„Jibril“ im Kino

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Filmhandlung und Hintergrund

Drama über die ungewöhnliche Liebesbeziehung zwischen der alleinerziehenden Dreifach-Mutter Maryam und dem Gefängnisinsassen Jibril.

Maryam (Susana Abdulmajid) und Jibril (Malik Adan) begegnen sich zum ersten Mal auf einer Hochzeit, unbekannterweise tauschen sie dort sehnsüchtige Blicke aus. Das nächste Aufeinandertreffen lässt jahrelang auf sich warten. Erst als Maryam im Auftrag einer Freundin ein Paket im Gefängnis abgibt, stellt sie mit Erstaunen fest: Der Empfänger ist Jibril.

Noch immer ist die Anziehung zwischen den beiden groß, auch wenn sie nun durch eine Gefängnismauer getrennt sind, denn Jibril, der sich hier Gabriel nennt, muss eine mehrjährige Haftstrafe absitzen. Allen Widerständen zum Trotz entsteht eine erst platonische, dann immer ernster werdende Beziehung zwischen den beiden.

Ihre Liebe lebt von sehnsüchtigen Textnachrichten, euphorischen Anrufen und je zweistündigen Besuchen, die sie ungestört im Gefängnis miteinander verbringen können.

Kann diese ungewöhnliche Beziehung Bestand haben? Zweifel kommen auf, als Jibril in eine Krise gerät und mit sich und dem Leben in Haft hadert – um keine Schwäche zu zeigen, verschweigt er Maryam jedoch seine Probleme.

Im Trailer bekommt ihr einen ersten Eindruck von Maryam und Jibril:

„Jibril“ – Hintergründe

Regisseurin Henrika Kull feierte mit ihrem Spielfilmdebüt „Jibril“ auf der Berlinale 2018 Weltpremiere und wurde im gleichen Jahr vom Studio Hamburg mit dem Nachwuchspreis ausgezeichnet.

Gemeinsam mit Susana Abdulmajid und Malik Adan taucht der Zuschauer direkt ins Geschehen ein, ohne große Umschweife oder Erklärungen. Durch ihren nahezu dokumentarischen Stil ist Kull immer nah an ihren Protagonisten und zeichnet so ein authentisches Bild ihrer Figuren.

Nicht nur filmisch bricht Kull mit Konventionen, sondern auch mit gesellschaftlichen Stereotypen. So sehen wir zum einen Maryam und ihre Freundin, beide unabhängige Frauen, die ein selbstbestimmtes Leben führen, aber nie die Verbindung zur arabische Kultur verloren haben. Zum anderen erfahren wir über Maryams Ex-Ehemann, dass er ein herrischer Patriarch war, ganz im Gegensatz zum Mann ihrer Freundin, der die Unabhängigkeit seiner Frau unterstützt und ihr den Rücken stärkt. Hinzu kommt Häftling Jibril, ein empfindsamer Mann, der zeitweise auch schwach erscheint, besonders im Gegensatz zur selbstbewussten Maryam.

„Jibril“ – Kinostart und FSK

Das Beziehungsdrama „Jibril“ ist ab 09. Mai 2019 in den deutschen Kinos zu sehen und ist ab 12 Jahren freigegeben.

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Kritikerrezensionen

  • Jibril: Drama über die ungewöhnliche Liebesbeziehung zwischen der alleinerziehenden Dreifach-Mutter Maryam und dem Gefängnisinsassen Jibril.

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