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Kai aus der Kiste

Kinostart: 04.10.1990
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Filmhandlung und Hintergrund

DDR-Verfilmung eines in den zwanziger Jahren spielenden Jugendbuches, dem eine realsozialistische Note verpasst wird.

Der junge Kai lebt in von Armut geprägten Verhältnissen in Berlin. Über einen Freund erfährt er von einem reichen Amerikaner, der für die Einführung seines Kaugummis in Deutschland einen „Werbekönig“ sucht. Er lässt sich in einer Kiste versteckt in das Hotelzimmer des Amerikaners verfrachten, schafft es, dass dieser ihn überhaupt ernst nimmt, und darf seine Fähigkeiten schließlich in einem Wettbewerb mit dem Werbefachmann Kubalski beweisen. Jeder der beiden soll eine Kaugummimarke bekannt machen. Dem Gewinner winken der Posten als Werbekönig und viel Geld - das jedenfalls behauptet der Amerikaner.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Kai aus der Kiste: DDR-Verfilmung eines in den zwanziger Jahren spielenden Jugendbuches, dem eine realsozialistische Note verpasst wird.

    DDR-Fernsehverfilmung eines Jugendbuches von Wolf Durian, die die Zuschauer mit dem Leben aufgeweckter Jungs im Berlin der zwanziger Jahre bekannt macht. Für die Inszenierung war der auf Kinderfilme wie die „Spuk“-Reihe („Spuk aus der Gruft“) spezialisierte Günter Meyer verantwortlich. Der Ideologie des real existierenden Sozialismus folgend, entpuppt sich der reiche Amerikaner am Ende - im Unterschied zur Buchvorlage - als Betrüger, der gar nicht daran denkt, sein Versprechen von Job und Reichtum zu erfüllen, weil er seinen Zweck ja sowieso schon erreicht hat.

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