Jeepers Creepers 2

   Kinostart: 23.10.2003
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Filmhandlung und Hintergrund

Sequel zu Victor Salvas Horror-Schocker, in welchem dem berüchtigten hungrigen Monster eine komplette Basketballmannschaft aufgetischt wird.

Auf der Rückreise von einem Meisterschaftsspiel strandet ein Mannschaftsbus mit einem kompletten High-School-Basketballteam plus Trainern und Cheerleadern am Rand des berüchtigten Highway Nummer 9. Dort jagt, was von den Neuankömmlingen natürlich niemand ahnt, ein alle 23 Jahre auf Erden erscheinender Dämon seinen Vorrat an Menschenfleisch. Die Sportler sind jedoch nicht die einzigen, die es mit dem „Creeper“ zu tun bekommen. Gar nicht weit entfernt startet ein bewaffneter Papi, um sich beim fliegenden Fleischfresser ganz persönlich für die Vernichtung seines Nachwuchses zu bedanken…

Mehr Action und Bodycount gibt es zu Lasten von Suspense und Überraschung in Victor Salvas Sequel zum originellen Roadmovie-Horrortrip aus dem Jahr 2001.

Ein Reisebus, der eine High-School-Basketballmannschaft inklusive Trainer und Cheerleader heimwärts bringen soll, bleibt auf dem berüchtigten Highway 9 liegen, auf dem kurz zuvor für das bekannte Geschwisterpaar des ersten Teils ein grausamer Albtraum wahr wurde. Mit gesammelter Kraft muss das Team gegen die eigenen Ängste und ein Monster ankämpfen, dessen Hunger noch lange nicht gestillt ist.

Alle 23 Jahre kriegt er 23 Tage lang zu fressen, der Creeper, die geflügelte Bestie aus der Hölle. Gerade hat die blutrünstige Kreatur in einem abgelegenen amerikanischen Landstrich einen unschuldigen Bauernjungen vor den Augen seines Vaters Jake Taggert getötet, da stürzt sie sich auch schon auf einen Schulbus, voll beladen mit jungen Basketballspielern und knackigen Cheerleadern. Nachdem der Creeper seinen Hunger gestillt hat, ist es Vater Taggert, der mit einer selbstgebastelte Harpune die Jagd auf das mordende Monster eröffnet.

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Darsteller und Crew

  • Justin Long
    Justin Long
    Infos zum Star
  • Francis Ford Coppola
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    Infos zum Star
  • Ray Wise
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  • Jonathan Breck
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  • Eric Nenninger
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  • Garikayi Mutambirwa
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  • Nicki Aycox
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  • Drew Bell
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  • Billy Aaron Brown
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  • Kasan Butcher
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  • Lena Cardwell
    Lena Cardwell
  • Marieh Delfino
    Marieh Delfino
  • Josh Hammond
    Josh Hammond
  • Travis Schiffner
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  • Al Santos
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  • Diane Delano
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  • Tom Gossom
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  • Tom Tarantini
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  • Luke Edwards
    Luke Edwards
  • Shaun Fleming
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  • Victor Salva
    Victor Salva
  • Tom Luse
    Tom Luse
  • Kirk D'Amico
    Kirk D'Amico
  • Lucas Foster
    Lucas Foster
  • Bobby Rock
    Bobby Rock
  • Don E. FauntLeRoy
    Don E. FauntLeRoy
  • Ed Marx
    Ed Marx
  • Bennett Salvay
    Bennett Salvay
  • Aaron Griffith
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  • Linda Phillips-Palo
    Linda Phillips-Palo

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Jeepers Creepers 2: Sequel zu Victor Salvas Horror-Schocker, in welchem dem berüchtigten hungrigen Monster eine komplette Basketballmannschaft aufgetischt wird.

    „Alle 23 Jahre kriegt es 23 Tage lang zu fressen.“ Die Rede ist vom Creeper aus dem Low-Budget-Horrorkultthriller des kontroversen Regisseurs und Drehbuchautoen Victor Salva („Powder“). Für das Sequel wird jetzt zwei Jahre später chronologisch am 22. Tag der metaphernreichen Blutorgie angeknüpft. Dafür stand Salva diesmal ein Budget von rund 40 Mio. Dollar zur Verfügung, das sich in einer umfangreicheren Besetzung, ausgefeilteren Spezialeffekten, mehr „Blood, Guts & Gore“-Actioneinlagen und einem rundherum polierteren Look niederschlug.

    Vor allem der Creeper, der im Original wie ein geflügelter Cousin der Kreatur der Schwarzen Lagune („Der Schrecken vom Amazonas“) aussah, wurde optisch verbessert und sieht jetzt erheblich ominöser und furchteinflössender aus. Zugleich wurden ihm mehr selbstironische Verhaltensdetails zugewiesen, um dem obligatorischen Comic-relief-Anspruch einer Mainstreamproduktion gerecht zu werden. Nahm sich Salva beim Original Zeit, die Spannung inspiriert von Spielbergs Debüt „Duell“ langsam aufzubauen, geht es beim Sequel sogleich ans Eingemachte. Ein etwa zwölfjähriger Junge überprüft die Vogelscheuchen eines sonnendurchfluteten Kornfelds, als sich eine der gekreuzigten Figuren als der Creeper (Jonathan Breck) entpuppt und den blonden Unschuldsengel vor den Augen seines entsetzten Vaters Jake Taggert (Ray Wise aus „Twin Peaks“) in die Lüfte entführt. Anschließend hat es der Creeper auf einen Schulbus voll mit knackigen jungen Basketballspielern, drei Cheerleadern (nicht barbiepuppenschön, dafür realistisch-resolut) und drei Erwachsenen (allesamt Creeper-Futter) abgesehen. Die Schüler setzen sich aus einem buntgemischten Kontingent zusammen, das u.a. den egoistischen Staratheleten, den uncoolen Musterschüler, die afroamerikanischen Spieler, den homosexuellen Sensiblen und die hellsichtige Cheerleaderin (Salva benutzt diese Fähigkeit wie im Erstling für Expositionszwecke) umfassen. Diese Konstellation leistet kurzen Kommentaren in Richtung Homophobie und Rassismus Vorschub, ohne dabei weiter ins Gewicht zu fallen. Denn es gilt in erster Linie, das Katz- und Mausspiel des Creepers mit seinen Opfern und den hohen Bodycount voranzutreiben, bis Vater Taggert mit seiner selbstgeschmiedeten Harpune die Jagd auf den Creeper eröffnet.

    Dies ist als Hommage an „Der weiße Hai“ angelegt und nur eine von vielen Filmreferenzen, die von „Die Vögel“ über „Die Nacht der lebenden Toten“ hin zu selbst „Der Zauberer von Oz“ reichen. Bei einem Klassiker - „Psycho“ - bediente sich Bennett Salvay denn auch für den Orchesterscore. Einiges deutlicher als im Original, das sich auf ein Geschwisterpaar (Justin Long hat ein Cameo) als potenzielle Opfer konzentrierte, scheint der Regisseur hier seinen persönlichen (sexuellen) Dämon zu exorzieren. Hinsichtlich Salvas Vergangenheit als verurteiltem Päderasten (was zum kommerziellen Scheitern seines mit Kritikerlob überhäuften Disney-Dramas „Powder“ führte) dient die Figur des Creepers recht unmissverständlich als Metapher für zerstörerische Homosexualität. In diesem Licht ist der exzellent fotografierte Slasherflick wesentlich mehr „creepy“, als so manch unbedarfter Horrorfan ahnen würde. ara.

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