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Sogar „Avengers: Endgame“ besiegt: „Joker“ ist der profitabelste Comic-Film überhaupt

Author: Andreas EngelhardtAndreas Engelhardt |

© Warner

„Joker“ ist zweifellos der größte Überraschungshit des aktuellen Kinojahres – schließlich besiegt er in puncto Profit sogar den MCU-Blockbuster „Avengers: Endgame“.

Nach seinem Startrekord im Oktober in den USA bricht „Joker“ weitere große Rekorde. Der DC-Film ist inzwischen immerhin der erfolgreichste Film mit einem R-Rating. Diese US-Altersfreigabe wird in Deutschland meist ab 16 Jahren freigegeben. Die Bestmarke hält „Joker“ derweil mit einem enormen Vorsprung. Der alte Spitzenreiter „Deadpool“ spielte seinerzeit 783 Millionen US-Dollar ein, Joaquin Phoenix als Batman-Bösewicht spülte derweil schon über 950 Millionen US-Dollar in die Kinokassen dieser Welt. Die magische Grenze von einer Milliarde US-Dollar ist also in greifbarer Nähe für den Clown.

In einer anderen Kategorie hat der DC-Film mit Joaquin Phoenix seine Genre-Kollegen ebenfalls deutlich übertroffen: beim Gewinn. „Joker“ war mit seinem Produktionsbudget schließlich deutlich günstiger als eine Vielzahl anderer Blockbuster. Das bringt ihm sogar einen weiteren großen Rekord ein. Laut Forbes ist „Joker“ der profitabelste Comic-Film aller Zeiten – und schlägt sogar „Avengers: Endgame“.

Was ihr darüber hinaus über den Joker vielleicht nicht wusstet, verraten wir euch hier:

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10 unglaubliche Fakten über den Joker, die ihr bestimmt noch nicht kanntet

So hat „Joker“ sogar „Avengers: Endgame“ übertroffen

Wie Forbes berichtet, kostete die Produktion von „Joker“ 62,5 Millionen US-Dollar. Damit hat der DC-Film aktuell mehr als das 15-fache seiner Herstellungskosten eingespielt. „Avengers: Endgame“ spielte zwar an den Kinokassen deutlich mehr, schließlich ist es mit fast 2,8 Milliarden US-Dollar der erfolgreichste Film aller Zeiten; sofern man die Inflation nicht berücksichtigt. Der MCU-Blockbuster soll aber alleine in der Produktion über 300 Millionen US-Dollar gekostet haben und damit sechsmal so viel wie „Joker“.

Wenn es dem DC-Werk gelingt, mehr als eine Milliarde US-Dollar einzuspielen, wird es übrigens der günstigste Film sein, der dieses Kunststück vollbrachte. Bislang hält diesen Titel „Jurassic Park“, der mit 63 Millionen US-Dollar knapp mehr kostete; sofern man – erneut – die Inflation außenvorlässt.

Für das zuständige Filmstudio Warner Bros. hat sich das Risiko mit einem eigenständigen Film über den Batman-Bösewicht also buchstäblich ausgezahlt. Für Kino-Fans bleibt zu hoffen, dass weitere Projekte dieser Art folgen. Schließlich muss es ja nicht immer ein Effekt-lastiger Action-Comic-Film sein, in dem die Welt vor dem Ende steht. „Joker“ hat vorgemacht, dass eine persönlichere, bodenständigere Geschichte ebenfalls erfolgreich sein und dank der im Vergleich geringen Produktionskosten sogar deutlich mehr Profit abwerfen kann.

Ob ihr den Joker wirklich kennt, verrät euch unser Quiz:

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