Jennas Kuchen - Für Liebe gibt es kein Rezept (2007)

Originaltitel: Waitress
Jennas Kuchen - Für Liebe gibt es kein Rezept Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Jennas Kuchen - Für Liebe gibt es kein Rezept: Anrührende und amüsante Dramedy über eine Frau, die über Umwege versucht von ihrem Mann loszukommen.

Kellnerin Jenna (Keri Russell) ist bekannt für ihre Kuchen. Doch davon backt die Bedienung im örtlichen Diner, das mitten in den ländlichen Südstaaten liegt, in letzter Zeit nur wenig. Denn sie leidet unter ihrem herrischen Mann Earl (Jeremy Sisto). Als sie auch noch ungewollt schwanger wird, können nicht mal ihre Kolleginnen Becky (Cheryl Hines) und Dawn (Adrienne Shelly) sie aufmuntern. Ihr Befinden ändert sich erst, als sie den liebevollen Frauenarzt Jim Pomatter (Nathan Fillion) kennen lernt. Aber der ist auch verheiratet.

Die kurz vor der Premiere ihres Films verstorbene Indie-Regisseurin Adrienne Shelly hinterlässt ein tragisches wie beschwingt lustiges Werk, das sich mit Nachdruck an die amerikanischen Screwball-Komödien anlehnt und wie bittersüßes Kino-Konfekt schmeckt.

Jenna arbeitet mit ihren Freundinnen Becky und Dawn in einem kleinen Kaff in den den amerikanischen Südstaaten in einem Diner als Bedienung. Während im Berufleben alles gut läuft, stimmen die Verhältnisse im Privaten leider so gar nicht. Jennas Mann behandelt sie wie einen Sklaven und als sie dann noch ungewollt schwanger wird, scheint für Jenna nichts mehr so zu sein, wie sie es sich wünscht. Doch dann trifft sie den Frauenarzt Dr. Pomatter.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Mit ihrem letzten Film serviert die tragisch ums Leben gekommene Indie-Filmemacherin Adrienne Shelly ein bittersüßes Kinokonfekt um Liebe, Triebe, Frust und Freundschaft.

    Shelly, die das Sundance-Debüt ihrer charmant-skurillen Dramedy nicht mehr miterlebte, trat zudem als Drehbuchautorin sowie als Nebendarstellerin auf. Als die unsichere Dawn ist sie Kollegin und enge Freundin von Protagonistin Jenna (Keri “Felcitiy” Russell). In einem kleinen Südstaatenort arbeiten sie und die kesse Becky (Cheryl Hines), die Dritte im Freundschaftsbund, als Bedienungen in einem uramerikanischen gemütlichen Diner. Jenna steuert zusätzlich traumhafte Kuchenkreationen bei, die appetitanregend farbenfroh in Szene gesetzt ähnlich wie bei “Chocolat” das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Weniger süß ist hingegen Jennas kontrollsüchtiger Ehemann Earl (mit Jeremy Sisto aus “Six Feet Under” perfekt besetzt), der sie wie seine persönliche Sklavin behandelt. Verständlicherweise will die junge Frau sich von ihm absetzen, doch ihre unerwartete Schwangerschaft macht ihr zunächst einen Strich durch die Rechung. So lernt sie den neuen (verheirateten) Frauenarzt Dr. Pomatter (Nathan Fillion aus “Serenity”) kennen, mit dem sie im Stil großer überschwänglicher Gesten von 40er Jahre Screwball-Komödien eine Affäre eingeht. Erstmals seit langem ist Jenna wieder glücklich, doch sie findet trotz der loyalen Unterstützung ihrer Freundinnen immer noch nicht die Kraft sich von Earl zu trennen. Die endgültige Wende tritt mit der Geburt ihrer kleinen Tochter ein und das folgende Happy End wagt es von den üblichen Genreklischees romantischer Komödien abzuweichen.

    Erfrischenderweise entsprechen auch die Figuren mit all ihren Liebenswürdigkeiten und Schattenseiten weniger typischen Hollywood-Stereotypen denn mehr der menschlichen Realität. Mehrere Nebenfiguren, darunter Andy Griffith als knorriger Dinerbesitzer und ein rührend hartnäckiger Verehrer Dawns, tragen zum sympathischen Ton dieses intimen Frauenfreundschaftsfilms bei. Selbst Earl, der Jenna auch körperlich misshandelt, wird letztlich als bemitleidenswert gefühlsgestörter Wurm porträtiert, dem seine Frau tatsächlich weit überlegen ist. Diese ernsten Szenen fügen sich glatt ein ohne unpassend oder aufgesetzt zu wirken. Besonders vorteilhaft erweist sich zudem die ansprechende Chemie zwischen Russell und Fillion, so dass das geneigte Frauenpublikum sich von dieser ebenso amüsanten wie anrührenden Dramedy gerne bedienen lassen wird. ara.

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