Im Rennstall ist das Zebra los!

  1. Ø 3
   2005
Im Rennstall ist das Zebra los! Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Im Rennstall ist das Zebra los!: Sentimental angehauchten Feelgood-Familienkomödie um ein Zebra, das sich für ein Rennpferd hält.

Vom Wanderzirkus versehentlich zurück gelassen, landet das Zebrafohlen Stripes auf der Farm des gutmütigen Pferdetrainers Walsh (Bruce Greenwood). Dort fühlt es sich unter den vielen Tieren bald pudelwohl und gedenkt, Karriere wie ein normales Pferd zu machen. Wie ein Rennpferd am besten, denn Stripes läuft gerne. Das wiederum kommt Farmerstochter Channing (Hayden Panettiere) gelegen, die ohnehin einen Narren an dem Exoten mit den Ralleystreifen gefressen hat und von der Teilnahme am demnächst stattfindenden Kentucky Derby träumt. Davon jedoch hält Rennveranstalterin Clara Dalrymple (Wendie Malick) nicht allzu viel.

Zwei Außenseiter sind stärker als einer in einem naiv-liebenswerten Kinder-Actionspaß voll sprechender Tiere in bester „Babe„-Tradition.

Das von einem Wanderzirkus vergessene Zebrababy Stripes wird von Farmer Nolan gefunden und von dessen Tochter Channing sowie den anderen Tieren auf dem Hof freundlich aufgenommen. Fast erwachsen beginnt Stripes an Rennen Gefallen zu finden. Alsbald trainiert Channing mit dem gewitzten Zebra auf der Rennbahn und die beiden zeigen es den anderen Pferden.

Auf der Pferdefarm der Walshs findet das verwaiste Zebra-Junge Stripes endlich ein Zuhause – und in Channing Walsh eine neue Freundin. Immer mehr gefällt dem gestreiften Wildfang der Plan von einem Leben als Rennpferd – doch die echten, vollblütigen Rennpferde finden das zum Wiehern und machen sich über Stripes kräftig lustig. Stripes aber lässt sich von seinem Plan, beim berühmten „Kentucky Crown“-Derby mitzumachen, nicht abbringen. Im Schulterschluss mit tierischen und menschlichen Freunden zeigt er es allen Zweiflern.

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Ein Zebra, das auf dem Rennplatz allen Vollblütern davon läuft, ist der Aufhänger der sentimental angehauchten Feelgood-Familienkomödie von Frederick Du Chau. Nach seinem Animations-Debüt „Quest For Camelot“ (1998) meldet er sich mit einer cineastische Promenadenmischung aus dem warmherzigen Reitdrama „Kleines Mädchen, großes Herz“ und dem possierlichen Tierfilm „Ein Schweinchen namens Babe“ zurück. Als Zuschlag gibt es eine kräftige Portion derben Humor.

    Der Prolog zeigt, wie ein umwerfend niedliches Zebrababy versehentlich von einem Wanderzirkus zurückgelassen wird. Gefunden wird es von Farmer Nolan Walsh (Bruce Greenwood), der von seiner jungen Tochter Channing (Hayden Panettiere verstrahlt natürlich-frischen Charme) überredet wird, den Findling zu behalten. Die untereinander sprechenden Tiere am Hof, bestehend aus einem weisen Shetland-Pony, einer gutmütigen Ziege, einem hysterischen Hahn, einem verschlafenen Bluthund und einem Pelikan, heißen den Stripes (Streifen) getauften Neuling herzlich willkommen. Drei Jahre später hat der zum Teenager ausgewachsene Stripes (im Original von „Malcolm mittendrin“-Star Frankie Muniz gesprochen) Ambitionen, auf der nebenan gelegenen Rennbahn mitzulaufen. Denn Stripes ist überzeugt, ein ganz normales Pferd zu sein, da ihm bislang keiner etwas Gegenteiliges geflüstert hat. Nach anfänglichem Konflikt mit ihrem Vater, der besorgt ist, sie könnte wie ihre Mutter bei einem Reitunfall ums Leben kommen, beginnt Channing mit ihrem Zebra zu trainieren. Immerhin will man am „Kentucky Open“ teilnehmen und der biestigen Turnierbetreiberin Clara (Wendie Malick) zeigen, wer die Nase vorn hat.

    Das kunterbunt zusammen gewürfelte Drehbuch verfasste Novizen David Schmidt, der verschiedene Storyelemente verwebt. So finden sich Rivalitäten (zwischen Stripes und den snobistischen Vollblutpferden; Farmer Nolan und seiner ehemaligen Chefin Clara), ein romantischer Subplot (Stripes himmelt eine freundliche Stute an), die gewohnte Botschaft vom Glauben an sich selbst und natürlich das spaßige Alltagstreiben der sprechenden Vierbeiner und des Federviehs. Dabei wurden echte Tiere eingesetzt (von „Babe“-Tiertrainer Karl Lewis Miller dressiert), die mittels CGI-Effekten zum Sprechen gebracht wurden. Im Original finden sich so bekannte Sprecher wie Dustin Hoffman, Whoopi Goldberg, Joe Pantoliano, David Spade und Snoop Dogg. Als deftiger Comic Relief kommen noch zwei Computer generierte Schmeißfliegen zum Einsatz, die sich bevorzugt in Kothaufen suhlen oder in Kaffeebecher pupsen. Dies dient in erster Linie dazu, den bisweilen fast schon sentimental-traurigen Erzählton aufzulockern und die allerjüngsten Kiddies zu begeistern. Diese werden wohl auch den Löwenanteil des Publikums für diese in Südafrika gefilmte Tiercomedy ausmachen, obwohl auch begleitende Erwachsene ihren Spaß haben und mit für den Erfolg sorgen werden. ara.

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