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„Keine Zeit zu sterben“-Regisseur verrät: Deshalb braucht James Bond wenig Computer-Effekte

„Keine Zeit zu sterben“-Regisseur verrät: Deshalb braucht James Bond wenig Computer-Effekte
© Universal Pictures

„Keine Zeit zu sterben“-Regisseur Cary Joji Fukunaga hat in einem Interview erklärt, warum James Bond gar nicht so viele Special-Effects benötigt.

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Geheimagent James Bond rettete schon in 25 Filmen die Welt vor machthungrigen Superschurken. Mit „Keine Zeit zu sterben“ endete die Ära von Daniel Craig als Agent 007 des britischen Geheimdienstes. Als eine der größten Action-Reihen dürfen visuelle Computer-Effekte in dem Franchise natürlich nicht fehlen, um die weltweiten Schauplätze und rasanten Action-Sequenzen Wirklichkeit werden zu lassen.

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Doch wenn es nach Regisseur Cary Joji Fukunaga geht, ist weniger auch manchmal mehr, wie er in einem Interview mit Variety erzählt hat. Auf die Frage, wie Fukunaga an das Thema Special-Effects in „Keine Zeit zu sterben“ herangegangen ist, antwortete er folgendermaßen:

„In einem Bond-Film, wo Stunts wirklich gemacht werden, wo so viel greifbar und auf der Leinwand zu sehen ist, ist man sehr viel anfälliger dafür, dass visuelle Effekte irgendwie das Gefühl von Realität unterwandern, das man versucht, zu erschaffen. Deshalb muss man in der Verwendung sehr viel umsichtiger sein. Wir haben visuelle Effekte genutzt, um noch mehr Schauplätze besuchen zu können, die Faroe-Islands ersetzten die Sakhalin-Halbinsel und Pinewood [Studios] wurde zu Kuba.“

Der Regisseur hofft aber, dass die Zuschauer*innen diese Effekte nie wirklich bemerkt haben und so nicht aus dem Film gerissen wurden. Die James-Bond-Produzentin Barbara Broccoli hatte schon verkündet, dass sie Fukunaga auch gerne als Regisseur für den nächsten Film des Franchise verpflichten würde. Wer dann in die Rolle schlüpfen könnte, stellen wir im Video vor:

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James-Bond-Regisseur sieht visuelle Effekte kritisch

Fukunaga führt aus, dass er am Anfang seiner Filmkarriere unbedingt auf jegliche Art von visuellen und Special-Effects verzichten wollte und erst später diese technischen Möglichkeiten verwendet hat:

„Als ich damit angefangen habe, Filme zu machen, habe ich versucht, mich davon komplett fernzuhalten. Im Laufe meiner Projekte habe ich die Momente kennengelernt, in denen wir visuelle Effekte nutzen konnten und es nahtlos funktionierte. Denn das Letzte, was man will, ist, dass sich eine Sequenz so anfühlt, als ob sie aus einem anderen Film stammt.“

Ohne Zweifel gibt es in den James-Bond-Filmen so einige Momente, in denen der Realismus zu Gunsten von beeindruckenden Actionsequenzen in den Hintergrund rückt. Doch besonders die Bond-Filme mit Daniel Craig haben versucht, etwas bodenständiger zu sein. Noch wird fleißig spekuliert und diskutiert, wer die Nachfolge von Craig antreten könnte. Mit dem neuen Schauspieler könnte sich auch der Ton der nächsten Filme ändern und vielleicht bekommen wir einen Film, der mit mehr und offensichtlicheren visuellen Effekten gespickt ist.

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