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10 Jahre danach: Einer der größten Disney-Flops wäre so weitergegangen

10 Jahre danach: Einer der größten Disney-Flops wäre so weitergegangen
© IMAGO / Mary Evans

Regisseur Andrew Stanton hatte „John Carter“ als Trilogie geplant. Doch daraus wurde nichts. Nun hat er verraten, wie er sich den nächsten Teil vorgestellt hatte.

Der epische Abenteuer-Film „John Carter – Zwischen zwei Welten“ zählt zu den größten Kino-Flops der Geschichte. Der Film spielte bei einem Produktionsbudget von 250 Millionen US-Dollar weltweit nur 284 Millionen US-Dollar ein (via BoxOfficeMojo). Bei so einem Einspielergebnis ist es keine Überraschung, dass Disney nie eine Fortsetzung gemacht hat. Regisseur Andrew Stanton („Findet Nemo“) bedauert aber bis heute, dass er nicht „John Carter 2“ drehen durfte. Schließlich hatte er Pläne für eine ganze Trilogie.

Bei Disney+ könnt ihr „John Carter“ und zahlreiche weitere Filme streamen

Der Film handelt von dem US-Bürgerkriegssoldaten John Carter (Taylor Kitsch), der auf mysteriöse Art und Weise auf dem Mars landet und dank veränderter Schwerkraft über besondere Kräfte verfügt. Auf dem fremden Planeten gerät er zwischen den Konflikt der verschiedenen Völker und rettet gemeinsam mit der Prinzessin Dejah Thoris (Lynn Collins) schließlich die Welt. Gegenüber The Wrap hat Stanton nun zehn Jahre später verraten, wie die Geschichte, die „Gods of Mars“ heißen sollte, weitergegangen wäre:

„Jeder Film sollte mit einer anderen Figur beginnen, die den Prolog spricht. Der erste ist Willem Dafoe als Tars. Der Prolog vom zweiten Film wird von Dejah gesprochen. Und es sollte allen, die den ersten Film nicht gesehen haben, einen Hinweis auf die Geschichte geben, die bis hier hingeführt hat […] Und dann sollte enthüllt werden, dass sie sie ihrem Baby erzählt und man sollte erkennen: ‚Oh mein Gott, das ist das Kind. Das ist Carthoris, das ist das Kind von Dejah Thoris und Carter. Und die Geschichte, die sie erzählt, ist die Geschichte von dem Vater, den das Kind nie kennen wird.“

Nicht nur „John Carter“ ist im Kino gewaltig gefloppt. Auch diese Filme konnten die Zuschauer*innen nicht begeistern:

Die 12 größten Kino-Flops aller Zeiten

„Gods of Mars“ soll an „Rückkehr zum Planet der Affen“ erinnern

Als nächstes sollte Tardos Mors (Ciarán Hind), der Großvater von Carhoris, auftauchen und sich um das Kind kümmern. Doch bevor der Vorspann läuft, wird enthüllt, dass es sich eigentlich um Matai Shang (Mark Strong) handelt, der das Kind stehlen will. Nach dem Vorspann wacht Carter in der Wüste auf und wird von einem Thark gefunden, der ihm mitteilt, dass ihn jemand sucht. Gleichzeitig verschwindet Dejah, die nach ihrem Kind sucht.

Der restliche Film sollte an „Rückkehr zum Planet der Affen“ von 1970 erinnern. Dort erfährt George Taylor (Charlton Heston), dass der Planet in Wirklichkeit von einem geheimen Volk kontrolliert wird, das unter der Erde lebt:

„Und dann geht es darum, dass wie in „Rückkehr zum Planet der Affen“ alle unter die Erde gehen, um herauszufinden, wer wirklich den ganzen Planten kontrolliert. Es gibt da unten ein ganzes Volk mit High-Tech. Im Grunde ist es eine Dritte Welt, ohne das jemand von der Oberfläche davon weiß und die Erste Welt war die ganze Zeit innendrin und hat die Luft, das Wasser, alles, was dafür sorgt, dass die Welt funktioniert, kontrolliert.“

Mittlerweile hat sich eine Fangemeinde um den Film gebildet, die jetzt zumindest einen kleinen Einblick in eine Fortsetzung von „John Carter“ erhält, die wohl leider niemals kommen wird.

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