Keine halben Sachen

   Kinostart: 20.04.2000

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Filmhandlung und Hintergrund

Überdrehter Killer-Klamauk, der fröhlich alle möglichen Genre-Klischees ausbeutet.

Nachbar des schusseligen Zahnarztes Oz ist ausgerechnet der ultracoole Auftragkillers Jimmy „Die Tulpe“. Dann will auch noch seine Frau Sophie Oz loswerden und schickt ihn nach Chicago, wo er Jimmy an Mobster-Boss Janni verraten soll. Stattdessen landet er in den Armen von Jimmys Frau Cynthia, die davon überzeugt ist, dass ihr Gatte Mordgedanken gegen sie hegt.

Nicholas „Oz“ Oseransky hat es zu Hause nicht gerade leicht. Seine Gattin kostet ihn mit ihrer Geldgier den letzten Nerv und außerdem ist im Nachbarhaus soeben Jimmy „Die Tulpe“ Tudeski eingezogen. Und der ist - wie sich schnell herausstellt - ein berüchtigter Auftragskiller, der sich gerade vor seinem gemeingefährlichen Ex-Boss versteckt. Unvermittelt befindet sich Oz mitten in einem Abenteuer, in dem er mit unzähligen Leichen, aber auch jeder Menge Dollars konfrontiert wird.

Der neue Nachbar von Nicholas ist ein Auftragskiller und unvermittelt findet sich Nicholas in einem Abenteuer voller Dollar und Leichen wieder. Die Komödie glänzt mit gutem Timing und Dialogen, schwarzem Humor und anarchischem Witz, und nicht zuletzt mit Bruce Willis.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. "Keine halben Sachen", der in den USA ein Blockbuster war, hat einen großen Vorteil: sein wendungs- und ideenreiches Drehbuch. Und leider auch einen großen Nachteil: Regisseur Jonathan Lynn ist nicht wirklich in der Lage, dieses Drehbuch wirklich interessant auf die Leinwand zu bringen, so dass am Ende die Unterhaltsamkeit vom Darstellerduo Willis/Perry ausgeht und der Film auf ihren Schultern liegt.

      Gut, dass hier zwei Klasseschauspieler am Werk sind. Und Hollywoodstar Willis lässt Ulknudel Perry wohltuend viel Freiraum, um sich auszutoben. Willis selber spielt hier einen zwielichtigen Charakter. Schon aus Prinzip ist er für den Zuschauer eigentlich eine positive Identifikationsfigur. Andererseits spielt er einen Mörder. Zwar einen netten, gescheiten, coolen, witzigen Mörder, aber trotzdem einen Mörder.

      Dieses Problems waren sich die Produzenten durchaus bewusst, also wird seine Killerrolle abgeschwächt durch sanfte Sprüche und im Endeffekt braucht er sich, um seine Ziele zu erreichen, auch nie wirklich die Hände schmutzig zu machen - ein blutiges Unterhemd hätte hier wohl unter den Zuschauern keine Fans gefunden.

      Im Endeffekt ein netter, witziger Film, den man als Zuschauer jedoch auch ziemlich schnell wieder verdrängt hat. Ach ja, der Film ist auch Beweis dafür, dass Rosanna Arquette ganz schön nervig sein kann. Und Natasha Henstridge verdammt gut aussieht. Aber für letzteres gab es schon mehrere Beweise.

      Fazit: Ein netter und witziger Film, den man jedoch schnell wieder vergessen haben dürfte.
    2. Keine halben Sachen: Überdrehter Killer-Klamauk, der fröhlich alle möglichen Genre-Klischees ausbeutet.

      Die Mafia erweist sich jüngst wieder als nicht versiegende Inspirationsquelle für Hollywood-Komödien. Nach „Reine Nervensache“ und „Mickey Blue Eyes“ bringt Warner (in den USA) jetzt mit „The Whole Nine Yards“ eine weitere Gangster-Farce in die Kinos. TV-„Friend“ Matthew Perry mimt wie eine Kreuzung aus frühem Tom Hanks und Jim Carrey mit überkandidelten Mimosen-Overdrive den schusseligen Zahnarzt Oz, dessen Bekanntschaft mit seinem neuen Nachbarn, dem ultracoolen Auftragskiller Jimmy „Die Tulpe“ Tudesky, seine erbärmliche Existenz in neue aufregende Bahnen katapultiert. Gespielt wird der unerschütterliche Hitman in dem Film von Komödienfachmann Jonathan Lynn („Mein Vetter Winnie“) von einem coolen Bruce „Der Schakal“ Willis, der erneut seinen sechsten Sinn für minimalistische Machotypen unter Beweis stellt.

      Aufhänger der alle gängigen Klischees verbratenden Killerkomödie ist, dass mit Ausnahme des rechtschaffenen Oz alle Beteiligten Mordgedanken hegen. Das beginnt mit Oz‘ unerträglicher Frau (Roseanna Arquette als feiste Sexschlampe mit französischem Akzent), die Oz wegen seiner Versicherung um die Ecke bringen lassen will. Sie zwingt Oz, vom heimatlichen Montreal nach Chicago zu fliegen, um ihren GoodFella-Nachbarn an den Mobboss Janni (Kevin Pollak) zu verraten, der einen Preis auf Jimmys Kopf ausgesetzt hat. Kaum in der windigen Stadt angekommen, macht Oz schmerzhafte Bekanntschaft mit Jannis Schergen Frankie Figs (Michael Clarke Duncan aus „The Green Mile“ betritt Ving-Rhames-Territorium) und alsbald auch die wesentliche angenehmere von Tudeskis schöner Frau Cynthia („Species“-Wonderwoman Natasha Henstridge einmal mehr als atemberaubender Blickfang). Da beide seit fünf Jahren keinen Sex mehr gehabt haben, versinken sie umgehend zwischen den Laken. Sie erzählt ihm, dass Jimmy sie umbringen will, um so an zehn Mio. Dollar - die titelgebenden whole nine yards - heranzukommen. Mit den Mafiosi im Schlepptau geht es anschließend wieder nach Kanada, wo sie Tudeski abknallen wollen. Der wiederum hat seine eigenen (Mord-)Pläne. Das heitere Jagen beginnt. Und am Schluss pflastern etliche Leichen den Weg zur Bank.

      Jonathan Lynn lässt im Klamotten-Tempo eine überzogen-alberne Handlungswendung auf die nächste folgen, bis der Zuschauer nicht mehr umhin kann, sich schließlich von der schieren Absurdität der heiteren Amoralität des Ganzen geschlagen zu geben. Die Charakterskizzierungen fallen ähnlich drollig absurd aus. So hat Tudeski zwar 17 Leute abgemurkst, doch eine Scheidung von seiner Frau findet er moralisch unvertretbar. Auch Amanda Peet (gibt eine starke Figur ab) als Zahnarzthelferin mit Auftragskiller-Ambitionen, die Tudeski wie ein Groupie abgöttisch verehrt, ist eine ganz besondere Marke. Im Stil von „Ein Fisch namens Wanda“ spielt die romantische Komponente im allgemeinen Chaos eine entscheidende Rolle und lässt den überdrehten Killerklamauk mit einer zart-optimistischen Note enden. ara.

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