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Regisseur Niels Arden Oplev dreht Bollywood-Remake

Kino.de Redaktion |

Der dänische Filmemacher Niels Arden Oplev, der mit Verblendung den ersten Teil von Stieg Larssons Millennium-Trilogie inszenierte, nimmt sich nun des Bollywood-Remakes Deity an.

Der Thriller Deity handelt von einer US-amerikanerin, die sich in der indischen Millionenstadt Kalkutta auf die Suche nach ihrem verschwundenen Ehemann macht. Umso näher sie aber der Wahrheit kommt, desto mehr sieht sie sich auch in einer düstere Verschwörung verstrickt.

Hohe Popularität des indischen Kinos

Der Bollywood-Hit aus dem Jahre 2012 hieß im Original Kahaani und spielte in Indien über eine Milliarde Rupien ein. Das entspricht 17 Millionen Dollar, und stellt für indische Verhältnisse eine enorme Summe dar. In Indien kostet ein Kinoticket in einem landesüblichen Kino um die 20 Rupien. Angesichts dessen müssen sehr viele Tickets verkauft werden, um auf ein solches Einspielergebnis zu kommen.

Bollywood ist ein nicht wegzudenkender Motor der indischen Wirtschaft. Hierzulande ist inzwischen ebenfalls eine treue Fangemeinde entstanden. Die indische Filmindustrie besteht allerdings nicht nur aus Bollywood mit Filmstudios in Mumbai und Filmen in der Sprache Hindi. Das sogenannte Tollywood mit Filmproduktion im Bundesstaat Tamil Nadu und der Sprache Telugu erwirtschaftet etwa das fünffache der Bollywood-Umsätze. Indien ist überdies, zählt man allein die Anzahl der produzierten Filme, weltweiter Spitzenreiter.