Wer den indonesischen Actioner The Raid aus dem Jahre 2012 kennt, fragt sich vermutlich ohnehin, was ein Hollywood-Remake besser machen könnte. Das atemlose Martial-Arts-Spektakel, das, wie auch die Fortsetzung The Raid 2, vom walisischen Regisseur Gareth Evans in Szene gesetzt wurde, hatte bereits alles, was solch ein Film braucht.

Das amerikanische Publikum ist aber meist nur dann zufrieden, wenn die eigenen bekannten Stars in den Filmen zu sehen sind. Folglich ging ein US-Remake in Arbeit, hinter dem die Sony-Tochter Screen Gems stand. Inszenieren sollte den Streifen Expendables 3-Regisseur Patrick Hughes und Taylor Kitsch (John Carter) wie auch Frank Grillo (The Return of the First Avenger) waren für die Hauptrollen im Gespräch. Wie "The Tracking Board" nun meldet, sind ganz aktuell überraschend sowohl das Studio als auch der Regisseur aus dem Filmvorhaben ausgestiegen. Weiterhin beteiligt sind lediglich Gareth Evans als ausführender Produzent und die Produktionsgesellschaft XYZ Films.

Regisseur steigt bei anderem Filmprojekt ein

Zu den wahren Gründen für die Entscheidung von Screen Gems und Patrick Hughes kann im Augenblick nur wenig gesagt werden. Spekuliert wird lediglich darüber, ob wiederholte Verzögerungen letztendlich dazu führten, dass sich Hughes einem anderen Projekt zuwandte - dem Sport-Drama The Storm Warning, das vom Unglück bei der "Sydney-Hobart-Regatta" handelt, als im Jahr 1998 einer der stärksten Stürme mit Windböen von bis zu 150 km/h wütete, der mehrere Yachten kentern ließ und sechs Teilnehmern das Leben kostete.

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XYZ Films gibt sich allerdings immer noch optimistisch das Remake von The Raid fertigstellen zu können. Verschiedene Drehbuchentwürfe von Brad Ingelsby (Run All Night) sowie Eric und John Hueber (R.E.D.) liegen immerhin vor. Jetzt heißt es aber erst mal einen neuen Regisseur an Bord holen.

(Bild: Koch Media (Constantin))

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