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Invisible Waves

Filmhandlung und Hintergrund

Harter Gangsterthriller über einen Auftragskiller auf der Flucht vor den Schergen seines düpierten Chefs.

Der japanische Auftragskiller Kyoji hat seine Geliebte, die Ehefrau von Boss Wiwat, getötet - im Auftrag von Wiwat, der von der Affäre Wind bekommen hatte. Kyoji flüchtet auf ein Kreuzfahrtschiff, um seine Haut zu retten, und lernt die geheimnisvolle Noi kennen, die eine Affäre mit ihm beginnt. In Thailand wird der Killer von Schuldgefühlen geplagt. Gleichzeitig verschärft sich seine Situation, denn Wiwats Männer machen Jagd auf ihn. Und Noi offenbart ihm ihr Geheimnis.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. Auch wenn „Invisible Waves“ Elemente enthält, die darauf hinweisen, ist der Film alles andere als ein Thriller. Der Mörder auf der Flucht wird nicht als solcher gezeigt. Zu Beginn weiß der Zuschauer nicht einmal mit Sicherheit, dass er einer ist. Es wird nur wenig angedeutet und noch weniger erklärt. Handlungen und Gefühle werden nicht offen gelegt. Man tappt ebenso im Dunkeln wie die Hauptfigur. Zuschauer und dargestellte Personen begeben sich also auf einen ganz ähnlichen Weg, nur dass sich die einen vor und die anderen auf der Leinwand befinden.

      Es ist eine betäubte und düstere Reise, die mehr Fragen offen lässt als am Ende beantwortet werden. Und des Rätsels Lösungen werden auch nur ganz nebensächlich erwähnt, als gehörten sie eigentlich nicht zum Film. Die Hauptfigur selbst, Kyoji, scheint nicht so recht zu wissen, was um ihn herum geschieht und warum er was tut. Er scheint weder Leidenschaft für seine Geliebte, noch ein schlechtes Gewissen wegen des Mordes noch Rachegelüste gegen seinen Boss zu kennen. Überhaupt sind offen zur Schau getragene Gefühle den Wesen, die diesen seltsam stillen Film bevölkern eher fremd.

      Er ist eine Art Zwischenexistenz, der sich müde von Ort zu Ort schleppt und nirgends wirklich hingehört. Dazu passt das gebrochene Englisch, in dem die meisten Dialoge geführt werden. Eine fremde Sprache in einem fremden Land macht auch die Anwesenden zu Fremden. Nichts scheint im Film wirklich mit Bedeutung aufgeladen zu sein. Es wird im Grunde genommen kaum etwas erzählt. Die wichtigen Dinge geschehen im Hintergrund, nur nebenbei und unspektakulär.

      Und das trifft auch auf die Stimmung zu, die der Film hinterlässt. Er ist unspektakulär. Er hinterlässt keinen bleibenden Eindruck, ebenso wie die Figuren aufeinander keinen bleibenden Eindruck zu hinterlassen scheinen. Das interessante dabei ist, dass der Film auf diese Weise sich selbst thematisiert. Ob dieser Effekt gewollt ist, sei allerdings dahin gestellt.

      Fazit: Ein unspektakulärer gehaltener Film über die Flucht eines Mörders, der sich seiner Tat stellen muss.
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    2. Invisible Waves: Harter Gangsterthriller über einen Auftragskiller auf der Flucht vor den Schergen seines düpierten Chefs.

      Thailand wird als Filmland immer interessanter. Pen-ek Ratanaruang wagt dabei in seinem fünften Spielfilm den Spagat zwischen geradlinigem, überaus hartem Genrestoff und präzisem Porträt eines an den Taten der Vergangenheit leidenden Mannes, der sich nach Absolution sehnt. Entsprechend hält der Regisseur in seinem Film, der sich jederzeit mit vergleichbaren Produktionen aus Japan, Hongkong oder Südkorea messen lassen kann, das Tempo hoch, ohne allerdings nie die Motive und Motivationen seiner Figuren aus den Augen zu verlieren.
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