Filmhandlung und Hintergrund

Mit kleinen, sympathischen Komödien scheint der schon viel zu oft beklagte, deutsche Film beim Publikum beachtlich gut zu landen. Sönke Wortmann, der mit kleinen Komödien an einer großen Karriere strickt, belegt das gerade mit Ehrfurcht einflößenden Einspielzahlen am Beispiel des „Bewegten Manns“. Den guten Ruf hat sich Wortmann weiland – wir erinnern uns – mit dem so konsequent-witzigen Macho-Dressurakt „Allein...

Peter ist ein mit allen Wassern gewaschener Erfolgstyp, der unbedingt einen großen Auftrag einer japanischen Firma an Land ziehen möchte. Dabei kommt ihm allerdings immer wieder eine nicht minder beharrliche Konkurrentin ins Gehege. Schon bald müssen sich die beiden zusammenraufen und gemeinsam nach dem Juniorchef des Konzerns fahnden. Der erlebt gerade eine Affäre mit Peters Frau.

Peter, ein ehrgeiziger, dynamischer Manager, versucht den attraktiven Auftrag eines japanischen Investors an Land zu ziehen. Dabei kommt ihm die bildhübsche und nicht minder beharrliche Konkurrentin Teamarianne in die Quere, die ihm bei all seinen Bemühungen stets einen Schritt voraus ist. Als Peters Ehefrau nichtsahnend den Erben des Takahashi-Konzerns erst in eine Verkehrskollision und dann in ein Techtelmechtel verwickelt, nimmt eine Reihe von turbulenten Verwirrungen und Verwechslungen ihren Lauf.

Frech-sympathische Beziehungskomödie, die sich über Machogehabe und moderne Managementmethoden lustig macht. Könnte im Fahrwasser vom „bewegten Mann“ ein Hit werden.

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Kritikerrezensionen

  • Mit kleinen, sympathischen Komödien scheint der schon viel zu oft beklagte, deutsche Film beim Publikum beachtlich gut zu landen. Sönke Wortmann, der mit kleinen Komödien an einer großen Karriere strickt, belegt das gerade mit Ehrfurcht einflößenden Einspielzahlen am Beispiel des „Bewegten Manns“. Den guten Ruf hat sich Wortmann weiland – wir erinnern uns – mit dem so konsequent-witzigen Macho-Dressurakt „Allein unter Frauen“ verdient. Ein Teil des vielen Presselobs hätte damals sicher auch seinem Drehbuchautor Philipp Weinges gebührt. Sei’s drum. Weinges hat sich an das Axiom von der kleinen Komödie gehalten und einfach ein zweites Spielfilmdrehbuch geschrieben. Wieder geht es um starke Frauen, schwache Machos und ein heilloses Beziehungschaos – unter Miteinbeziehung fernöstlicher Gäste. Großer Unterschied: Der Autor gibt diesmal sein Regiedebüt. Und, siehe da, es sitzen nicht nur die meisten Dialogpointen, auch über den nötigen Bildwitz darf man sich freuen. Wie überhaupt dieses Debüt recht unterhaltsam und sehr professionell ausgefallen ist. Die Story ist vertrackt, erschließt sich aber leicht beim Zuschauen: Ehrgeiziger, jung dynamischer Manager versucht den attraktiven Auftrag eines japanischen Investors an Land zu ziehen. Schnell findet er seinen Meister in einer noch viel ehrgeizigeren Konkurrentin, die ihm bei all seinen Bemühungen, die Japaner günstig zu stimmen, um mindestens einen Schritt voraus ist. Verwirrung stiftet die Ehefrau des verbissenen Aufsteigers, die ahnungslos den Erben des Takahashi-Konzerns erst in eine Verkehrskollision und dann in ein stark vom Geschäftlichen ablenkendes Techtelmechtel verwickelt. Was wiederum Zeit und Gelegenheit für zusätzliche Gefühlsverwirrungen auf Seiten des gehörnten Gatten gibt, dem entsprechend dem Titel im direkten Vergleich obendrein Rang zwei zugewiesen wird. Doch wie es sich für Komödien dieses Schlages gehört, wendet sich auch hier nach allerlei Turbulenzen und Verwechslungen alles zum Guten. Mit subtilem Witz, gewohnt verblüffter Mimik und erprobter Körpersprache dominiert Wortmann-regular Thomas Heinze den manchmal ohne Scheu ausgelassen albernen Spaß, auch wenn seine wechselnden Partnerinnen, die Wortmann-erprobte Katharina Müller-Elmau und die Wortmann-unerfahrene Katharina Schubert die Lacher auf ihrer Seite wissen. Für die sorgfältige Produktion steht die Hager Moss Film, die zuletzt mit Sherry Hormanns nachdenklicher Komödie „Frauen sind was Wunderbares“ einen soliden Kinoerfolg lieferte. Mit ihrem dritten Kinofilm in Folge dürfen sie sich am Boxoffice sogar noch größere Hoffnungen machen, zumal der Spielfilmsender Pro Sieben als Co-Produzent zum Kinostart beim nötigen Werbeschub behilflich sein wird. hoe.

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