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Fakten und Hintergründe zum Film "Jonas Brothers: Das ultimative 3D Konzerterlebnis "

Fakten und Hintergründe zum Film "Jonas Brothers: Das ultimative 3D Konzerterlebnis "
Poster Jonas Brothers: The Concert Experience

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Über die Produktion

„Unser Film bietet ein völlig neues Seh-Erlebnis, weil er eine Rock-Dokumentation in Spielfilmlänge und 3-D ist“, sagt Joe. „Als Konzertgänger sieht man zwangsläufig alles nur aus dem Zuschauerraum. Unser Film gibt dem Publikum aber das Gefühl, auf der Bühne zu stehen und mitzurocken. Dank der vielen Kameras auf der Bühne bekommt man den Eindruck, ein Teil der Show zu sein.“

Die Jonas Brothers waren stark beeindruckt, als sie den 3-D-Film zum ersten Mal sahen. Dazu Kevin: „Es war ein Schock. Ich war während der Auftritte ununterbrochen auf der Bühne, und jetzt zu sehen, wie das Ganze von außen wirkt, war cool.“

„Dabei geht es nicht mal ausschließlich um die Auftritte“, ergänzt Nick. „Mit den Behind-the-Scenes-Aufnahmen möchten wir unseren Fans zeigen, wie wir wirklich sind.“

Das bedeutet, dass Fans die unterschiedlichsten Facetten der einzelnen Brüder kennen lernen können. Kevin sagt: „Nick ist unser Leiter. Wir nennen ihn nicht ohne Grund ‚Mr. President‘. Er ist sehr gewissenhaft und bestimmend, weiß immer, worum es geht. Joe ist unser Clown. Er bringt mich ununterbrochen zum Lachen und ist für jeden Quatsch zu haben.“ „Und Kevin ist unser Sonnenschein“, ergänzt Joe.

Der kometenhafte Aufstieg der Brüder ist fraglos ein popkulturelles Phänomen. Eines, das sich längst auch in diversen Auszeichnungen niederschlägt. Die Jonas Brothers waren in der Kategorie „Best New Artist 2008“ für einen Grammy® nominiert. Im selben Jahr gewannen sie fünf Teen Choice Awards in der Kategorie „Sommersong“ für „Burnin’ Up“, „Male Hottie“, „Music Breakout Group“, „Red Carpet Icon“ sowie „Music Love Song“ und einen Teen Choice Award in der Kategorie „Music Single“ für „When You Look Me in the Eyes“. Im August 2008 stieg ihr jüngstes Album „A Little Bit Longer“ auf Platz 1 in den Billboard Top 200 und erreichte spielend Platin-Status. In derselben Woche stand der Soundtrack „Camp Rock“, bei dem die Jonas Brothers mitwirken, auf Platz 8 und ihr 2007er Album „Jonas Brothers“ auf Platz 10 – ein Novum in der Chartgeschichte, dass eine Band mit drei Titeln gleichzeitig in den Top Ten vertreten war. Außerdem zierten sie das Cover des „Rolling Stone“ und bescherten dem Musikmagazin so die meistverkaufte Ausgabe 2008.

„Die Jonas Brothers sind ein Phänomen ihrer Generation“, sagt Regisseur Bruce Hendricks. „Außerdem sind sie sagenhaft talentiert: Sie schreiben ihre Songs selbst, sind alle Multi-Instrumentalisten, geben außergewöhnliche Konzerte, und sie sind nahezu perfekt. Es gibt fast nichts, was sie nicht können. Die Choreografien, ihre Outfits, der Look der Bühne – alles haben sich die Jonas Brothers selbst ausgedacht und designt. Außerdem glaube ich, ihre jugendlichen Fans fühlen sich ihnen auf einer sehr persönlichen Ebene verbunden und bewundern sie als Menschen genauso wie als Musiker.“

Nick sagt: „Uns ist es wichtig, dass unsere Botschaft rüberkommt: Wie beschäftigt wir auch sein mögen, wie viel Spaß wir auch haben mögen, am Ende zählt für uns vor allem die Familie. Im Film wird deutlich, dass unsere Band und unsere Crew und alle, die für uns arbeiten, zu dieser Familie gehören. Wir möchten unser Publikum in diese Familie einladen, damit sie mit uns auf und hinter der Bühne eine tolle Zeit verbringen können.“

Produktion: Das Tourleben der Jonas Brothers

Der Film, zum größten Teil in Los Angeles, New York und Anaheim entstanden, fängt das aufregende Tourleben der Jonas Brothers ein.

