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Jackie Chan's First Strike

Kinostart: 14.08.1997

Filmhandlung und Hintergrund

Spektakuläre Mischung aus Bond-Hommage und Actionkomödie mit Jackie Chan als gewohnt artistischem Martial-Arts-Clown.

Nachdem Hongkong-Cop Jackie in der Ukraine einem Waffendeal mit nuklearen Sprengköpfen auf die Schliche kommt, verfolgt er Täter und Handelsobjekt bis nach Australien und gerät dort zwischen die verwirrenden Fronten von russischer Mafia, diversen Geheimdiensten und einheimischer Polizei.

Auf der Suche nach einer Kontaktfrau in der winterlichen Ukraine kommt Supercop Jackie aus Hongkong mehr durch Zufall einer gefährlichen Verschwörung auf die Spur. Terroristen haben einen Atomsprengkopf entwendet und planen nun Erpressungen in ganz großem Rahmen. Doch da sei Jackie vor. Ohne zu zögern, nimmt der kampfsportmäßig höchst versierte Einzelkämpfer die Verfolgung auf und läßt sich dabei auch von vehementem Schußwaffeneinsatz sowie kontinentalen Entfernungen wenig beeindrucken.

Terroristen haben einen Atomsprengkopf entwendet und planen nun Erpressungen in ganz großem Rahmen. Das erfährt Supercop Jackie aber eigentlich nur zufällig, nimmt aber trotzdem die Verfolgung auf. Körperkomik und Stunts sorgen für die meiste Unterhaltung.

Darsteller und Crew

  • Jackie Chan
    Jackie Chan
    Infos zum Star
  • Jackson Lou
    Jackson Lou
  • Annie Wu
    Annie Wu
  • Bill Tung
    Bill Tung
  • Juri Petrow
    Juri Petrow
  • Grischajewa Nonna
    Grischajewa Nonna
  • Terry Woo
    Terry Woo
  • John Eaves
    John Eaves
  • Stanley Tong
    Stanley Tong
  • Nick Tramontane
    Nick Tramontane
  • Greg Mallot
    Greg Mallot
  • Tong Kay-meng
    Tong Kay-meng
  • Barbie Tung
    Barbie Tung
  • Leonard Ho
    Leonard Ho
  • Jingle Ma
    Jingle Ma
  • Peter Cheng
    Peter Cheng
  • Yau Chi-wai
    Yau Chi-wai
  • Nathan Wang
    Nathan Wang

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Jackie Chan's First Strike: Spektakuläre Mischung aus Bond-Hommage und Actionkomödie mit Jackie Chan als gewohnt artistischem Martial-Arts-Clown.

    „Rumble in the Bronx“ war der erste Streich und der nächste folgt zugleich. Ein Jahr nach Jackie Chans international größtem Hit sorgt der 43-jährige Hongkong-Kobold erneut für gefälliges Action-Entertainment der komischen Art, bleibt aber in einer unnötig verschachtelten und konfusen Agentenstory sowohl humoristisch als auch artistisch hinter dem Eindruck des Vorgängers zurück. Die Ertragslatte von „Rumble in the Bronx“ liegt deshalb mit 348.000 Zuschauern für „First Strike“ hoch, bleibt aber dennoch nicht unerreichbar.

    „Relax and have fun“ ist der Auftrag für Hongkong-Cop Jackie (Jackie Chan) nach dem vermeintlichen Ende eines Observierungsjobs in der Ukraine. In der unmittelbaren Folge ist es zunächst ein Grundproblem dieses Films, den ersten Teil dieser Order mit einer trägen Entspannungsexposition zu erfüllen. Fast 25 Minuten vergehen, bis „First Strike“ erstmals Dampf entwickelt, als Jackie in den Bergen der Ukraine in bester Bond-Manier per Snowmobil und Snowboard vor einer Horde Finsterlinge in modifizierter KuKluxKlan-Montur flüchtet, um schließlich direkt vom Hang aus an einem vorbeifliegenden Helikopter anzudocken und - nach dessen Abschuß - in ein frostiges Eisloch eines Bergsees zu stürzen. Neben einer riskanten Sprungmaus-Einlage am Mauerwerk eines Hochhauses der wohl markanteste Stunt dieses Films, der aber in puncto Verblüffungsfaktor von einem später erfolgenden brillant getimten und choreographierten Martial-Arts-Ballett mühelos übertroffen wird. Dort erweist sich Chan erneut als gelehriger Schüler Fred Astaires und hält sich mit Besen, Stangen und einer Leiter(!) eine Horde von Angreifern artistisch vom Leibe. Gegen solche virtuose Körperkunst verblaßt der konfuse, sich von der Ukraine nach Australien verlagernde Plot um einen gestohlenen Nuklearsprengkopf, einen undurchschaubaren Doppelagenten und dessen Familie vollends zur Bedeutungslosigkeit. Wie gewohnt ist Alleinunterhalter Chan sogar in diesem Umfeld ein unterdurchschnittlicher Mime, aber ein überdurchschnittlicher Athlet und Clown, der sich selbst für derbe Albernheiten (trägt Slip mit aufgenähtem Koalabären als Penis-Puffer) nicht zu schade ist. Das Ergebnis ist entspanntes, kurzweiliges Amüsement, das aber zu selten wirklich auf Touren kommt, um inhaltliche und formale Vorbehalte (mäßige Kameraarbeit) zu pulverisieren. kob.

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