Filmhandlung und Hintergrund

TV-Action made in Germany um einen zum Kampfmönch gewendeten Ex-KFOR-Soldaten.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Im Auftrag des Vatikans: TV-Action made in Germany um einen zum Kampfmönch gewendeten Ex-KFOR-Soldaten.

    Dass coole, international vermarktbare Action auch aus Deutschland kommen kann, beweist ein weiteres Mal die Hürther Firma Action Concept mit „Im Auftrag des Vatikans“.

    Schon der Einstieg bietet schnelles, klares Kino. Binnen Minuten erfährt der Zuschauer was auf dem Spiel steht: Zum einen wurde ein tödlicher Virus gestohlen; dann ist da noch ein Junge, der an einer seltenen Blutkrankheit zu sterben droht, weil die Krankenkasse die kostspielige Behandlung nicht übernehmen will. Und auch der Held des Filmes taucht gleich auf: der Mönch Lasko (Mathis Landwehr), ein ehemaliger KFOR-Soldat im Kosovo, der der Gewalt für immer abgeschworen hat. Autor Dieter Tarnowski führt diese drei Handlungsstränge im Pilgerzug nach Lourdes zusammen. Es passiert, was passieren muss.

    Zwei grandios anzusehende Martial Arts-Kämpfe auf dem Dach eines dahin rasenden Zuges gehören zu den Höhepunkten des Films. Und auch der Helikopterpark von Produzent Hermann Joha kommt ausgiebig zum Einsatz. Der in 16:9 entstandene Film dürfte seine komplette Visualität und Rasanz allerdings nur auf einer möglichst großen Projektionsfläche mit 5.1-Sound entfalten.

    Das Problem von „Im Auftrag des Vatikans“ liegt jedoch darin, dass die Gefahr eines Virenattentats zwar ins Zentrum der Geschichte gerückt wird, sich aber dennoch keine echte Gefahrenstimmung einstellen will. Man weiß schon, Lasko wird es regeln. Obwohl die Regisseure Diethard Küster (Drama) und Stefan Richter (Action) gemeinsam mit Kameramann Axel Fischer und Schnittmeisterin Dana Beauvais die Zuschauer gekonnt durch die Geschichte führen, keimt immer wieder der Gedanke auf, es ginge nur um ein Räuber und Gendarm-Spiel. Technisch wie schauspielerisch ist an „Im Auftrag des Vatikans“ nichts auszusetzen, wie schon nicht an „Der Clown - Der Film“. Die Stuntszenen und Action-Einfälle in beiden Filmen sind international wettbewerbsfähig. Stimmt die Quote, darf „Lasko“ im Auftrag des Herrn weiter ermitteln. Es wäre eine ausbaufähige Bereicherung für die deutsche Fernsehlandschaft. stei.

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