„Ink of Yam“ im Kino

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Filmhandlung und Hintergrund

Dokumentarfilm über eines der ältesten Tattoo-Studios von Jerusalem: Hier kommt jeder unter die Nadel, egal welcher Herkunft oder Religion.

Vor den Stadtmauern Jerusalems betreiben die beiden russisch-stämmigen Tätowierer Daniel Bulitchez und Poko Chaim eines der ältesten Tattoo-Studios der Stadt. Egal welche Hautfarbe, Religion oder Nationalität, hier ist jeder willkommen und bekommt seinen Wünschen entsprechend die Jungfrau Maria, einen Davidstern oder ein Küchenmesser tätowiert.

Explosionen, Sirenen und Schreie sind im Schmelztigel orthodoxer Religionen an der Tagesordnung. Sie prägen das Leben der Einwohner, ebenso wie die Arbeit der Tätowierer. Während einer Detonation verstummt das Summen der Nadel kurz, Stille tritt ein – nur wenig später geht es weiter und die Tinte schießt wieder unter die Haut.

Daniel und Poko sind nicht nur Künstler sondern auch Psychologen. Ihre Kunden, so unterschiedlich sie auch sein mögen, sind vereint im Schmerz während der Prozedur, mit der eine Nadel Tinte unter die Haut sticht und das gewünschte Motiv formt. Unter der Nadel werden die Menschen redselig, berichten von ihren Wünschen, Ängsten und Hoffnungen. Sie erzählen, was sie bedrückt und was das Leben in Jerusalem ausmacht.

Im Trailer bekommt ihr einen ersten Einruck des Dokumentarfilms:

„Ink of Yam“ – Hintergründe

Regisseur Tom Fröhlich fängt ganz besondere Gespräche ein, die sich im intimen Moment des Tätowierens entwickeln und gibt so interessante Einblicke in das Seelenleben von Juden, Christen, Moslems und Atheisten, die so unterschiedlich leben aber ein ähnliches Schicksal in Jerusalem teilen.

Durch die individuellen Episoden erfährt der Zuschauer hautnah, was diese besondere Stadt ausmacht, was es heißt, orthodox erzogen worden zu sein und wie der Umgang der verschiedenen Religionen untereinander funktioniert.

„Ink of Yam“ wurde im Jahr 2017 beim Hessischen Film- und Kinopreis als bester Hochschulfilm ausgezeichnet.

„Ink of Yam“ – Kinostart und FSK

Tom Fröhlichs Dokumentarfilm „Ink of Yam“ startet am 09. Mai 2019 in den deutschen Kinos und hat eine Altersfreigabe ab 6 Jahren.

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Kritikerrezensionen

  • Ink of Yam: Dokumentarfilm über eines der ältesten Tattoo-Studios von Jerusalem: Hier kommt jeder unter die Nadel, egal welcher Herkunft oder Religion.

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