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Filmhandlung und Hintergrund

K-Pax: Gefühlvolle Charakterstudie, in der ein Psychiatriepatient behauptet ein Außerirdischer vom Planeten K-Pax zu sein.

Der Patient (Kevin Spacey) hört auf den ungewöhnlichen Namen Prot, kommt scheinbar aus dem Nichts und verblüfft die hohe Ärzteschaft nicht nur mit hoher Resistenz gegen Medikamente aller Art, sondern auch mit jeder Menge erstaunlichem Fachwissen in den Themenbereichen Astrophysik und Religionsmystik. Außerdem stammt er vom Planeten K-Pax, sagt er. Für Dr. Mark Powell (Jeff Bridges) drängt die Zeit, das Geheimnis des „besten Spinners aller Zeiten“ zu lüften, peilt doch jener bereits die Rückreise in die Heimat an.

Oscarpreisträger Kevin Spacey („American Beauty„) zieht erneut alle Register des undurchsichtigen Antihelden in Iain Softleys packender Charakterstudie mit SciFi-Würznote.

Bei einem Überfall wird ein unscheinbarer Mann verhaftet, der behauptet, er stamme vom Planeten K-Pax. Er landet in der Obhut von Dr. Mark Powell in einer psychiatrischen Klinik, in der er schnell die Sympathien seiner Mitpatienten gewinnt. Als der Fremde seine Rückreise zu seinem Heimatplaneten bekannt gibt, setzt Dr. Powell alles daran, dessen wahre Herkunft zu entschlüsseln.

Bei einem Überfall wird ein unscheinbarer Mann verhaftet, der behauptet, er stamme vom Planeten K-Pax. Der selbsternannte Außerirdische, der sich Prot nennt, landet in der Obhut von Dr. Mark Powell in einer psychiatrischen Klinik, in der er zwar auf hohe Dosen von Medikamenten nicht reagiert, dafür aber schnell die Sympathien seiner Mitpatienten gewinnt. Als Prot die Rückreise zu seinem Heimatplaneten bekannt gibt, setzt Dr. Powell alles daran, dessen wahre Herkunft zu entschlüsseln – und macht eine erschütternde Entdeckung…

Ein unscheinbarer Mann, der sich Prot nennt, behauptet, vom Planeten K-Pax zu stammen. In einer psychiatrischen Klinik versucht Dr. Mark Powell seine wahre Herkunft zu entschlüsseln. Gefühlvolle Charakterstudie des Briten Iain Softley mit darstellerischen Glanzleistungen von Kevin Spacey und Jeff Bridges.

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Kritikerrezensionen

  • Die Darstellung von angeschlagen-zynischen Heldenfiguren mit Bedarf an spiritueller Erneuerung ist mittlerweile zur Spezialität des zweifachen Oscargewinners Kevin Spacey („American Beauty“) geworden. In dieses Schema passt nun auch seine Rolle in der gefühlvollen Charakterstudie „K-Pax“, in der er einen enigmatischen Psychiatriepatienten darstellt, der behauptet ein Außerirdischer vom Planeten K-Pax zu sein. Sein Arzt, gespielt von Jeff Bridges, ist hin- und hergerissen in dieser Mischung aus „Starman“ und „Einer flog übers Kuckucksnest“: Soll er ihm glauben oder ihn für den „besten Spinner“ halten, der ihm jemals begegnet ist.

    Für das Drehbuch wurde der gleichnamige Roman von Gene Brewer adaptiert, wobei in den USA bereits Fragen laut wurden, ob nicht womöglich der argentinische Film „Rantes – Der Mann, der nach Süden schaut“ (1986) von Eliseo Subiela als ungenannte Vorlage diente. Auch in dieser Parabel über Himmel und Hölle geht es um einen Patienten in einer Nervenheilanstalt, der von sich behauptet, außerirdischer Herkunft zu sein. Regisseur Iain Softley („Die Flügel der Taube“) nutzt die gleiche Prämisse, verstärkt aber den Subtext, was wohl passieren würde, wenn Jesus Christus ein zweites Mal auf die Erde käme. Er beginnt sein mit religiösen Motiven durchsetztes Mysterienspiel damit, den Protagonisten (Spacey) inmitten von New Yorks Central Station, in geheimnisvolles Licht gebadet, unvermittelt auftauchen zu lassen. Da der seltsame Fremde namens Prot angibt, von einem anderen Planeten zu kommen, wird er umgehend in eine Nervenheilanstalt verfrachtet. Da er auf hohe Dosen von Medikamenten nicht reagiert, gelangt er in die Obhut des renommierten Psychiaters Dr. Mark Powell (Bridges). Der ist von seinem neuen Patienten alsbald fasziniert, da er nicht nur UV-Licht wahrnehmen kann, sondern auch – in einer Parabel auf das Neue Testament – eine Gruppe von Astrophysikern mit seinem fundierten Wissen von unpublizierten Fakten verblüfft. Der gute Doktor vernachlässigt seine Familie noch mehr als zuvor, ein Umstand, auf den ihn sein messianischer Patient unverblümt aufmerksam macht. Bald ist auch die versammelte Mannschaft von Mitpatienten – die im Stil von „Zeit des Erwachens“ allesamt als liebenswerte Exzentriker ohne gravierende Geistesstörungen dargestellt werden – von Prot in den Bann gezogen. Wie Jack Nicholson in „Einer flog übers Kuckucksnest“ übt Prot einen positiven Einfluss auf sein gesamtes Umfeld aus. Kurz vor dem Datum, das Prot für seine Rückkehr zum Heimatplaneten angekündigt hat, macht Dr. Powell eine erschütternde Entdeckung.

    Die detaillierte Psychostudie kommt trotz des Science-Fiction-Kontexts ohne genretypische Spezialeffekte aus. Stattdessen macht sich Regisseur Softley Regenbogenfarbene Lichtprismen zunutze, um der erdgebundenen Atmosphäre einen Hauch von kosmischem Mysterium zu verleihen. Kevin Spacey liefert als undurchschaubarer Protagonist erneut eine schauspielerische Glanzleistung, indem er mit der scheinbar mühelosen Projektion von distanzierter Überlegenheit und kindlicher Unschuld eine nachgerade heilige Figur kreiert. Bridges, der vor zwei Dekaden für seine durchaus verwandte „Starman“-Darstellung eine Oscar-Nominierung erhielt – übernimmt die Rolle der Identifikationsfigur, die die urchristliche Wichtigkeit des Familiennukleus erkennen und damit eine wichtige Lektion lernen darf. Das Ende, das manche Zuschauer als verwirrend empfinden könnten, bietet Gesprächsstoff und lässt Raum für eigene Interpretationen. ara.

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