Filmhandlung und Hintergrund

Die Einsamkeit des Arbeiters in der Großstadt.

Avantgardistisches Spielfilmexperiment von 1957. Handlungsfaden: Arbeiter Jonas hat sich in Verkäuferin Nanni verliebt. Die Beziehung scheitert, weil Jonas nicht über die Schuld hinweg kommt, die er auf sich geladen hat, als er einen Freund auf der Flucht im Stich ließ. Erzählweise: Jonas irrt durch Straßen, Plätze, Geschäfte, Lokale, Fabriken und Brachlandschaften von Stuttgart. Die Einsamkeit wird durch Perspektiven und Schatten der Schwarzweißkamera betont. Am Anfang und Ende steht der Fernsehturm.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Jonas: Die Einsamkeit des Arbeiters in der Großstadt.

    Die psychologische Studie von Ottomar Dominick (1907-1989), der ab 1938 als Facharzt für Nerven- und Geisteskrankheiten in Stuttgart arbeitete, gehört zu den deutschen Avantgardefilmen der 50er-Jahre. Dominick gilt als „Vater des anderen Kinos“, Vorhut des Neuen Deutschen Films, war Einzelgänger und experimentierte mit Filmbildern, die immer menschenleerer wurden. „Jonas“ ist mit Duke Ellingtons fiebriger „Liberian Suite“ unterlegt und wurde 1957 mit zwei Bundesfilmpreisen (Kamera, Originalmusik), Bambi und Preis der deutschen Filmkritik ausgezeichnet.

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