Joe sagt dazu: „Wir finden es toll, dass man uns die Möglichkeit gegeben hat, unseren Alltag zu zeigen. Die Filmcrew war immer dabei, von morgens bis spät nachts. Man bekommt ein Gefühl dafür, wie unser Tagesablauf aussieht und wie die Woche, in der das Album herauskam, unser Leben auf den Kopf gestellt hat.“

Alles wird gezeigt, vom morgendlichen Wecken der Brüder durch „Big Rob“ bis zu ihrer Flucht vor kreischenden Fans mit dem Helikopter. Man sieht die Jonas Brothers bei ihren Auftritten in Konzerthallen, im Central Park und belagert von frenetischen Fans am Times Square.

Die zusätzlichen Aufnahmen zeigen die smarten Jungs beim Frühstück, beim Golfen, wie sie ihren Tagesablauf durchgehen, mit Sedway Electric Scootern durch die Gegend düsen und sich die Zeit zwischen den Auftritten vertreiben.

„Wir beschäftigten im Grunde zwei Dreh-Teams“, sagt Repola. „Unsere Haupt-Unit und unsere Jack-Unit, wie wir sie nannten, denn dieses Team wurde von Jack Kney geleitet. Jack folgte den Brüdern von Stadt zu Stadt und filmte sie die ganze Zeit, wobei natürlich klar war, dass längst nicht das ganze Material im Film untergebracht werden konnte.“

„Die drei Monate auf Tour waren der schiere Wahnsinn“, sagt Joe. „Man wacht auf und gibt kurz darauf schon Interviews. Dann sieht man diese ganzen coolen Städte und stellt allerlei an. Nach der Probe geht es gegen 16 Uhr zum Veranstaltungsort, es folgt der Soundcheck, wir essen, stellen uns mental auf das Konzert ein, singen uns warm und gehen auf die Bühne. Dann springen wir drei Stunden lang wie Verrückte herum, spielen unsere Songs, vollführen sportliche Verrenkungen, besprühen die Zuschauer mit Schaum und versuchen, den Fans die beste Show und so viel Vergnügen wie irgend möglich zu bieten.“

„Big Rob“ Feggans sagt: „Der Film zeigt, wie anstrengend das Tourleben ist. Und man sieht, wie sehr die Brüder ihre Fans zu schätzen wissen, wie hart sie dafür arbeiten, ihnen zu gefallen. Für ihre Fans würden sie alles tun.“

Und die Fans erwidern diese Liebe – manchmal auf verrückte Weise. „Da gibt es nichts, was es nicht gibt“, sagt Feggans lachend. „Sie verstecken sich in Wäschekörben oder Zimmerservice-Wagen, um in die Hotelzimmer der Brüder zu gelangen. Es haben sich schon welche als Polizisten verkleidet. Was das angeht, habe ich schon alles gesehen.“

Feggans’ Job ist jedoch nicht allein auf die Sicherheit beschränkt. Er ist mittlerweile selbst so etwas wie ein Star, weil er mit den Jonas Brothers zu „Burnin’ Up“ auf der Bühne rappt.

