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Just Mercy

   Kinostart: 27.02.2020

Just Mercy: Justizdrama über den wahren Fall von Bryan Stevenson, der für einen unschuldig inhaftierten Afroamerikaner im Todestrakt kämpft.

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„Just Mercy“ im Kino

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Filmhandlung und Hintergrund

Justizdrama über den wahren Fall von Bryan Stevenson, der für einen unschuldig inhaftierten Afroamerikaner im Todestrakt kämpft.

Frisch mit dem Harvard-Abschluss in der Tasche, entscheidet sich der junge Anwalt Bryan Stevenson (Michael B. Jordan) nicht für die lukrativen Angebote von großen Firmen, sondern dafür in Alabama Menschen zu verteidigen, die womöglich unschuldig im Gefängnis sitzen. Sein erster Fall wird zugleich einer der explosivsten Fälle seiner Karriere werden.

Am 1. November 1986 stirbt die 18-jährige Ronda Morrison an mehreren Schüssen in ihren Rücken in Alabama. Ihr Tod erschüttert die konservative Gemeinschaft, die erst Monate später den Afroamerikaner Walter McMillian (Jamie Foxx) für ihren Mord inhaftieren. Das Urteil fiel zunächst hart aus: Er wird lebenslänglich verurteilt, obwohl der Hauptzeuge einen guten Grund hätte, gegen ihn auszusagen und somit zu lügen.

Stevenson hat anfangs Schwierigkeiten das Vertrauen von McMillan zu gewinnen. Ihm zur Seite steht die Rechtsanwaltsgehilfin Eva Ansley (Brie Larson). Während seines zähen Rechtskampfes, der sich über mehrere Jahre streckt, trifft er im Todestrakt auf weitere Inhaftierte wie Anthony Ray Hinton (O’Shea Jackson Jr.), denen er hilft. Es gilt zu beweisen, dass die Aussagen des Zeugen und Kleinkriminellen Ralph Myers (Tim Blake Nelson) gegen McMillian fingiert wurden. Zudem sieht sich Stevenson mit Rassenproblemen im konservativen Bundesstaat Alabama konfrontiert, die die Rechtssprechung behindern. Bei den Berufungsklagen trifft er ein ums andere Mal auf Tommy Chapman (Rafe Spall), den Staatsanwalt, der den Schuldspruch von McMillian durchsetzen will.

Der Kampf um die Gerechtigkeit entbrennt im ersten Trailer von „Just Mercy“:

„Just Mercy“ – Wahre Hintergründe

Für sechs Jahre saß Walter McMillian unschuldig in der Todeszelle in Alabama. Der Fall ging dank Berufungsklagen durch mehrere Instanzen, wurde auf nationaler Ebene publik, ehe im Februar 1993 klar festgestellt werden konnte, dass der einfache Arbeiter unschuldig im Gefängnis saß. Der Polizist und Sheriff Tom Tate hatte die Aussagen, die für seine Inhaftierung genutzt wurden, gefälscht und fingiert.

Der zu diesem Zeitpunkt junge Anwalt Bryan Stevenson stand bis zum Freispruch 1993 an der Seite von McMillian und verarbeitete die Geschehnisse in dem Buch „Ohne Gnade: Polizeigewalt und Justizwillkür in den USA“, das als Grundlage für die Verfilmung gilt.

„Just Mercy“ – Hintergründe und Kinostart

Für die beiden Hauptdarsteller Jamie Foxx und Michael B. Jordan war die Mitarbeit an der Verfilmung des Falles selbstverständlich. Regisseur Destin Daniel Cretton („Schloss aus Glas“) verfasste nicht nur das Drehbuch, sondern erzählt eine der wichtigsten Justizdramen der neueren Zeit.

Der deutsche Kinostart von „Just Mercy“ ist am 27. Februar 2020, die FSK erteilt die Altersfreigabe ab 12 Jahren.

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