In Frank Capras Weihnachtsfilm „Ist das Leben nicht schön?“ wird James Stewart von einem Engel gerettet. Nun soll fast 70 Jahre später der Kinoklassiker eine Fortsetzung erhalten. Mit dabei ist die Originalschauspieler Karolyn Grimes als Tochter Zuzu. Kinostart ist für 2015 geplant.

Frank Capras Ist das Leben nicht schön? mit James Stewart gehört vor allem in den USA zu den beliebtesten Weihnachtsfilmen schlechthin. Nach fast 70 Jahre soll nun eine Fortsetzung des mehrfach Oscar-nominierten Klassikers in die Kinos kommen.

Wie „Variety“ berichtet, möchten die beiden Produzenten Allen J. Schwalb und Bob Farnsworth unter dem angekündigtem Originaltitel „It’s A Wonderful Life: The Rest of the Story“ die Geschichte der Familie fortsetzen. Diesmal widmet sich die Handlung George Baileys Enkel, der ebenfalls den Namen George Bailey trägt. An seiner Seite wird es ein Wiedersehen mit Karolyn Grimes als Baileys Tochter Zuzu geben. Das damals erst vier Jahre junge Mädchen gab im Originalfilm ihr Schauspieldebüt. Inzwischen weit über 70 Jahre alt wird sie im Sequel in der Rolle eines Engels zu sehen sein, um Georges auf den rechten Weg zu bringen - angelehnt an den Originalfilm.

Während die Suche nach einem Hauptdarsteller bereits begonnen hat, plant das Filmstudio mit weiteren Stars aus dem Originalfilm. So wurden bereits Jimmy Hawkins und Carol Coombs für eine Rückkehr in ihre damaligen Kinderrollen Tommy und Janie Bailey angesprochen. Das Drehbuch wird Bob Farnsworth gemeinsam mit Martha Bolton schreiben. Ein Regisseur ist noch nicht gefunden. Dennoch zeigen sich die beiden Produzenten zuversichtlich, die geplante Fortsetzung „It’s A Wonderful Life: The Rest of the Story“ mit einem Budget von 25 bis 35 Millionen US-Dollar passend zum Weihnachtsfest im Jahr 2015 in die Kinos zu bringen.

Der Originalfilm Ist das Leben nicht schön? - englischer Titel It’s a Wonderful Life - basiert auf einer Erzählung von Philip Van Doren Stern und handelt von George Bailey (James Stewart), der am stillen Weihnachtsabend drauf und dran, Selbstmord zu verüben. George ist Inhaber einer kleinen, familiär geführten Bank, die vielen weniger gut verdienenden Familien ein eigenes Häuschen finanziert. Durch ein Missgeschick ging eine große Summe verloren und George hat nun eine Klage wegen Veruntreuung am Hals. Kläger ist der wohlhabende Mr. Potter (Lionel Barrymore), dem Georges Menschenfreundlichkeit schon lange ein Dorn im Auge war. Als dieser sich nun völlig verzweifelt von einer Brücke in den eiskalten Fluß stürzen will, hält ihn in letzter Sekunde ein netter, älterer Herr davon ab. Clarence ist im wahrsten Sinne des Wortes ein „rettender Engel“, der George an diesem Weihnachtsabend wieder neuen Lebensmut gibt. Unter der Regie von Frank Capra spielten in weiteren Hauptrollen Donna Reed und Thomas Mitchell mit.

Auch wenn Ist das Leben nicht schön? im Jahr 1946 an den Kinokassen wenig überzeugen konnte und auch bei der Oscar-Verleihung leer ausging, sollte er in den USA schon bald Kultstatus genießen. Ob die Fortsetzung „It’s A Wonderful Life: The Rest of the Story“ an den Erfolg des Originals anknüpfen kann, bleibt abzuwarten. Auf alle Fälle scheinen sich die beiden Produzenten Allen J. Schwalb und Bob Farnsworth damit einen lang gehegten Traum zu erfüllen.

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