Die Konzertszenen werden durch viele Behind-the-Scenes-Aufnahmen und höchst vergnügliche Sequenzen ergänzt. Eine davon beschäftigt sich mit den Fake Jonas Brothers, die Nick Jonas auf YouTube entdeckte. Dazu Produzent Art Repola: „Wir ließen sie einfliegen und sie liefen herum und mischten sich unter die Fans. Das war ein großer Spaß. Ihr Credo im Film lautet: ’Wenn ihr die echten Brüder nicht sehen könnt, warum seht ihr euch dann nicht einfach die falschen an?’“

Die Brüder fanden die Fake Jonas Brothers zum Schreien komisch, besonders ihren Refrain „The Jonas Brothers are living the dream, and we’re dreaming the life.“

Nick sagt: „Wir genießen wirklich jeden Moment unseres Erfolges, die Tatsache, dass wir sind, wo wir sind, machen können, was uns begeistert, und dass die Menschen das lieben, was wir machen. Es ist schon verrückt, und von unserer Begeisterung können sich die Filmzuschauer jetzt selbst ein Bild machen.“

Produktion: Fan, Fan, Fantastisch

Die Veröffentlichung ihres neuen Albums „A Little Bit Longer“ am 12. August 2008 fand während der Dreharbeiten statt und führte die Jonas Brothers für vier Tage nach New York. Zusätzlich zu ihren Konzerten im Bryant Park, Madison Square Garden und Jones Beach in Manhattan waren sie vier Tage lang Dauergäste bei „Total Request Live“ auf MTV, gaben ein Überraschungskonzert im Apple Store in SoHo und verursachten ein totales Chaos am Times Square. Dort erschienen sie pünktlich eine Minute nach Mitternacht, um am 12. August als Erste im Virgin Mega Store ihr Album zu kaufen. Sie wurden von rund 25.000 Fans begeistert begrüßt.

„Sie haben den Verkehr am Times Square quasi zum Erliegen gebracht“, sagt Repola. „Es sah aus wie an Silvester.“

Für das „Good Morning America“-Konzert im Bryant Park „haben Fans tagelang angestanden“, ergänzt er.

„Einer unserer Fans erzählte uns: ’Wir haben 72 Stunden im Regen gewartet, nur um euch zu treffen’“, sagt Joe und staunt über so viel Verehrung.

„Zwischen uns und unseren Fans herrscht tiefe Zuneigung, wir schätzen einander wirklich sehr“, sagt Nick.

Mit seinen 18.000 Zuschauern brach das Bryant-Park-Konzert sämtliche Besucherrekorde. Im Anschluss daran gaben die Jonas Brothers drei in Windeseile ausverkaufte Konzerte im Madison Square Garden und eines in Jones Beach.

Im Central Park drehten sie außerdem das Musikvideo zu ihrem bislang unveröffentlichten Song „Love Is On Its Way“.

„Den haben wir zusammen mit unserem Vater geschrieben“, sagt Nick. „Ein sehr persönlicher Song. Das Video dazu entstand im Central Park einen Tag nach Veröffentlichung des Albums, und es war einfach großartig.“

Im Video sieht man die Jungs nicht nur auf der Bühne, sondern auch, wie sie sich verkleidet amüsieren: Joe als schnauzbärtiger New Yorker Polizist, Nick als Droschkenkutscher und Kevin als Hot-Dog-Verkäufer.

„Einen Großteil ihres Erfolges verdanken die Jonas Brothers ihrem tollen Verhältnis zu ihren Fans“, sagt Hendricks. „Deshalb brauchten wir nur Leute auf der Straße zu fragen, ob sie in dem Video mitwirken wollten. Am Ende des Clips fährt die Kamera zurück und gibt den Blick auf einen mit Fans übersäten Central Park frei. Der Song, das Video und dieser Film sind ihnen allen gewidmet.“

„So viele Fans haben uns beim Dreh des Videos geholfen“, sagt Joe, „und viele von ihnen waren Liebespaare. Das ist wirklich ein cooler Teil des Films.“

Produktin: Der Tourfilm entsteht - in 3D

Der Großteil der Konzertaufnahmen entstand in Anaheim, Kalifornien im ausverkauften Honda Center (Heimat der Anaheim Ducks) – etwa 7.000 Zuschauer bei zwei Konzerten in zwei Tagen. Drei „dinosaurierartige“ Technikkräne (wie Nick sie beschreibt) wurden gebaut, jeder von ihnen trug eine 3-D-Kamera. Zwei weitere 3-D-Kameras befanden sich in Steadicam-Halterungen und eine auf einem Dolly. Insgesamt waren acht 3-D-Kameras im Einsatz. Um das Equipment zu bedienen und die mitreißenden Shows festzuhalten, war eine Crew von 172 Mitarbeitern nötig.

