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Irgendwann ist auch mal gut

Filmhandlung und Hintergrund

Makaber witzige bis melancholische Dramödie um einen Bestatter am Rande des Nervenzusammenbruchs.

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Kritikerrezensionen

  • Irgendwann ist auch mal gut: Makaber witzige bis melancholische Dramödie um einen Bestatter am Rande des Nervenzusammenbruchs.

    Makaber witzige bis melancholische Dramödie um einen Bestatter am Rande des Nervenzusammenbruchs

    Bestatter Karsten hat viele Sorgen. Seine Frau will die Scheidung zu Ende bringen, seine junge Assistentin mehr Farbe ins Institut, sein Wagen macht es nicht mehr lange, sein Wellensittich ist just verschieden, und an Weihnachten teilen ihm die Eltern mit, dass sie sich an Silvester das Leben nehmen wollen. Mit seinen eigenen begrenzten Möglichkeiten und der Hilfe von Freunden versucht er hartnäckig die Lebensgeister seines unheilbar an Parkinson erkrankten Papas und seiner kerngesunden, aber loyalen Mutter zu wecken, oder beide mithilfe der Scheidungsanwältin seiner Frau am Suizid zu hindern. Während sein Leben vor seinen Augen zerfällt, scheint auch seine Gesundheit zerrüttet, und bald ist nicht mehr sicher, wer zuerst das Zeitliche segnet. Für die Darsteller dieser makaber witzigen bis besinnlich melancholischen Tragikomödie sind die Rollen ein gefundenes Fressen. Charakterdarsteller Fabian Hinrichs („Klassentreffen“) zieht alle Register seiner oft bewiesenen, hohen Kunst als Sonderling und Außenseiter. Es ist eine wahre Freude den Film- und Theatergrößen Franziska Walser und Michael Wittenborn als lebensmüde Eltern zuzusehen, die über Witz und Timing und die nötige Seelentiefe verfügen, um vom ersten Auftritt an zu überzeugen. Herausragend ist auch Maresi Riegner als immer ausgeglichen menschelnde Bestattungshilfe, die für ihre Rolle in Saarbrücken als Bester Schauspielnachwuchs ausgezeichnet wurde. Regisseur Christian Werner, Drehbuchautor Daniel Bickermann und Kamerafrau Anne Bolick beherrschen ganz offensichtlich ihr Handwerk. Schön wäre es gewesen, wenn sie das auch in der Prime Time hätten zeigen dürfen. So versteckt das ZDF dieses unterhaltsame Juwel in tiefer Nacht. uh.
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