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Juno

   Kinostart: 20.03.2008

Juno: Smart beschwingte Girl-Power-Antwort auf "Beim ersten Mal" mit einer hinreissenden Ellen Page in ungeplanter Schwangerschaft.

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Filmhandlung und Hintergrund

Smart beschwingte Girl-Power-Antwort auf "Beim ersten Mal" mit einer hinreissenden Ellen Page in ungeplanter Schwangerschaft.

Die 16-jährige Juno (Ellen Page) ist ein aufgeweckter Teenager, der vor einer großen Herausforderung steht: Sie ist ungewollt schwanger von ihrem Klassenkameraden Paulie (Michael Cera). Mit Hilfe ihrer besten Freundin Leah (Olivia Thirlby) sucht sie für ihr Ungeborenes die perfekten Eltern: Das Vorstadt-Pärchen Mark (Jason Bateman) und Vanessa (Jennifer Garner), die seit Jahren ein Kind adoptieren wollen. Junos Eltern (J.K. Simmons, Allison Janney) stehen hinter ihrer Entscheidung.

Nach seiner überragenden Satire „Thank You For Smoking“ legt Ivans Sohn Jason Reitman mit einer gewagten Komödie nach, in der eine geplante Adoption auf zunehmend bizarrem Wege völlig aus dem Ruder läuft und sich die Beteiligten überaus scharfzüngige Dialog-Duelle liefern.

Die 16-jährige Juno wird beim ersten Sex mit Freund Paulie schwanger. Die coole Sprüche klopfende Highschool-Schülerin aus der Provinz entschließt sich schließlich, nicht abzutreiben und das Kind adoptieren zu lassen. Im Laufe der Schwangerschaft lernt sie auch die Adoptiveltern kennen und freundet sich mit dem Ehemann an, der zusehends in eine Sinnkrise verfällt, weil er seiner Freiheit und Jugend nachtrauert. Juno muss eine Entscheidung treffen.

Die 16-jährige Juno wird beim ersten Sex mit Freund Paulie schwanger. Die coole Sprüche klopfende Highschool-Schülerin entschließt sich, nicht abzutreiben und das Kind unmittelbar nach der Geburt zur Adoption freigeben zu lassen, weil sie sich für Mutterschaft noch nicht reif genug fühlt. Im Laufe der Schwangerschaft wählt sie selbst die etwas spießigen Adoptiveltern aus und freundet sich mit dem Ehemann an, der zusehends in eine Sinnkrise verfällt, weil er seiner Freiheit und Jugend nachtrauert. Juno muss eine Entscheidung treffen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. Ein Film über Teenager ohne pubertären Weltschmerz, ohne Mobbing an der Schule, ohne hilflose oder bornierte Eltern, ohne Gewalt und ohne Drogenexzesse. Alleine dadurch ist Juno schon einer der originellsten Filme der letzten Zeit. Denn auch wenn eine 16jährige ungewollt ein Kind erwartet, führt dies nicht unbedingt in eine Tragödie. Wenn sie so souverän, intelligent, schlagfertig und sympathisch wie die Titelheldin ist, können die neun Monate ihrer Schwangerschaft durchaus zu einer Komödie werden, ohne auch nur in die Nähe einer kitschigen Idylle zu geraten.

      Jurybegründung:

      Ein Film über Teenager ohne pubertären Weltschmerz, Mobbing an der Schule, hilflose oder bornierte Eltern, Gewalt und Drogenexzesse. Alleine dadurch ist Juno schon einer der originellsten amerikanischen Filme der letzten Zeit.

      Zudem verzichtet er auf all die melodramatischen Tricks, die in Dramen sonst üblich sind - ja er kommt sogar ohne eine eindeutig negativ gezeichnete Figur aus: Jeder Charakter wird sensibel und komplex gezeichnet und bekommt zumindest eine Szene, in der er sich voll entfalten kann und als liebenswerter Mensch entpuppt.

      Dabei ist der Film komisch, berührend, klug, charmant - und all dies mit einer ganz eigenen Gelassenheit. Denn auch wenn eine 16jährige ungewollt ein Kind erwartet, führt dies nicht unbedingt in eine Tragödie. Wenn sie so souverän, intelligent, schlagfertig und sympathisch wie die Titelheldin ist, können die neun Monate ihrer Schwangerschaft durchaus zu einer Komödie werden.

