Jackass 3D Poster

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Filmhandlung und Hintergrund

Jackass 3D: Der erste Film der legendären MTV-Kultshow, die in 3D in die Kinos kommt.

Das “Jackass“-Team ist zurück. Und wie man es nicht anders erwartet, fallen ihnen Methoden ein, sich und sein Gegenüber auf die unsinnigste Art und Weise zu quälen, auf die andere nicht mal im Traum kommen. Da werden Fische als Keule verwendet, Dixi-Klos mit einem Katapult samt Benutzer und Inhalt durch die Luft geschossen und mit Jetskis der Pool und die Hecke einer Villa malträtiert. Und warum nicht mal einen Menschen als Ziel bei einer besonderen Form des Tontaubenschießens benutzen?

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Geschmackssichere Geschmacklosigkeiten in bewährter Jackass-Tradition – und in 3-D. Ein Kandidat für den besten Film 2010.
  • Vierte Kinoversion der kontrovers-erfolgreichen, inzwischen abgesetzten MTV- Show von und mit Johnny Knoxville und seiner Anarcho-Truppe – diesmal dreidimensional!

    The boys are back! Und Johnny Knoxville, hemdsärmeliger Jim Carrey der Arbeiterklasse, Spike Jonze, Bam Magera, Steve-O, Ryan Dunn, Wee Man und Co. liefern das, was man von ihnen erwartet: volle 90 Minuten des schlechten Geschmacks. Angekündigt wird das Spektakel stilgerecht in Zeichentrickform, von den MTV-Legenden Beavis und Butt-Head, basiert der Film doch auf der gleichnamigen TV-Serie, die auf Grund heftiger Proteste von Eltern- und Politikerverbänden längst abgesetzt wurde. Dem werten Publikum erläutern die beiden Querulanten die Funktion der 3D-Brillen und dann hauen sie sich gleich einmal eine aufs Maul. Eine kleine Einstimmung auf das, was nun folgt.

    Independent-Ikone John Waters (“Pink Flamingos”) hat einst, lange bevor ihn das Kunst-Establishment vereinnahmte, bemerkt, dass es ihm eine größere Ehre sei, wenn sich jemand in seinen Filmen übergeben muss als standing ovations zu bekommen. So betrachtet ist Jeff Tremaines Regiearbeit – wobei das Wort Regie sich hier auf eine Aneinanderreihung derbster Fäkal- und Slapstick-Gags beschränkt – ein durchschlagender Erfolg. Selbst ein Kameramann kann sein Essen nicht bei sich behalten – wie schon 2002 in “Jackass: The Movie” gesehen – als bei einem Stunt namens “Sweatsuit Cocktail” Steve-O, der furchtloseste Recke des Anarcho-Ensembles, den gesammelten Schweiß von Schwergewicht Preston Lacy trinkt, der diesem aus dem Allerwertesten tropft als er in eine Plastikfolie gehüllt auf einem Laufband kräftig ins Transpirieren kommt. Auf so eine Idee muss man erst mal kommen.

    Die Körperflüssigkeiten schießen aber nicht nur durch den Rachenraum, auch dem ganz normalen Darmentleeren wird ausgiebig gefrönt. So versteckt sich einer der Haudegen kopfüber unter einer Spielzeugeisenbahnlandschaft und betätigt sich als breiiger “Vulkan” – auch hier kann der arme Kameramann nicht an sich halten – oder es wird “Anschleichen & Anpinkeln” geübt. Ein vergleichsweise harmloser Spaß, bei dem man sich im Kinositz kurz entspannen, den Griff um die Speitüte lockern darf. Aller Rest besteht aus den bekannten Mutproben: verwegene Evel-Knievel-Sprünge mit Mini-Motorrädern und Jet-Skis, Stierlaufen, Schüsse und Hiebe in die Weichteile, Baseballschwünge mit dem Penis, Zahnziehen mittels Lamborghini sowie andere schmerzhafte homoerotische und sadomasochistische Späße. Nicht zu vergessen das große Finale: “Poo Cocktail Supreme”. Steve-O nimmt in einer mobilen Chemietoilette Platz und wird mittels Bungee-Katapult in den Orbit geschossen. Da fliegen ihm und den Zuschauern die Exkremente im wahrsten Sinn um die Ohren – auch ohne 3D eine Erfahrung, die man nicht machen muss! In ihren Dreißigern ist mittlerweile die Tattoo-Truppe um den unverwüstlichen Mr. Knoxville, doch von ihrer kindlichen Naivität und (Schaden-)Freude haben die Herren nichts verloren – und ihre Fans lieben sie dafür. Knapp 50 Millionen Dollar zum US-Kinostart sprechen Bände. Wer will da noch über Geschmack streiten? geh.
  • Johnny Knoxville, Bam Margera, Steve-O, Jason ‚Wee Man’ Acuna und viele andere sind mit einem neuen Film der berüchtigten Jackass-Reihe zurück. Wie der Titel des neuen Werks wenig subtil andeutet, ist der Film stereoskopisch aufgenommen und bietet dem Zuschauer eine visuelle dritte Dimension. Wer jetzt befürchtet, Jackass würde nun auch inhaltliche Tiefe gewinnen, kann sich entspannt zurücklehnen – denn dies ist nicht der Fall. Wie bereits in der MTV-Serie und den Vorgängerfilmen sind die Gags und Stunts mal plump, mal brutal und häufig ein bisschen ekelig. Wer sich für Ärsche, Schwänze und fliegende Fäkalien begeistern kann, für den ist Jackass 3D wohl ein Meisterwerk des grobschlächtigen Humors.

