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Klare 007-Ansage: Dazu muss sich der nächste James Bond nach Daniel Craig verpflichten

Klare 007-Ansage: Dazu muss sich der nächste James Bond nach Daniel Craig verpflichten
© Imago/Mary Evans

007-Produzentin Barbara Broccoli konkretisierte just in einem Interview den Zeitrahmen, den der nächste James-Bond-Darsteller zur Verfügung stehen muss.

Es ist das Jahr 1 nach Daniel Craigs Ära als James Bond. Mit „Keine Zeit zu sterben“ erfuhr Craig ein wahrlich fulminantes und explosives Finale. Von 2006 bis 2021 spielte er in fünf Agentenfilmen mit, wobei „Skyfall“, der dritte Film mit ihm als 007 von 2012, gemeinhin als bester seiner Ära gehandelt wird.

Und obwohl es zunächst hieß, dass der nächste Darsteller, ja, er muss noch immer männlich und Brite sein, bereits dieses Jahr bekannt gegeben werden soll, müssen sich Fans darauf einstellen, dass sie sich noch eine ganze Weile länger in Geduld üben müssen. Dabei wäre es der ideale Zeitpunkt gewesen, denn vor genau 60 Jahren erschien mit „James Bond jagt Dr. No“ der allererste Bond-Film von Eon Productions, damals noch mit Sean Connery als Geheimagent des MI6, den ihr zum Jubiläum in einer Sonderedition auf Amazon vorbestellen könnt.

Erst vor wenigen Monaten deutete Produzentin Barbara Broccoli bei einem Galadinner an, dass es eventuell sogar noch Jahre dauern könnte, ehe ein neuer James Bond der Öffentlichkeit vorgestellt werde:

„Niemand ist im Rennen. Wir arbeiten daran, wie es [mit James Bond] weitergehen soll, das besprechen wir gerade. Es gibt kein Drehbuch. Und wir können auch so lange keines vorlegen, bis wir uns entschieden haben, wie wir den nächsten Film angehen wollen. Denn es ist wirklich eine Neuerfindung von Bond. Wir erfinden neu, wer er ist. Und das braucht Zeit. Ich würde sagen, dass die Dreharbeiten noch mindestens zwei Jahre entfernt sind.“

Der Agent Seiner Majestät, so viel dürfte klar sein, muss fit gemacht werden für ein neues Zeitalter, er braucht ein neues übergreifendes Motiv für seine Handlungen und er wird wohl oder übel auch einige Eigenschaften einbüßen müssen, während er neue verpasst bekommt. Bond muss sich also anpassen. Die Zeiten, in denen er sich die Welt (und die Frauen) zurechtgebogen hat, sind definitiv passé. Aber eine Sache wird sich nicht ändern, weiß Broccoli: Wer sich auch immer Bonds Smoking überzieht, wird sich darauf einstellen müssen, die nächsten Jahre alles dem Franchise unterordnen zu müssen (via Variety):

„Die Sache ist die, dass es noch ein paar Jahre dauern wird. Und sobald wir Bond besetzt haben, ist das eine Verpflichtung für 10, 12 Jahre. Nicht alle sind bereit dafür. Es war schon schwer genug, [Daniel Craig] dafür zu gewinnen.“

Bond zu spielen, bedeute nicht, lediglich für ein paar Monate am Set zu erscheinen, betont Broccoli, die gemeinsam mit ihrem Halbbruder Michael G. Wilson die Geschicke bei Eon lenkt. Und welche Darsteller dafür in Frage kommen dürften, haben wir im Video für euch zusammengefasst.

Wann kann mit „Bond 26“ gerechnet werden?

Wenn man nach den Aussagen von Produzentin Barbara Broccoli geht, dann wird es unter Umständen noch bis 2024 dauern, ehe die Dreharbeiten zu „Bond 26“ beginnen können. Gesetzt dem Fall, dass es den Verantwortlichen gelingt, alsbald die Richtung zu finden, in die sie Bond gehen lassen wollen. Und das wiederum bedeutet, dass mit einem Kinostart nicht vor 2025 gerechnet werden kann.

Bleibt also noch die Sache mit dem nächsten Bond: Publikumsliebling Tom Hardy ist 45 Jahre alt. Er mag ziemlich fit sein, gewann erst jüngst einige Martial-Arts-Turniere dank seiner Leidenschaft für Brazilian Jiu-Jitsu, ein Kampfsport, den er seit den Dreharbeiten zu „Warrior“ betreibt. Aber bis zu den potenziellen Dreharbeiten zu „Bond 26“ wäre Hardy bereits 47. Müsste der Schauspieler sich für die Bond-Rolle über Jahre verpflichten, wäre er unter Umständen – und wenn man die ständigen Verzögerungen bedenkt – über 60 Jahre alt bei seinem dann letzten Einsatz. Roger Moore war 1983 bei „Octopussy“ 57 Jahre alt, was man ihm leider auch ansehen konnte. Das Gleiche gilt auch für die anderen Kandidaten in Hardys Altersbereich wie Idris Elba.

Im besten Fall dürfte der nächste Bond-Darsteller also höchstens Mitte oder Ende 30 bei Drehbeginn sein. Regé-Jean Page käme hier genauso in Frage wie etwa Richard Madden. Henry Cavill wäre zwar auch noch im Altersspektrum, wenn man ein Auge zukneift, aber er ist schlicht und ergreifend zu bekannt und hat zu viele Verpflichtungen, um noch als Bond aufzutreten. Wer auch immer das Rennen macht, eventuell wird er doch noch dieses Jahr zum Jubiläum vorgestellt. Broccoli hat das zwar quasi ausgeschlossen, aber „sag niemals nie“.

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