      Ellen Page gelingt es, Junos Entwicklung in dieser Zeit mit so vielen emotionalen Nuancen darzustellen, wobei sie mit einer Geste und einem Blick oft noch mehr ausdrücken kann als mit ihren wunderbar geschriebenen Dialogstellen. Dieses junge Mädchen wird zu einer der lebendigsten und positivsten Filmfiguren der letzten Jahre.

      Dies ist auch dem sehr geschickten Drehbuch geschuldet, das nie den dramaturgisch ausgetretenen Pfaden folgt, sondern statt dessen ständig mit unerwarteten Wendungen überrascht, wobei die einzelnen Motive subtil eingeführt, angedeutet und weitergeführt werden.

      Auch die Inszenierung ist aus einem Guss, und überall merkt man, wie inspiriert die Filmemacher durch diese Geschichte waren - sei es beim Vorspann, der Filmmusik oder dem unaufgeregten Rhythmus des Schnitts.

      Und dass Juno nie auch nur in die Nähe einer kitschigen Idylle gerät, ist vielleicht die größte Überraschung.

      Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)
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    2. Juno: Smart beschwingte Girl-Power-Antwort auf "Beim ersten Mal" mit einer hinreissenden Ellen Page in ungeplanter Schwangerschaft.

      Smart beschwingte Girl-Power-Antwort auf „Beim ersten Mal“ mit einer hinreissenden Ellen Page in ungeplanter Schwangerschaft.

      Aus Kanada fließen dem Independent-Kino immer wieder Talente zu, die mit darstellerischen Vitaminspritzen für Originalität sorgen. So Ellen Page („Hard Candy“), die mit sanfter Abgeklärtheit und durchgehend smarten Dialogen diese Girl-Power-Antwort auf Judd Apatows „Beim Ersten Mal“ zum Genuss macht. Das Erstlingsdrehbuch von Diablo Cody, die als Stripperin und Telefonsexstimme arbeitete, gewinnt der ungeplanten Teenager-Schwangerschaft neue Seiten ab, umgeht Melodramatik und presst, um im Bild zu bleiben, clevere, sardonische und smarte Dialoge im Minutentakt aus.

      Die wirken nicht künstlich, sondern sind der 16-jährigen Titelheldin Juno (Page), die beim spontanen ungeschützten ersten Sex mit Freund Paulie (Michael Cera aus „Superbad“) schwanger wird, auf den voller werdenden Leib geschrieben. Der Kontrast der zarten Juno (Page ist 1,52 m) als „warnender Wal“ setzt glaubhaft einen Prozess in Gang, in dessen Verlauf die altkluge High-School-Schülerin mit dem riesigen Hamburger-Telefon, der Pfeife im Mund, den coolen Sprüchen und schlagfertigen Antworten reift, Verantwortung übernimmt und sich selbst findet. Juno ist Weiterentwicklung der Heldinnen aus „Junikäfer“ und „Garden State“.

      Ihre den Jahreszeiten vom Herbst zum Sommer folgende Entwicklung bringt Entscheidungen, nicht abzutreiben, sondern das Kind adoptieren zu lassen. Das gefundene Paar (Jennifer Garner, Jason Bateman) ist kein Klischeebild paranoider Vorstadt-Yuppies, sondern in der Ehekrise, da Mark, Jingle-Komponist, durch Juno an die Jugend erinnert wird und mit ihr vor Kulthorrorfilmen und mit Alternative Rock abhängt, was Bateman melancholisch und ungezwungen rüberbringt, während Garner sich graziös von der Materialistin zur Mutter wandelt. Cera, für den Page mit einem Tic-Tac-Running Gag sorgt, spielt erst hilflos, dann einfühlsam Junos Freund, Olivia Thirlby ohne Girlie-Allüre die beste Freundin, und Junos Vater und Stiefmutter (wunderbare Charakterdarsteller: J.K. Simmons, Allison Janney) reagieren auf Schwangerschaft und Folgen so, wie intelligente warmherzige Eltern es sollten. Vom Vorspann mit Skizzen der Provinz-Kleinstadt, durch die Juno zu Folk-Songs wandert, bis zum entspannten Finale, von der Farce bis zur klugen Komödie mit trockenem Humor ein Indie-Juwel. ger.
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