Für Links auf dieser Seite erhält kino.de ggf. eine Provision vom Händler, z.B. für mit oder blauer Unterstreichung gekennzeichnete. Mehr Infos.
  1. Kino.de
  2. Filme
  3. Independence Day 2: Wiederkehr
  4. News
  5. Independence Day 2: Die ersten Kritiken versprechen hohles Spektakel

Independence Day 2: Die ersten Kritiken versprechen hohles Spektakel

Independence Day 2: Die ersten Kritiken versprechen hohles Spektakel
© 20th Century Fox

Das bringt der Serienherbst auf Disney+

Am 14. Juli 2016 feiert „Independence Day: Wiederkehr“ hierzulande nach 20 Jahren die Fortsetzung des Action-Blockbusters über einen vereitelten Alien-Angriff auf die Erde. Folglich steht nicht einmal mehr ein Monat zwischen Fans des Originals und einem Kinobesuch. Doch lohnt sich der überhaupt? Die ersten Kritiken liefern uns die potentielle Antwort.

Wie jede ordentliche Fortsetzung baut auch „Independence Day: Wiederkehr“ auf die Erfolgsformel des Originals. Das bedeutet in diesem Fall: Aliens greifen die Erde an, die Menschheit muss zusammenrücken, Regisseur Roland Emmerich reiht fleißig Explosionen aneinander. Jeff Goldblum gibt den Retter mit dem Masterplan, Bill Pullman als US-Präsident mit Hang zur Dramatik kehrt zurück und sogar Brent Spiner ist wieder als verrückter Wissenschaftler dabei.

Kannst du 25 Klassiker an einem Bild erkennen?

Bis auf den Abgang von Will Smith bleibt also ziemlich alles beim Alten und auch die ersten Kritiken lesen sich fast wie eine Kopie des Vorbildes von 1996. The Hollywood Reporter bringt auf den Punkt, was Fans wollen: Ein krawalliges Spektakel und das würde „Independence Day: Wiederkehr“ liefern. Laut Empire sei die oftmals lächerliche Unterhaltung derart gelungen, dass man selbst Will Smith nicht vermisse. Ähnlich positiv äußert sich IGN, da durch das anspruchsloses Vergnügen ein angenehmer Kontrast zu den ernsthaften Science-Fiction-Filmen der letzten Jahre geboten werde.

„Independence Day“: Wiederkehr“ ist die erwartbare Mischung aus Action-Feuerwerk und miesen Sprüchen

Auf der anderen Seite des Spektrums gibt es aber natürlich ebenfalls jene Kritiker, die mit „Independence Day: Wiederkehr“ wenig Spaß hatten. The Wrap beklagt beispielsweise die sich wiederholenden Szenen, deren Action die nötigen Konsequenzen vermissen lassen. Der halbe Planet werde zerstört, aber zu Schaden komme dabei gefühlt niemand. Games Radar geht sogar soweit, dass Ende des Franchise zu prophezeien, da der zweite Eintrag schlicht überladen sei - sowohl was Charaktere als auch Spezialeffekte angehe.

Am besten trifft wohl die Kritik von CNET den Punkt. „Independence Day: Wiederkehr“ bestehe aus einer vorhersehbaren Geschichte, peinlichen Dialogen, gewaltigen Logiklöchern und einem fehlenden Verständnis von Wissenschaft. Aber das sei nebensächlich, denn anders würde man es ohnehin nicht erwarten.

Das Fazit lautet also: Wer „Independence Day“ wegen seiner Action mochte und den absurden Sprüchen den nötigen Trash-Faktor abgewinnen konnte, der dürfte bei „Independence Day: Wiederkehr“ auf seine Kosten kommen. Alle anderen haben wohl eh nie mit dem Gedanken gespielt, sich den Blockbuster im Kino anzusehen.

Hat dir dieser Artikel gefallen? Diskutiere mit uns über aktuelle Kinostarts, deine Lieblingsserien und Filme, auf die du sehnlichst wartest – auf Instagram und Facebook. Folge uns auch gerne auf Flipboard und Google News.