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Fakten und Hintergründe zum Film "In Berlin"

Fakten und Hintergründe zum Film "In Berlin"
Poster

Mehr zum Film? Wir haben die wichtigsten Hintergründe und Fakten für Dich gesammelt: detaillierte Inhaltsangaben, Wissenswertes über die Entstehung des Films, ausführliche Produktionsnotizen. Klick rein!

Über den Film

Michael Ballhaus, Deutschlands berühmtester Kameramann, hat den Job gewechselt.

„Ich habe mein Leben lang nur Bilder gemacht für Geschichten. Für Menschen. Für ein Drehbuch. Aber nie Bilder nur von einer Stadt. Also, das ist was völlig anderes. Ich hab nie etwas dokumentiert, sondern immer nur Geschichten erzählt. Deshalb habe ich Ciro gefragt, ob er nicht Lust hat, mit mir an diesem Projekt zu arbeiten. Ciro macht nicht nur sehr schöne Bilder als Kameramann, sondern er ist im Gegensatz zu mir ein erfahrener Regisseur und er hat wunderbare Dokumentarfilme gedreht.“

Er trifft die Menschen dieser Welt – IN BERLIN. Nach über zwanzig erfolgreichen Jahren in Hollywood und der Zusammenarbeit mit namhaften Regisseuren wie Martin Scorsese, Francis Ford Coppola und vielen anderen, kehrt Michael Ballhaus in seine Heimatstadt Berlin zurück. Fasziniert von der Hauptstadt, die ohne Hektik aber mit viel Enthusiasmus und Begeisterung sich immer wieder neu erfindet, spürt Michael Ballhaus gemeinsam mit Co-Regisseur Ciro Cappellari den Geist von Berlin auf. IN BERLIN ist eine innige Liebeserklärung an eine faszinierende Metropole und ihre Menschen. Prominente und unbekannte Protagonisten zeigen den beiden Regisseuren Ballhaus und Cappellari ihr Berlin. Entstanden ist ein poetischer Filmessay.

Die Protagonisten

Mit einem speziellen Gastauftritt von Christoph Schlingensief

Danielle de Picciotto und Alexander Hacke (Künstlerin, Musiker)

Danielle de Picciotto ist Malerin und Performance-Künstlerin. Die Mitbegründerin der Love Parade lebt seit 1985 in Berlin und hat sich, wie sie sagt, „zuerst in die Stadt und dann in einen echten Berliner verliebt“. Alexander Hacke ist als Gitarrist und Bassist der Einstürzenden Neubauten bekannt geworden. Learning by Doing, das Experiment als Lebensform, das waren die Achtzigerjahre in Berlin. Beide sind geprägt von diesem Geist, den sich die Stadt erhalten hat, auch wenn die Erscheinungsformen heute andere sind…

Frank-Walter Steinmeier (Außenminister)

Gemeinsam mit Danielle de Picciotto eröffnet Frank-Walter Steinmeier die zweite europäische Clubnacht. In der neuen Hauptstadt gibt es, anders als noch in Bonn, einen regen Austausch zwischen den verschiedenen Milieus, treffen Politiker und Künstler immer wieder zusammen.

Peter Schneider (Schriftsteller)

Peter Schneider hat sich in seinem Werk intensiv mit der jüngeren deutschen Geschichte und der Berliner Gegenwart auseinander gesetzt. Er führt den Film an markante Punkte der Berliner Geschichte und verwirklicht sich darüber hinaus einen Kindheitstraum.

Angela und Nele Winkler (Mutter und Tochter, Schauspielerinnen)

Angela Winkler ist eine der großen Schauspielerinnen in Deutschland, auf der Bühne wie im Film. Ihre Tochter Nele, die mit einem Down-Syndrom geboren wurde, ist in die Fußstapfen ihrer prominenten Mutter getreten und steht regelmäßig im Berliner Theater Ramba Zamba auf der Bühne. Jetzt sucht Nele eine neue Herausforderung: Sie hat ein Engagement an der Volksbühne angenommen.

