Robert Downey Jr. ist als Tony Stark alias Iron Man der wohl größte Star des MCU. „Iron Man 4“ scheint nach „Avengers: Endgame“ dennoch unmöglich zu sein. Oder doch nicht?

– Achtung: Es folgen Spoiler für „Avengers: Endgame“! – 

Er hat es also wirklich getan. Um seine Freunde und Familie vor Thanos (Josh Brolin) und dessen Schergen zu beschützen, opferte sich Tony Stark (Robert Downey Jr.) in „Avengers: Endgame“. Mit einem selbstlosen Schnippen der Infinity-Steine löschte er den größten Feind der Avengers aus – und damit auch sich selbst. Eine berührende Beerdigung später werden aber einige Fans sicherlich bei der Frage landen: Bedeutet der Tod von Tony Stark das endgültige Aus für Iron Man im MCU?

Leser der Marvel-Comics kennen das Prozedere seit Jahrzehnten: Ein berühmter Held stirbt, nur um ein paar Hefte später wieder da zu sein. Entweder steht er von den Toten auf, eine neue Comic-Reihe mit dem Helden startet von vorne oder ein anderer Charakter übernimmt das Superhelden-Alter-Ego. Steve Rogers (Chris Evans) ist im MCU beispielsweise Geschichte, Sam Wilson (Anthony Mackie) führt aber sein Erbe als neuer Captain America fort. Wäre das auch bei Iron Man denkbar? Wer könnte Tony Stark beerben?

Nicht nur die Frage nach dieser Nachfolge beschäftigt die Fans dank „Avengers: Endgame“:

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„Avengers Endgame“: 22 offene & beantwortete Fragen, die Zuschauer beschäftigen

Robert Downey Jr. schlägt Nachfolgerin für Tony Stark vor

Iron-Man-Darsteller Robert Downey Jr. selbst brachte seine mögliche Nachfolgerin bereits ins Gespräch. Er wünschte sich laut eigener Aussage, dass Riri Williams alias Ironheart auch im MCU ihr Debüt feiert. In den Marvel-Comics trat Williams vor einigen Jahren in die Fußstapfen von Tony Stark. Bei Riri Williams handelt es sich um eine afro-amerikanische Teenagerin, die schon in jungen Jahren am renommierten MIT studierte. Dort bastelte sie einen eigenen Iron-Man-Anzug und nahm später auf Anraten von Tony Stark ihre Superhelden-Identität als Ironheart an.

Riri Williams ist eigentlich ein logischer Neuzugang im MCU, schließlich entwickeln sich die Filme zunehmend in eine diversere Richtung. Wenn es schon eine Nachfolge für Tony Stark geben muss, wäre sie folglich die ideale Kandidatin, was offensichtlich Robert Downey Jr. selbst so sieht. Doch wann könnte es soweit sein?

Neuer „Iron Man“-Film lässt wohl länger auf sich warten

Die nächsten zwei Jahre im MCU sind mit der veröffentlichten Phase 4 bereits verplant. Auch Phase 5 steht anscheinend fest, wie Kevin Feige, Chef der Marvel Studios bereits andeutete. Dass wir darin auf Riri Williams treffen, ist eher unwahrscheinlich. Die Verantwortlichen werden uns wohl kaum so zeitnah nach dem tragischen Tod von Tony Stark eine Nachfolgerin präsentieren, sondern eine angemessene Zeit verstreichen lassen. Es könnten also gut und gerne auch zehn Jahre vergehen, bevor Riri Williams das Erbe von Iron Man antritt. Sofern sie dies überhaupt tut. Schließlich gibt es schon jetzt im MCU mögliche Nachfolger, die diese Rolle ebenfalls übernehmen könnten.

Alle Infos zu den nächsten Jahren im MCU findet ihr hier:

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Peter Parker, Shuri und Co.: Kennen wir Tonys Nachfolger bereits?