    Nicht umsonst bemerken Knoxville und Co, dass ihr überzogener Männlichkeitskult oft auch einen schwulen Touch hat und so posieren sie anfangs im Studio vor einer Regenbogenkulisse und erinnern an eine Mischung aus den Village People und Sacha Baron Cohens Brüno. Ob das nun Selbstironie oder ein weiterer plumper Gag ist, sei dahingestellt. Nach der farbenfrohen Inszenierung der Credits beginnt der eigentliche Film und damit auch das eigentliche Problem von Jackass 3D.

    Dieser liefert genau das, was man erwarten würde: Ein loses Sammelsurium vieler riskanter und hirnloser Stunts. Zugegeben, der 3D-Effekt wird im Film kaum genutzt und er würde auch in 2D nicht anders wirken. Das Problem ist allerdings auch ein anderes: Die Protagonisten sind alt. Sie sind zwar noch jung genug, um die Stunts auszuführen, aber offenbar nicht mehr frisch genug, um mal etwas Neues zu wagen. So wie Jackass vor 10 Jahren noch als Skandal galt, so ist das heutige Produkt wenig überraschend. Die Jungs haben in den Vorgängerfilmen gezeigt, was sie können und der 3D-Film ist nur noch eine Wiederholung dessen. Wenn man heute 1 ½ Stunden auf Youtube surft, hat man skurrileres, schockierenderes und auch spannenderes gesehen.

    Vieles im Film ist zwar dermaßen ekelig, dass sich selbst einer der Kameramänner beim Filmen übergeben muss, diese Reaktion überträgt sich allerdings nicht zwangsläufig auf den Zuschauer. Der Gedanke an einen Schweiß-Cocktail oder daran, mit den Fäkalien eines Dixieklos übergossen zu werden ist zwar abstoßend, aber dank Dschungelcamp und so weiter sind ähnliche Dinge heute ja auch zur besten Sendezeit im Free-TV erhältlich. Und ehrlich gesagt – wer geht schon ins Kino, um sich gezielt zu übergeben.

    Wer sich Jackass 3D ansieht, will an den Grenzerfahrungen des Films teilhaben, ohne sich in ein ähnliches Risiko oder zumindest ähnliche unangenehme Umstände wie die Darsteller zu begeben. Leider wirken die Stunts des Films nicht immer frisch, sondern oft abgestanden und langweilig. Klar fügen sich hier alle mal körperliche schmerzen und Verletzungen zu und gehen an ihre Grenzen, aber die Darstellungen haben ein Limit erreicht, das nicht mehr weiter gereizt werden kann. Aus diesem Grund ist Jackass 3D eher langweilig als mitreißend. Die spannenden Stunts und Gags hätten in einem 10-minütigen Clip Platz gehabt.

    Fazit: Nicht mit viel Würde, aber dennoch gealtert, präsentieren Knoxville und seine Kollegen ein irgendwie vertraut wirkendes Werk, diesmal in der dritten Dimension. Nur für hartgesottene Fans zu empfehlen.
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