Beate Gütschow (Fotografin, Künstlerin)

Beate Gütschow geht durch die Stadt und fotografiert mit ihrer Großbildkamera ungewöhnliche Gebäude. Am Computer arbeitet sie die Fassaden in visionäre Stadtlandschaften ein, die überall auf der Welt stehen könnten.

Ercan Ergin (Kioskbesitzer)

Ercan Ergin pendelt täglich vom Arbeiterbezirk Wedding in das bürgerliche Wilmersdorf, wo er aus einem ganz normalen Kiosk einen Ort gemacht hat, an dem sich die ganze Nachbarschaft trifft.

Gerke Freyschmidt (Zwischennutzer)

Gerke Freyschmidt ist ein Experte in Sachen Zwischennutzung. Im Moment betreibt er den Berliner Club Garten Kiki Blofeld. In warmen Nächten tummeln sich bis zu 2.000 Gäste auf dem verwilderten Gelände, während auf der anderen Seite der Spree die letzten ICEs in den Ostbahnhof gleiten. Aber das innerstädtische Idyll ist in Gefahr, denn die Zeichen verdichten sich, dass sein Vertrag nicht um ein weiteres Jahr verlängert wird.

Klaus Wowereit (Regierender Bürgermeister)

Klaus Wowereit hat der hoch verschuldeten Stadt mit seinem unkonventionellen Politikstil zu neuem Ansehen verholfen.

Clara Leskovar und Doreen Schulz sind C.Neeon (Modeschöpferinnen)

Hinter dem Label C.Neeon verbergen sich zwei Frauen. Doreen Schulz stammt aus dem Osten, Clara Leskovar aus dem Westen. Ihre Kollektionen sind international sehr erfolgreich. Die beiden haben ihr Atelier in einem ehemaligen Kindergarten eingerichtet. Der Kontrast zwischen dem Glamour der Laufstege und ihrem Alltag in einer Lichtenberger Plattenbausiedlung könnte kaum größer sein.

Maybritt Illner (Moderatorin)

Maybritt Illner ist eine von zwei „waschechten Berlinern“ im Ensemble. Die Wende eröffnete der ausgebildeten Sportjournalistin völlig neue Perspektiven. Inzwischen moderiert sie eine politische Talkshow im ZDF, die ihren Namen trägt.

Wolfram Putz, Lars Krückeberg, Thomas Willemeit sind GRAFT (Architekten)

Der Name GRAFT steht für spektakuläre Entwürfe und Ideen, darunter auch die Weiße Wolke, ihr viel diskutierter Vorschlag für eine Zwischennutzung auf dem Berliner Schlossplatz. Die Drei präsentieren sich in der Öffentlichkeit immer als Trio.

Hakan Savas Mican (Filmstudent)

Hakan Savas Mican ist in Deutschland geboren und in der Türkei aufgewachsen. Für seinen ersten Film an der Deutschen Film- und Fernsehakademie recherchiert er, wie die Türken in Berlin leben.

Dimitri Hegemann (Clubbesitzer)

Dimitri Hegemann hat 1990 einen der spektakulärsten Technoclubs der Stadt gegründet. Nach einer mehrjährigen Schließung ist der Tresor 2006 in einem ehemaligen Heizkraftwerk wieder auferstanden. Das kathedralenartige Gebäude an der Spree bietet 23.000 Quadratmeter Nutzfläche. Dimitri Hegemann träumt von einer so noch nie da gewesenen Verbindung von elektronischer Musik und Kunst, den Leitmedien der beiden letzten Jahrzehnte.

Jan Reinwein (Schüler)

Der vierzehnjährige Schüler lebt in Kreuzberg und träumt von einer Karriere als Rapper.

Joachim Sartorius (Intendant der Berliner Festspiele)

Joachim Sartorius ist nicht nur durch seine Ämter in Politik, Diplomatie und Kultur, sondern auch durch seine Tätigkeit als Herausgeber und Übersetzer fremdsprachiger Autoren sowie als Lyriker hervorgetreten.