Direkt der nächste MCU-Film nach „Avengers: Endgame“ warf die Frage nach Tonys Nachfolger auf. In „Spider-Man: Far From Home“ drängten viele Peter Parker (Tom Holland), in die Fußstapfen seines Ersatz-Vaters zu treten. Was durchaus Sinn ergeben würde. Peter ist technisch enorm begabt, mit dem richtigen moralischen Kompass ausgestattet und bringt im Gegensatz zu Tony Stark sogar echte Superkräfte mit. Doch „Far From Home“ machte deutlich, dass Peter Parker eben Spider-Man ist und im MCU nicht gleichzeitig auch noch der neue Iron Man sein wird.

Tonys große Liebe Pepper Potts (Gwyneth Paltrow) kämpft zwar im großen Finale von „Avengers: Endgame“ in ihrem eigenen Rescue-Anzug. Dass sie die Nachfolge ihres verstorbenen Partners antritt, ist aber höchst unwahrscheinlich. Zum einen war sie dem ganzen Superhelden-Treiben stets skeptisch gegenüber eingestellt, zum anderen bringt sie selbst kaum technische Qualitäten mit, die für den neuen wohl Iron Man zwingend nötig wären.

Im MCU bleibt als möglicher Stark-Nachfolger sonst eigentlich nur Shuri (Letitia Wright), die Schwester von Black Panther (Chadwick Boseman). Shuri gilt sogar als noch größeres Genie als Tony, zudem hat sie ihren Mut und die nötige Abenteuerlust in jedem ihrer Auftritte unter Beweis gestellt. In den Marvel-Comics wurde die Prinzessin Wakandas sogar zur Superheldin – allerdings zum neuen Black Panther. Wahrscheinlicher ist, dass auch MCU-Shuri diese Rolle übernimmt, sofern sie überhaupt solch eine Beförderung erhält.

„Avengers: Endgame“ hat sonst zwei weitere Kandidaten in den Lostopf geworfen, die einige Zuschauer als Stark-Nachfolger handeln. Zum einen wäre da Harley Keener (Ty Simpkins), der am Ende des Films bei Tonys Beerdigung zu sehen ist. Harley kennen wir aus „Iron Man 3“, wo er den gestrandeten Tony Stark bei sich aufnahm. Der Junge wurde damals als technisch talentiert etabliert. Wenn sich seine Fähigkeiten weiterentwickelt haben, könnte er tatsächlich einen eigenen Iron-Man-Anzug entwickeln. Die Chancen dafür stehen unserer Meinung nach aber eher schlecht. Jahrelang haben wir nichts von Harley gehört, sein Auftritt bei der Beerdigung wirkte eher wie ein Easter Egg für Fans, anstatt eines Versuchs, ihm danach eine größere MCU-Rolle zu ermöglichen.

Einige Zuschauer wünschen sich Tony Starks Tochter als Iron-Man-Nachfolgerin

Für wahrscheinlicher halten wir da eine andere Favoritin von so manchem Zuschauer: Morgan Stark (Lexi Rabe), Tonys Tochter. In „Avengers: Endgame“ schien sie zumindest ein Interesse an Technik zu haben, immerhin durchwühlte sie die Garage und nahm die Maske des Rescue-Anzugs von Pepper an sich. Zudem hätte diese Entwicklung natürlich einen erzählerischen Anreiz: Wenn Tonys Tochter ihm als Iron Man folgt, dürften einige Fans allein beim Gedanken daran emotional werden. Ihr junges Alter spricht zudem eher für als gegen sie. Wie erwähnt: Das MCU wartet vermutlich einige Jahre, bis jemand Tony beerben wird. Morgan könnte dies als Teenagerin tun, vielleicht wird sie gar zu Ironheart und damit die MCU-Adaption von Riri Williams.

Trotz all dieser Kandidaten und Möglichkeiten würden einige Fans wohl eine andere Lösung bevorzugen: Niemand beerbt Tony Stark, Iron Man bleibt tot und „Iron Man 4“ nur ein Hirngespinst. Ausschließen lässt sich das bis zu einer offiziellen Ansage natürlich nicht. Doch wie eingangs erwähnt: Die Marvel-Comics zeigten mehrfach, dass berühmte Superhelden nie ewig tot bleiben.

Reicht zumindest euer MCU-Wissen an das Genie von Tony Stark heran?

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