„Es sind viele logistische Probleme zu berücksichtigen, wenn man ein Konzert in 3-D filmen möchte“, sagt Hendricks. „Bei unserem Film handelt es sich vermutlich um den aufwändigsten Konzertmitschnitt aller Zeiten, und wir hatten nur zwei Tage Zeit.“

Zwei der derzeit angesagtesten Jungstars der Musikbranche treten in dem Film als Special Guests auf: Demi Lovato und Taylor Swift. Lovato und die Jonas Brothers performen „This Is Me“, ein Duett, das Lovato bereits mit Joe Jonas für den „Camp Rock“-Soundtrack sang und das auf den iTunesTop100 Platz 1 belegte. Lovato trat vor den Jonas Brothers als Support ihrer „Burning Up“-Tour auf, woraufhin sie und die Brüder einige Songs für ihr eigenes Debütalbum schrieben. Taylor Swift singt mit den Jonas Brothers „Should’ve Said No“, eine Hitsingle von Swifts Platin-Debütalbum. Der Song, den sie bereits mit 16 Jahren schrieb, schaffte es bis auf Platz 1 der Billboard-Hot-Country-Song-Charts.

Ziel des Films ist es, dem Publikum ein einzigartiges Erlebnis zu vermitteln, indem er jeden einzelnen Zuschauer mitten ins Geschehen der mitreißenden Auftritte der Jonas Brothers versetzt. Disney Digital 3D™ heißt das Verfahren, mit dem die Walt Disney Company ihre dreidimensionalen, ausschließlich digital projizierten Filme umsetzt. Diese Technik ermöglicht gestochen scharfe, kristallklare Bilder, die nahezu lebensecht wirken.

Bruce Hendricks erkannte, dass das 3-D-Verfahren die Jonas Brothers vor gewaltige Herausforderungen stellen würde, denn sie mussten diverse Shows absolvieren, in denen sie auf Schritt und Tritt ununterbrochen von vielen Kameras verfolgt würden, die ihnen gnadenlos auf die Pelle rückten.

Hendricks erklärt: „Im Gegensatz zum herkömmlichen 2-D-Verfahren ist es bei 3-D am besten, ’close and wide’ zu drehen. Dann ist sich der Performer der Kameras nicht so bewusst, egal, wie nah sie sind. Das ist nicht einfach, aber die Jungs haben es großartig gemeistert.“

„In den 1950er Jahren war 3-D reine Spielerei“, sagt Hendricks weiter. „Heutzutage ist es besser etabliert und die neuartige Technik macht es viel einfacher, einen 3-D-Film zu drehen. Filmemacher wie James Cameron und Robert Zemeckis schwören mittlerweile darauf, und für Konzertfilme eignet sich die Technik ganz wunderbar.

Bei unserem Film fühlt man sich oft, als würde man in der ersten Reihe sitzen“, fügt Hendricks weiter an. „Wir haben auf der Bühne Kameras so postiert, dass man sich vorkommt wie ein Bandmitglied oder wie der Roadie, der ihnen die Gitarren reicht, oder wie ein Musiker des Orchesters. Der Zuschauer kann komplett eintauchen und erhält so nicht bloß einen viel besseren Überblick über das Geschehen, sondern fühlt sich, als stünde er mit der Band auf der Bühne.“

