Just Visiting

  1. Ø 0
   2001
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Filmhandlung und Hintergrund

Just Visiting: US-Remake des Sensationserfolgs "Die Besucher", in dem Jean Reno und Christian Clavier als Mittelalterritter im Chicago der Gegenwart landen.

Durch eine Verkettung widriger Umstände tötet Edelmann Thibault de Malfete im zwölften Jahrhundert versehentlich den Schwiegerpapa. Um die Situation zu retten, will er sich in die Vergangenheit transportieren lassen, doch er landet mit seinem Knappen André im Chicago der Gegenwart. Wirrungen und Verwirrungen lassen sich nicht mehr vermeiden.

Irgendwann im Mittelalter. Eigentlich möchte Graf Thibault nur seine Hochzeit feiern. Doch durch eine Verkettung widriger Umstände kommt seine Braut Lady Rosalind zu Tode. Um die Situation zu retten, will sich der Edelmann gemeinsam mit seinem Knappen André in die Vergangenheit transportieren lassen, doch stattdessen landen die beiden im Chicago von heute. Natürlich kommen die Herrschaften von gestern ganz und gar nicht mit den Gegebenheiten der Neuzeit zurecht, und so nimmt eine Reihe von Irrungen und Wirrungen ihren Lauf.

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Kritikerrezensionen

  • Ein Phänomen: 1993 verfolgten – sage und schreibe – 14 Millionen Franzosen die Don Quijoterien des Duos Jean Reno und Christian Clavier. „Die Besucher“ verwiesen in der Jahreswertung sogar „Jurassic Park“ auf den zweiten Platz. Hollywood wurde hellhörig und ließ sieben Jahre später den Machern des erfolgreichsten französischen Filmes aller Zeiten eine seltene Ehre zuteil werden: Regisseur Jean-Marie Poiré durfte nicht nur – wie zuletzt Ole Bornedal mit „Nightwatch“ – selber Hand an das US-Remake legen, sondern gleich seine beiden Hauptdarsteller weiterverwenden, mit denen er zwischenzeitlich noch eine Fortsetzung der „Besucher“ drehte, „Die Zeitritter“ (1998). „Just Visiting“ – so der Titel des Remakes – recycelt ein ebenso schlichtes wie effizientes Komödienrezept, den Kulturschock. Man versetze einen Ritter mit seinem Knappen aus dem 12. Jahrhundert in die Gegenwart und beobachte, wie mittelalterliches Weltverständnis mit unserem modernen Leben kollidiert.

    Denn nur einmal an einem schludrig zusammenbrauten Zaubertrank gekostet – und einen Morphing-Effekt später befinden sich Graf Thibault Malfete und sein tapsiger Diener André im Chicago des Jahres 2000. Zur Seite steht ihnen keine geringere als Al Bundys Tochter Christina Applegate. Sie spielt eine entfernte Nachfahrin Ritter Malfetes und muss meist unter Aufbietung aller Geduldsfäden wieder ausbügeln, was der mittelalterliche Überraschungsbesuch so alles anrichtet, wenn man ihn nicht ständig im Auge behält. Malfete und André übergießen sich literweise mit Chanel No.5, halten WC-Steine für Bonbons und spießen Hähnchen an Regenschirmen auf, um sie am offenen Kamin eines Luxusrestaurants zu braten. Bei Kids sollte das unermüdliche Gaggewitter, das in manchen Momenten sogar an die Marx Brothers erinnert, am besten ankommen. Doch für Ritter Thibault heißt es bald Abschied nehmen, als ein Zauberer (Malcolm McDowell als schusseliger Nachwuchs-Merlin unter einem weißen Bart) ihn in seine Zeit zurückholt. Aber wenigstens Knappe André bleibt erhalten. Und der steuert in der Schlussszene mit seiner neuen Freundin Angélique („American Pie“-Star Tara Reid) in einem Custom-Buggy geradewegs auf Las Vegas zu. Vielleicht noch einer Fortsetzung entgegen. flx.

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