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Erklärt er sich hier zum neuen James Bond? Marvel-Star sorgt für Furore im Internet

Erklärt er sich hier zum neuen James Bond? Marvel-Star sorgt für Furore im Internet
© Imago/Picturelux
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007-Fans sind in Aufruhr: Ein Instagram-Beitrag ist für sie Beweis genug, um zu glauben, dass der nächste James-Bond-Darsteller schon feststehen könnte.

Alle wollen diese Nachfolge antreten. Kein Wunder, es ist aktuell die zweifellos heißeste, begehrteste und lukrativste vakante Stelle im Filmgeschäft: Die Rede ist von der Rolle als Agent Seiner Majestät James Bond 007. 2021 ging die Ära Daniel Craig nach 15 Jahren und fünf Filmen („Casino Royale“, „Ein Quantum Trost“, „Skyfall“, „Spectre“, „Keine Zeit zu sterben“) glorreich zu Ende. In seiner Zeit hat Daniel Craig einige Wesenszüge und Charaktermerkmale eingeführt, die seinen Bond und Bond allgemein fit gemacht haben für die moderne Gesellschaft.

Der MI6-Agent war nie zuvor überhaupt so verletzlich, so emotional getrieben und so menschlich dargestellt worden. Klar, Craigs Vorgänger waren charmant, gewitzt, extrovertiert, aber auch rücksichtsvoll und außerordentlich intelligent. Andererseits waren sie auch berechnend, manipulativ, ja teilweise soziopathisch veranlagt. Craig formte seine Bond-Iteration zu einem echten Menschen. Seinem Bond traute man es zu, dass er trotz all der eiskalten Präzision im Beruf und als Agent auch eine mitfühlende und emotionale Seite in sich trägt, dass er nicht jegliche Konsequenz völlig negiert, die sein Handeln mit sich zieht. Nicht umsonst war Craigs Bond getrieben von Rachsucht. Bond war nie härter, aber auch nie empfindsamer.

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Für den nächsten Darsteller wünschen sich Barbara Broccoli und Michael G. Wilson, die Verantwortlichen hinter der angestammten Bond-Produktionsschmiede Eon Productions, einen Schauspieler in seinen Enddreißigern. Zu junge Schauspieler verfügten ihrer Meinung nach nicht über die nötige Erfahrung und Abgeklärtheit, um James Bond zu verkörpern, während zu alte Darsteller womöglich nicht die Ausdauer besäßen, um 007 über die nötige Zeitspanne zu spielen.

Zu den weiteren Anforderungen gehört zudem, dass der betreffende Schauspieler bei Möglichkeit noch keine definierende Rolle gespielt haben sollte; Bond soll schließlich nicht bloß eine von mehreren bekannten Rollen in seiner Vita sein, sondern aus der Masse herausstechen. Dazu sollte jedem Schauspieler klar sein, dass Bond sein (Privat-)Leben auf den Kopf stellen wird. Mit dieser Popularität muss man umgehen können. Sie darf einem nicht zu Kopf steigen. Schon allein daher ist ein gefestigter Enddreißiger vorzuziehen.

Ein Schauspieler, der so gut wie alle Voraussetzungen erfüllt, ist Richard Madden. Er ist Brite, 36 Jahre alt und vor allen Dingen zwar ein bekannter und beliebter Schauspieler, aber kein Superstar. Aktuell ist der „Game of Thrones“-Star, der schon einen Auftritt im Marvel Cinematic Universe (MCU) mit „Eternals“ hatte, in der neuen Amazon-Agenten-Serie „Citadel“ der „Avengers: Endgame“-Regisseure Joe und Anthony Russo zu sehen, die es ohne zusätzliche Kosten im Prime-Abo gibt. Wer der nächste Bond sein könnte, darüber haben wir uns im Video Gedanken gemacht.

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Richard Madden als neuer James Bond: Hinweis oder Scherz?

Mit „Citadel“ und der 2018 erschienenen Thriller-Serie „Bodyguard“ hat Madden zwei äußerst beeindruckende Darbietungen abgeliefert, die allein bereits als vielversprechende Bewerbung auf die Bond-Rolle angesehen werden könnten. Tatsächlich befindet er sich gemeinsam mit weiteren Kollegen wie Ben Barnes, George MacKay, Henry Golding sowie Joseph Quinn im Kreis der am heißesten gehandelten Anwärter.

Nun haben er und „Citadel“-Co-Star Stanley Tucci einen Clip über Instagram veröffentlicht, in dem sie ein Glas Martini in einer Bar genießen. Das ist bekanntermaßen der Lieblingsdrink von James Bond. Tucci fragt darin Madden, wie sein Drink sei, woraufhin dieser mit „Vorzüglich“ antwortet:

Selbstverständlich überschlagen sich die Fans. Das sei der nächste Bond-Darsteller, zeigt sich die Mehrheit sicher. Dieser Hinweis sei mehr als eindeutig, so der Tenor. Andere wiederum glauben jedoch, dass sich Tucci und Madden damit bloß einen Scherz erlaubt hätten, um die Gerüchteküche anzuheizen. Und ganz im Ernst: Kein Schauspieler würde im Vorfeld mit hoher Geheimhaltungsstufe behandelte Gespräche auf eine solche Weise durchkreuzen. Es ist gut möglich, dass Broccoli und Wilson die Enthüllung des Craig-Nachfolgers erneut als großes Event planen und es sicher nicht begrüßen würden, wenn ein Kandidat derartige Hinweise streut.

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