Für die ultimative 3-D-Erfahrung benötigte Hendricks das modernste und neueste Equipment, damit er alles, was auf der Bühne – und darüber hinaus – passierte, penibel festhalten konnte. Deshalb wendete er sich an Cameron/PACE Designs, den weltweit führenden Entwickler fortschrittlicher 3-D- und Digitalkameratechnik. Vincent Pace erfand eine Methode, mit der sich die Show samt ihrer Live-Atmosphäre auf die Leinwand übertragen ließ. Hendricks, Pace und Kameramann Mitchell Amundsen haben bereits an dem Film „Hannah Montana / Miley Cyrus: Best of both Worlds Concert Tour“ (2008) zusammengearbeitet, bei dem sie die bahnbrechenden Fusion-3-D-Kameras von Pace verwendeten.

Pace designte die Fusion-3-D-Kameras mit Academy-Award®-Preisträger James Cameron, der als einer der Ersten die kreativen Möglichkeiten von 3-D erkannte und deren Entwicklung vorantrieb. Fusion-3-D-Kameras funktionieren ähnlich wie das menschliche Auge, indem sie eine Tiefenschärfe und Perspektive erzeugen, wie man sie noch nie im Kino gesehen hat. Cameron verwendete sie erstmals bei seinen hochgelobten Unterwasser-Dokumentationen. Daraufhin loteten Filmemacher wie Hendricks aus, wie sich mit Fusion-3-D-Kameratechnik schwierig zu filmende Events wie Sportereignisse und Konzerte so einfangen lassen, dass der aufregende Moment des Augenblicks gewahrt bleibt.

Pace sagt: „James Cameron und ich sind angetreten, um Entertainment, wie man es bisher kannte, zu verändern. Mit den von uns designten Werkzeugen erhält 3-D eine ganz neue Funktion, eine, die mehr auf Erlebnis als auf Effekt basiert. Diese Kameras sind fast wie Personen. Sie haben zwei Augen, in diesem Fall zwei hochauflösende Kameras, die das linke und rechte Auge simulieren, und ein sehr leistungsfähiges Gehirn, den Computer des Systems. Unsere Kameras erfassen das Ereignis also in etwa wie ein Augenzeuge. Unsere Bilder ermöglichen den Zuschauern, das Ereignis zu erleben, als seien sie live dabei.“

Und darauf lief schließlich alles hinaus: „Jonas Brothers - Das ultimative 3-D Konzerterlebnis“ präsentiert 3-D nicht als Gimmick, sondern lässt das Publikum die charismatischen Jonas Brothers unmittelbar spüren und an dem Spaß, den sie an ihrer Arbeit und ihren Fans haben, teilhaben. „Wir lieben es, auf Tour zu sein“, sagt Kevin. „Wir lieben es, unsere Fans zu sehen. Wir lieben den ganzen Irrsinn. Und es ist toll, das alles mit diesem Film zeigen zu können. Er ermöglicht einen großartigen Einblick in unser Leben und unsere Familie.“

Die Jonas Brothers

Für die Jonas Brothers waren die letzten zwei Jahre aufregend und turbulent. Die drei Brüder haben es im Handumdrehen geschafft, zu einem popkulturellen Phänomen zu werden, ohne dabei ins Schwitzen zu geraten – abgesehen von ihren Konzerten natürlich, bei denen sie stets alles geben, um ihren Traum zu leben. Seit der Veröffentlichung ihres gleichnamigen Platin-Albums von 2007 und ihrer Platin-CD „A Little Bit Longe“, die es bis an die Spitze der Charts schaffte, haben Kevin, Joe und Nick ihre knappe Zeit effektiv genutzt. Die Jonas Brothers sind als Songschreiber, Musiker und Künstler ungemein gewachsen und nehmen bereits Material für ein neues Album auf.

