Seit dem 08. September 2017 läuft die neueste Verfilmung von Stephen Kings Bestseller „Es“ in den deutschen Kinos und sorgt für allgemeine Begeisterung. Das Horror-Highlight 2017 stellte schon mit der ersten Vorschau einen Weltrekord auf und legte danach auch noch einmal eine ordentliche Schippe oben drauf. Allerdings gab es auch einige, die „Es“ am liebsten verbieten wollten, und zwar die echten Pennywise dieser Welt. Ihnen wurde jetzt sogar ein Film gewidmet.

UPDATE

Noch vor dem offiziellen Kinostart des Horror-Megahits „Es“ gab es von Seiten professioneller Clowns Beschwerden über den Film, da sie sich darin falsch repräsentiert empfanden. Der Film würde ihnen das Geschäft vermiesen und deshalb wollten sie ihn am besten verbieten lassen (siehe News unten). Diese Forderung fiel erwartungsgemäß auf unfruchtbaren Boden und der Film wurde nicht verboten. Laut BrandWatch.com hatte er auch wenig Einfluss auf die tatsächlich nachweisbar schlechteren Geschäfte der Clownerie-Industrie. Ein Filmemacher hat sich nun aber den traurigen Clowns angenommen und eine nicht ganz ernst zunehmende Mockumantary über das Thema veröffentlicht. Sie heißt „No Laughing Matter: Tears of a Clown“.

„Es“: Das Horror-Clown-Phänomen lebt wieder auf

Das ist die aberwitzige Mockumentary zum „Es“-Clown-Phänomen

Wir können den beiden Filmemachern Nathan Ray Clark und E-Kan Soong nur zu ihrem Film gratulieren. Mit „No Laughing Matter: Tears of a Clown“ ist ihnen eine geniale Persiflage auf die teilweise absurden Forderungen professioneller Clowns gelungen.


News vom 6. April 2017

Natürlich gibt es auch das Bild des tragischen Clowns, der nach außen lacht und nach innen weint. Doch gemeinhin denkt wohl jeder, dass sich hinter den geschminkten Gesichtern nimmermüde Frohnaturen verbergen. Das stimmt gewiss nicht ganz, doch besonders ein Thema treibt den bunten Gesellen derzeit die Sorgenfalten auf die Stirn: „Es“.

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Pennywise ist zurück: Die spannendsten Fakten zur „ES“-Fortsetzung

Diese Szene war zu hart für den „Es“-Trailer

Das MEL-Magazin zitiert gleich mehrere professionelle Clowns, die ihren Unmut über den neuesten Auftritt von Pennywise äußern. Das Geschäft der roten Quietschnasen läuft bereits schleppend, denn erst letztes Jahr wurden die USA von einer Welle gruseliger Möchtegern-Clowns überschwemmt, die eine weiträumige Paranoia zur Folge hatten. Auch nach Deutschland schaffte es der zweifelhafte Trend, was sogar juristische Konsequenzen nach sich zog.

Stephen Kings „Es“ schadet den echten Clowns

Viele verbinden das klassisch geschminkte Gesicht inzwischen mit Angst, nicht mit Spaß und „Es“ dürfte diese Entwicklung laut den professionellen Clowns nur verschärfen. Guilford Adams, seit 20 Jahren als Clown „Gilly“ aktiv, ist sich beispielsweise sicher, dass seine Zunft unter dem Remake leiden wird.

Der 33-Jährige Nick Kane, der den Künstlernamen „Mr. Nick“ trägt, ist laut MEL Magazin bereits vom ersten Trailer zu „Es“ betroffen. So soll der Zugriff auf seine Yelp-Seite nach der Veröffentlichung sofort gesunken sein. Dieser Trend dürfte sich sicherlich verschärfen, sobald erst einmal der komplette Film in den Kinos läuft, denn nachdem der Trailer schon derart beliebt war, wird das Werk selbst vermutlich ähnlich erfolgreich ausfallen. 

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