Filmhandlung und Hintergrund

DEFA-Drama, in dem der Bürgermeister einer altmärkischen Kleinstadt versucht, Licht in das Dunkel um das drei Jahrzehnte zurückliegende Verschwinden eines Flüchtlingsmädchens zu bringen.

Nach dem Einsturz eines alten Hauses in einer altmärkischen Kleinstadt findet ein Fremder dort in den Trümmern ein Buch, das vor mehr als drei Jahrzehnten ein Jadup einer Boel schenkte. Jadup ist mittlerweile Bürgermeister der Stadt und wird durch den Fund an seine Freundschaft mit dem Flüchtlingsmädchen Boel erinnert. Boel verschwand damals, nachdem sie Opfer einer Vergewaltigung wurde und sich weigerte, den Täter bloßzustellen.

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Kritikerrezensionen

  • Jadup und Boel: DEFA-Drama, in dem der Bürgermeister einer altmärkischen Kleinstadt versucht, Licht in das Dunkel um das drei Jahrzehnte zurückliegende Verschwinden eines Flüchtlingsmädchens zu bringen.

    In überaus bedächtigem Tempo erzähltes DEFA-Drama von Rainer Simon („Die Frau und der Fremde“). Simon rollt in Rückblenden das Verschwinden eines Flüchtlingsmädchens noch einmal neu auf, bleibt die Auflösung aber letztendlich schuldig. Ausschlaggebend für das Wiedererwecken der Vergangenheit sind die Erinnerungen des von Kurt Böwe gespielten Bürgermeisters. Der Film wurde nach seiner Fertigstellung verboten und erst acht Jahre später, im Jahr vor der politischen Wende, öffentlich aufgeführt.

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