„Die Texte der neuen Songs sind sehr viel tiefgründiger“, sagt Nick Jonas über das neue Album. „Es handelt davon, wer wir wirklich sind, von unserem Leben und von den Dingen, die wir in den vergangenen zwölf Monaten erlebt haben.“

Allerdings gab es da nicht nur die Erfolge und den gewaltigen Medienrummel, dem die Jonas Brothers mit Leichtigkeit und Humor begegnet sind. Sie haben die Zeit genutzt, um Bilanz zu ziehen. Mit den zwölf selbst komponierten Songs ihres neuen Albums gewähren die Jonas Brothers tiefe Einblicke in ihr Gefühlsleben und rocken dabei das Haus.

Produziert von John Fields, dem Jon Lind und Kevin Jonas sen. zur Seite standen, stieg „A Little Bit Longer“ am 20. August 2008 auf Platz 1 der Billboard Top 200 ein und war mit 525.093 verkauften Exemplaren die dritterfolgreichste Veröffentlichung im Jahr 2008.

Die drei Brüder haben mit ihren US-Shows von Küste zu Küste für Schlagzeilen und Furore gesorgt; das Konzert im Gibson Amphitheater in Los Angeles war das am schnellsten ausverkaufte in der Geschichte des Veranstaltungsortes. Den Madison Square Garden in New York konnten die Brüder dreimal hintereinander füllen. Das neue Jahr begannen sie dann mit einer Liveshow am Times Square im Rahmen von Dick Clarks „New Year’s Rockin’ Eve“, außerdem nahmen sie ihre RIAA-Platin-Auszeichnungen in der „Ellen DeGeneres Show“ in Empfang, sangen zu Ostern auf dem Balkon des Weißen Hauses, traten in US-Fernsehshows wie „Dancing With The Stars“ und „American Idol“ als Stargäste auf, gewannen den American Music Award 2008 in der Kategorie „Breakthrough Artist“ und waren im selben Jahr als „Best New Artist“ für einen Grammy® nominiert.

Ihre Covergeschichte im „Rolling Stone“ bescherte dem Musikmagazin den meistverkauften Titel des Jahres 2008. Ihre Fangemeinde erweiterten die Jonas Brothers mit ihren mittlerweile legendären „Jonas Brothers & Friends“-Unplugged-Konzerten in Los Angeles und Nashville mit Gästen wie Dan Aykroyd, Jordin Sparks, Jesse McCartney, Brad Paisley, Vince Gill und Martina McBride.

Auch international sind sie immens erfolgreich: Die Jonas Brothers konnten außerhalb der USA bereits 31 Platin- und Gold-Auszeichnungen entgegennehmen. Außerdem absolvierten sie eine ausverkaufte Europa-Tournee und traten in Südamerika in ausverkauften Stadien vor je 80.000 Zuschauern auf.

Die in Wycoff, New Jersey geborenen Jonas Brothers sind nicht nur Geschwister, sondern auch Seelenverwandte. Für alle drei steht Musik an erster Stelle.

Ihre ersten Auftritte liegen bereits Jahre zurück: Sie fanden im Keller ihres Elternhauses statt, wo sie, meist angeführt von Nick, ihre ersten Spontankonzerte gaben. Mit der nötigen Unterstützung ihrer Eltern konnten sie schon bald ihre ersten kommerziellen Gigs spielen. Nick übernahm kurz darauf größere Rollen in Broadway-Musicals wie „Les Misérables“, „Beauty and the Beast“, „A Christmas Carol – The Musical“ und „Annie Get Your Gun“. Auch Joe erhielt eine Rolle in „La Bohème“. 2005 unterzeichnete das Trio seinen ersten Plattenvertrag, doch brauchte es noch einen weiteren Anlauf. Erst nachdem die Band 2006 zu Hollywood Records gewechselt war, stellte sich der ersehnte Erfolg ein.

Ihr im August 2007 veröffentlichtes Debütalbum bescherte ihnen den endgültigen Durchbruch: Nun waren die Jungs nicht mehr aufzuhalten. Schon ihre erste Single „S.O.S.“ landete sofort an der Spitze der iTunes-Charts. Die folgende „Look Me In The Eyes“-Tournee war überall nach wenigen Minuten ausverkauft. Als nächstes drehten sie ihre eigene Reality-TV-Show „Jonas Brothers – Living The Dream“. Und erst kürzlich waren sie in dem Disney-Channel-TV-Film „Camp Rock“ zu sehen, einem der erfolgreichsten TV-Filme des Jahres 2008.

