Filmhandlung und Hintergrund

Die Geschichte der verbotenen Liebe zwischen einem Entwicklungshelfer und einer Industriellengattin, die sich im Laufe mehrere Jahre und an ebenso vielen Orten entwickelt.

In London macht Sarah Jordan (Angelina Jolie), amerikanische Gattin eines wohlhabenden britischen Industriellen (Linus Roache), die Bekanntschaft des engagierten Arztes und Entwicklungshelfers Nick Callahan (Clive Owen). Sie ist sofort fasziniert von seinem Idealismus und Engagement für die Machtlosen dieser Erde. Ohne zu zögern oder auch nur zu ahnen, in welche Gefahren sie sich begibt, reist die verliebte Dame der feinen Gesellschaft dem jungen Mann Hals über Kopf nach Afrika hinterher.

Hollywood entdeckt den Schwarzen Kontinent. Erst durften Bruce Willis und Monica BellucciTränen der Sonne“ vergießen, jetzt erlebt Angelina Jolie verbotene Liebe südlich des Äquators. Martin Campbell („Die Maske des Zorro„) inszenierte.

Sarah Jordon, verheiratet mit einem wohlhabenden, britischen Industriellen, verliebt sich in Nick Callahan, einen Medizinstudenten, der sich als Entwicklungshelfer in Afrika engagiert. Das Schicksal führt das Paar im Laufe der Jahre an verschiedenen Orten immer wieder zusammen - und entfacht ihre Liebe stets von Neuem.

Als die behütet in der Londoner High Society lebende Amerikanerin Sarah Jordan bei einer seiner spektakulären Aktionen den Arzt Nick Callahan kennen lernt, hinterlässt diese Begegnung einen tiefen Eindruck. Seine Leidenschaft für Gerechtigkeit, seine Menschenliebe und die Hingabe des verbitterten Mediziners an seine Aufgaben als Flüchtlingshelfer berühren die junge Ehefrau. Hals über Kopf verliebt sie sich in den Zyniker und verlässt ihren Mann, um Nick an die entlegendsten Winkel der Erde zu folgen und sich humanitär zu engagieren.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Jenseits aller Grenzen: Die Geschichte der verbotenen Liebe zwischen einem Entwicklungshelfer und einer Industriellengattin, die sich im Laufe mehrere Jahre und an ebenso vielen Orten entwickelt.

    Auf Protagonistin Angelina Jolie („Lara Croft - Tomb Raider“) hatte die emotionale Lovestory vor dem realistisch schockierenden Background internationaler Flüchtlingshilfe lebensverändernden Einfluss. Tief berührt von dem menschlichen Elend an den diversen exotischen Drehorten begann sie sich für humanitäre Hilfe zu interessieren. Dies führte zu einem Posten als UN-Ehrenbotschafterin und der Adoption eines kambodschanischen Waisenkindes. Am US-Boxoffice hingegen hinterließ das lange in Produktion stehende Projekt zum Start nur einen bescheidenen Eindruck.

    Ursprünglich war Oliver Stone für die Inszenierung vorgesehen, doch letztlich wurde die Regie des seit über fünf Jahren im Gespräch stehenden Abenteuer-Melodrams von Martin Campbell („Die Maske des Zorro“) übernommen. Seine routinierte Expertise, kraftvolle, verstörende Momente zu kreieren, beweist der Brite bereits mit der im Jahr 1984 angesiedelten Eröffnungsszene einer Wohltätigkeitsgala in London, die von Arzt Nick Callahan („Croupier“ Clive Owen) mit einem abgemagerten Flüchtlingskind skandalträchtig gestürmt wird. Unter den Gästen befindet sich die junge Society-Ehefrau Sarah Jordon (Jolie), die derart von Callahans ungeschminktem Plädoyer für Spendenhilfe berührt ist, dass sie einen Hilfskonvoi organisiert und nach Äthiopien geht. Zwischen Sarah und dem sarkastisch-verbitterten Arzt fliegen sofort erotische Funken, auch wenn Nicks ablehnende Art der naiven Amerikanerin gegenüber zunächst eine antagonistische Beziehung einläutet. Mehrere Jahre später ist Sarah bei der U.N. tätig und trifft Nick in Kambodscha, wo die beiden sich erstmals in die Arme sinken. Nick macht mittlerweile mit einem schmierigen CIA-Agenten gemeinsame (Waffenschieber-)Sache, um so um jeden Preis Hilfsmittel für seine Schützlinge zu bekommen. Angesichts der brisanten Situation lehnt Nick trotz gegenseitiger tiefer Gefühle eine Beziehung kategorisch ab, und so kehrt Sarah zu ihrem untreuen Ehemann und Sohn zurück. 1995 erfährt Sarah, dass Nick in Tschetschenien vermisst wird. Sie verlässt einmal mehr ihre Familie und riskiert alles, um Nick das Leben zu retten.

    Mit hochdramatischen Szenen wie einer Konfrontation mit Rote-Khmer-Soldaten, die eine Handgranate neben ein Baby legen, oder dem „explosiven“ Showdown versteht Regisseur Campbell knisternd spannende Actionmomente zu inszenieren. Auch an Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern mangelt es nicht, dennoch wirkt das Melodram durch seine zahlreichen über elf Jahre verteilten Erzählstränge episodenhaft. Statt Vielschichtigkeit werden dadurch eher unrunde Fragmente erzeugt, womit es bei der Charakterzeichnung an Substanz und glaubhaften Gefühlsfacetten mangelt. So mutet das mit weit schweifenden Panoramaaufnahmen schön fotografierte Drama allzu häufig wie Flickwerk aus sentimentaler Liebesgeschichte, packendem Kriegsthriller und flammender Anklage gegen Welthunger und Kriegsverbrechen an, dessen einzelne Elemente berühren, das aber als Gesamtwerk nicht überzeugen will. ara.

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