Filmhandlung und Hintergrund

Familienfreundlicher Militärklamauk mit Steve Martin in der Titelrolle.

Sgt. Bilko operiert in der Fahrzeugwerkstätte von Fort Baxter eine regelrechte Spielhölle. Der Colonel der Basis hat von alledem keinen blassen Schimmer, doch als Sgt. Bilkos Erzfeind Major Thorn unvermutet zur Inspektion kommt, schlagen andere Zeiten an. Der Rivale, der zudem Bilkos Dauerverlobte auszuspannen trachtet, hat nicht mit dem Einfallsreichtum und der Kameradschaft des Machine Shops gerechnet…

Sgt. Ernest Bilko nimmt es mit der Disziplin nicht so genau. Die Fahrzeugwerkstätte von Fort Baxter funktioniert er kurzerhand in ein Casino für gelangweilte GIs um, und die Army-Jeeps vermietet er an Zivilisten. Weil sein naiver Vorgesetzter Colonel Hall von all diesen Machenschaften nichts mitbekommt, ist das Schlitzohr binnen kürzester Zeit ein reicher Mann. Dann aber taucht Bilkos Intimfeind Major Thorn auf, und der hat es nicht nur auf den Sergeant, sondern auch auf dessen hübsche Verlobte abgesehen.

Sgt. Bilko führt klammheimlich in der Werkstatt von Fort Baxter eine florierende Spielhölle. Erst als Erzfeind Major Thorn zur Inspektion kommt, brechen andere Zeiten an. Frecher Militärklamauk, der sich an der Fünfziger-Jahre-Sitcom orientiert.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Immer Ärger mit Sergeant Bilko: Familienfreundlicher Militärklamauk mit Steve Martin in der Titelrolle.

    Steve Martin, beliebter Familienfavorit generationsumspannender Guter-Laune-Komödien („Ein himmlisches Geschenk - Vater der Braut 2“), mimt in der auf modernen Hochglanz polierten Leinwandadaption der gleichnamigen TV-Sitcom der fünfziger Jahre den schlitzohrigen Titelhelden, der in der Army ein regelrechtes Spielerparadies organisiert. Temporeich in Szene gesetzt wurde der augenzwinkernd-amüsante Militärklamauk von Jonathan Lynn, der auf seinem Komödienkonto Hits wie „Ein ehrenwerter Gentleman“ und „Mein Vetter Winnie“ gutschreiben konnte.

    In jüngerer Vergangenheit nahmen Pauly Shore in „In the Army Now“, Damon Wayans in „Auf Kriegsfuß mit Major Payne“ und zuletzt Kelsey Grammer in „Weggetaucht und abgefahren“ eine mehr oder weniger stramme Habacht-Stellung ein und konnten mit ihren komödiantischen Militäreskapaden allesamt ein recht beachtliches Einspiel abkommandieren. Nun begibt sich auch Steve Martin an die vielumkämpfte Armeekomödienfront und wird erstmals seit ihren gemeinsamen Tagen bei „Saturday Night Live“ mit seinem Kollegen Dan Aykroyd vereint, der den Part des naiv-gutgläubigen Vorgesetzten Colonel Hall übernimmt. Das auf die neunziger Jahre zugeschnittene Drehbuch (Armeestützpunkten droht im Zuge der Rationalisierung die Schließung, das Equipment ist hochtechnisiert, wenn auch nicht fehlerfrei, und die allgemeine Attitüde ist nicht gerade zackige Disziplin, sondern eher relaxte Gleichgültigkeit) stammt aus der Feder des „SNL“-Autors Andy Breckman, auf den auch so manche Bonmots des „Late Night“-Moderators David Letterman zurückzuführen sind.

    Sgt. Bilko (Martin) leitet in der Fahrzeugwerkstätte von Fort Baxter eine regelrechte Spielhölle und sorgt damit für die Zerstreung der gelangweilten GIs. Zusätzlich wird das Einkommen der eingespielten Einheit zudem mit dem Vermieten von Militärfahrzeugen an Zivilisten aufgebessert. Der Colonel der Basis (Aykroyd) hat von alledem keine Ahnung - wenn er zur Kontrolle hereinschneit, wird die Casino-Werkstätte in Raketenschnelle in ihren Urzustand zurücktransformiert. Doch als Sgt. Bilkos Erzfeind Major Thorn (Phil Hartman) unvermutet zur Inspektion kommt, brechen andere Zeiten an. Der Rivale will Bilko nicht nur bei der Armee diskreditieren, sondern versucht darüber hinaus, ihm seine Dauerverlobte Rita (Glenne Headley) auszuspannen. Doch Thorn hat nicht mit dem Einfallsreichtum und der Kameradschaft des Machine Shops gerechnet.

    Nachdem seine Vorstellung in den letzten Filmen ein wenig gedrosselt wirkte, zeigt sich Steve Martin in der Rolle, die von Phil Silvers in der Fernsehserie populär gemacht wurde, wieder in voller überdreht-verrückter Hochform. Die Gags werden im frenetischen Fließbandtempo heruntergerasselt, und so finden sich zwischen den witzigen Volltreffern auch ein paar banale Blindgänger. Ein gut sortierter Soundtrack trägt zum lockeren Feeling bei, wobei ein Chuck-Berry-Oldie im Kontext bombensichere Lacher hervorkitzelt. Alles in allem mag der Easy-Seeing-Spaß zwar nicht gerade eine Granate mit Überfliegerpotential sein, doch ein respektabler Salut an der Kinokasse wird durchaus manövierbar sein. ara.

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