Ihr Video zu „Burnin’ Up“ wurde gleich im Anschluss an die Erstausstrahlung von „Camp Rock“ zum ersten Mal gezeigt – 12,5 Millionen Zuschauer waren begeistert, wie übrigens auch eine weitere Million, die sich das Video auf YouTube ansah. Auch das Video zu „Burnin’ Up“ schoss geradewegs auf Platz eins bei iTunes. Als Nächstes steht die eigene Disney-Channel-Comedy-Serie „J.O.N.A.S.!“ auf dem Programm, die ab Herbst 2009 auch in Deutschland laufen soll.

Fun Facts

Am 12. August 2008 brachten etwa 25.000 euphorische Fans kurzfristig den Verkehr am New Yorker Times Square zum Erliegen. Sie wollten die Jonas Brothers feiern, die pünktlich um Mitternacht am Virgin Mega Store erschienen, um als Erste ihre neue CD zu kaufen. “Es sah aus wie an Silvester”, sagt Produzent Art Repola.

In New York warteten einige der Fans 72 Stunden im Regen, um die Jonas Brothers zu treffen.

Die Konzertszenen entstanden während zweier Auftritte im Honda Center (Heimat der Anaheim Ducks) im kalifornischen Anaheim sowie bei einem weiteren Konzert im New Yorker Madison Square Garden.

Mit ihrem Auftritt beim „Good Morning America“-Sommerkonzert im Bryant Park in Manhattan lockten sie 18.000 Fans an – ein Zuschauerrekord! Das Konzert war Teil der Werbekampagne für ihr neues Album „A Little Bit Longer“, das im August 2008 erschien.

Den Song „Love Is On Its Way“, der im Film erstmals veröffentlicht wird, schrieben die Jonas Brothers gemeinsam mit ihrem Vater Kevin Jonas sen. Das Video dazu nahmen sie im Central Park auf und luden ihre Fans ein, als Publikum beim Dreh dabei zu sein.

Der jüngste der Brüder, der achtjährige Frankie Jonas (von Fans auch „Bonus Jonas“ genannt), hat iem „Love Is On Its Way“-Video einen Cameo-Auftritt und läuft am Columbus Circle über die Straße.

Zwei der derzeit angesagtesten Jungstars der Musikbranche treten im Film als Special Guests auf: Demi Lovato und Taylor Swift. Lovato und die Jonas Brothers performen deren Hit „This Is Me“, ein Duett, das Lovato erstmals mit Joe Jonas für den „Camp Rock“-Soundtrack sang. Lovato trat vor den Jonas Brothers bei deren „Burning Up“-Tour auf, woraufhin sie und die Brüder einige Songs für ihr Debütalbum schrieben. Taylor Swift singt mit den Jonas Brothers „Should’ve Said No“, eine Hitsingle von Swifts Platin-Debütalbum. Den Song schrieb sie bereits mit 16 Jahren.

“Big Rob” Feggans, der Sicherheitsbeauftragte der Brothers, erlangte während der Tour eigenen bescheidenen Starruhm: Die Fans liebten es, wie er zu „Burning Up“ auf der Bühne rappte.

Die Fake Jonas Brothers – ein Trio aus Dallas, das vorgibt, die Jonas Brothers zu sein – wurden von Nick Jonas für den Film entdeckt.

Acht 3-D-Kameras und drei gewaltige Kamerakräne wurden verwendet, um die Konzerte aufzunehmen. Um das Equipment zu bedienen und die grandiosen Auftritte festzuhalten, brauchte Regisseur Bruce Hendricks 172 Mitarbeiter.

Bei ihren Konzerten besprühen die Jonas Brothers ihre Fans mit Schaum aus Feuerwehrschläuchen.