin

   Kinostart: 22.06.2000

Kirikou et la sorcière: Auf afrikanischen Volksmärchen inspiriertes Zeichentrickspektakel über die Schlacht zwischen einem Baby und einer bösen Zauberin.

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Filmhandlung und Hintergrund

Auf afrikanischen Volksmärchen inspiriertes Zeichentrickspektakel über die Schlacht zwischen einem Baby und einer bösen Zauberin.

Aus eigenen Kräften hilft der Junge Kiriku bei seiner Geburt nach und entpuppt sich nach nur wenigen Minuten als geborener Läufer. Von seiner Mutter erfährt er, daß die Zauberin Karaba die Wasserquelle ausgetrocknet und alle Krieger gegessen hat. Nur Kirikus Onkel ist noch übrig - und gemeinsam machen sie sich auf, der bösen Karaba Paroli zu bieten.

In einem afrikanischen Dorf tyrannisiert die Zauberin Karaba die Bewohner. Kiriku sucht nach einer Lösung, wie er die Erwachsenen befreien könnte, und findet die Ursache für Karabas Bosheit: in ihrem Rücken steckt ein Pfeil. Perfekt animiertes, wunderschönes Märchen, das von kongenialen Musik begleitet wird.

Darsteller und Crew

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Kiriku und die Zauberin: Auf afrikanischen Volksmärchen inspiriertes Zeichentrickspektakel über die Schlacht zwischen einem Baby und einer bösen Zauberin.

    Mit dem Kinder-Zeichentrickfilm „Kiriku und die Zauberin“ illustriert Regisseur und Autor Michel Ocelot („Prinz und Prinzessin“) auf eindrucksvolle Weise, dass die für ihre Kreativität vielgelobten europäischen Animateure auch im Kino erfolgreich sein können. Während Produzent Didier Brunner für diese französisch-belgisch-luxemburgische Koproduktion (die Animationen entstanden in Lettland und Ungarn, die Hintergründe in Luxemburg und Brüssel) noch viel Überzeugungsarbeit leisten musste, um die Finanzierung zu sichern (Herstellungskosten: ca. 22 Mio. Franc), lässt das Resultat auf weitere, ähnlich souveräne Filme jenseits von Disney-Normen hoffen.

    Ort der Handlung ist ein kleines afrikanisches Dorf, dessen Bewohner unter der bösen Zauberin Karaba zu leiden haben: Die Männer, die gegen sie ankämpfen wollen, verwandelt sie in Roboter-Diener, sie stiehlt den Schmuck der Frauen und lässt die Wasserquelle von einem Monster verschließen. In diese auswegslose Situation lässt sich Titelheld Kiriku gebären, indem er seine Mutter um seine Geburt bittet. Anschließend bestimmt er auf sanfte, aber unwiderstehliche Art alles, was die Erwachsenen tun sollen, um sich von Karabas Macht zu befreien. Dabei sucht er die Lösung bei der schönen Karaba selbst, indem er nach der Ursache ihrer Bosheit forscht. Mit der Hilfe seiner Mutter, seines Großvaters, seiner geringen Körpergröße (er muss einige enge Gänge passieren) und seiner Intelligenz findet er die Antwort: In Karabas Rücken steckt ein Pfeil, der ihr große Schmerzen verursacht. Ob es Kiriku nach der Heilung Karabas, die er - durch einen Kuss der Zauberin erwachsen geworden - schließlich heiratet, gelingt, sie mit den Dorfbewohnern zu versöhnen, erfahren wir zum Glück nicht in diesem Film.

    Protagonist Kiriku ist gleichzeitig der gelassene und selbstironische Erzähler der Geschichte des wunderschön anzuhörenden und anzusehenden Märchens: Erzählfluss und Bewegung der Bilder entsprechen einander, bleiben ruhig, obwohl immer wieder Überraschendes passiert. Jedes Wort, jeder Strich erfüllt seinen Zweck, findet einen Platz entlang des Spannungsbogens, der außerdem gestützt wird durch Youssou N’Dours bewegende Musik, die „Kiriku“ einen schönen, kongenialen Rahmen gibt. Der Film, dessen visuelle Gestaltung die Menschen nicht verniedlicht, nimmt seine (nicht nur) kleinen Zuschauer ernst. Er sollte mit diesen Eigenschaften keine Ausnahme bleiben. csz.
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