Filmhandlung und Hintergrund

Drama von Rainer Werner Fassbinder um eine Transsexuelle.

Frankfurt Sommer 1978. Die Transsexuelle Elvira Weishaupt erinnert sich an ihr Leben: Kindheit als Knabe Erwin im Kloster, Arbeit als Schlachter, Ehe mit Irene, Tochter des Metzgermeister, Operation in Casablanca. Gegenwart: Elvira, vom Freund verlassen, streift in Begleitung der Nutte „Rote Zora“ durch Spielsalons und Hochhäuser, wird von Spekulant Anton, dessetwegen sie sich hatte operieren lassen, abgewiesen. Als auch andere - die Ehefrau, die Tochter, ein Journalist - ihre Verzweiflung nicht erkennen, stirbt Elvira an gebrochenem Herzen.

Bilderstrecke starten(7 Bilder)
Alle Bilder und Videos zu In einem Jahr mit 13 Monden

Darsteller und Crew

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

0,0
0 Bewertung
5Sterne
 
(0)
4Sterne
 
(0)
3Sterne
 
(0)
2Sterne
 
(0)
1Stern
 
(0)

Wie bewertest du den Film?

Kritikerrezensionen

  • In einem Jahr mit 13 Monden: Drama von Rainer Werner Fassbinder um eine Transsexuelle.

    Eines der intimsten Werke von Rainer Werner Fassbinder (1945 - 1982), der das Zerbrechen der Transsexuellen Elvira an ihrer Umwelt als fünftägige Passionsgeschichte voll Schmerz und Leiden inszeniert. Elvira wandelt somnambul durch alptraumhafte Stadtlandschaften, so trostlos wie Mondkrater. Die Härte des Klagegesangs resultiert aus der abgrundtiefen Verzweiflung, die keine Hoffnung lässt. Fassbinder, dessen Lebensgefährte kurz zuvor Selbstmord begangen hatte, drehte einen knappen Monat, schrieb die Dialoge am Abend vor den Aufnahmen.

Kommentare