Ich träumte von Afrika

   Kinostart: 28.09.2000

I Dreamed of Africa: Im Stil von "Jenseits von Afrika" erzählte Geschichte der Umweltaktivistin Kuki Gallmann.

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Filmhandlung und Hintergrund

Im Stil von "Jenseits von Afrika" erzählte Geschichte der Umweltaktivistin Kuki Gallmann.

Zwischen Kuki und Paolo entwickelt sich nach einem Autounfall eine Romanze, die darin gipfelt, dass die beiden nach Kenia ziehen. Da es Paolo vorzieht, mit seinen Freunden auf Jagd zu gehen, beginnt Kuki, sich für die Belange der Stammesleute zu engagieren und gegen Wilderer vorzugehen. Auch nach einer Reihe von schweren Schicksalsschlägen bleibt die Aktivistin in Afrika.

Nach einem Autounfall beschließt die italienische Aristokratentochter Kuki Gallmann, ihr Leben radikal zu ändern. Frisch verheiratet, erfüllt sie sich einen Kindheitstraum und zieht mit Ehemann Paolo nebst kleinem Sohn nach Kenia. Doch die atemberaubende Schönheit des Landes birgt auch grausame Schattenseiten: Löwenangriffe, verheerende Stürme und brutale Wilderer machen Kuki das Leben schwer. Und auch Paolos tagelange Jagd- und Saufausflüge stellen sie auf eine harte Probe. Doch das Schicksal schlägt noch härter zu…

Kuki Gallman, eine Aristokratentochter, zieht mit ihrem Mann und ihrem kleinen Sohn nach Kenia. Dort machen die wilde Natur und Wilderer ihr das Leben schwer - und das ist erst der Anfang ihres harten Schicksals. Ambitioniertes Afrika-Abenteuer mit Kim Basinger, basierend auf einer wahren Geschichte.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Ich träumte von Afrika: Im Stil von "Jenseits von Afrika" erzählte Geschichte der Umweltaktivistin Kuki Gallmann.

    Seit ihrem Oscar für „L.A. Confidential“ hat sich Kim Basinger rar gemacht, doch jetzt meldet sie sich mit einem ambitionierten Afrikaabenteuer zurück. Die authentische Geschichte basiert auf der Autobiografie von Umweltaktivistin Kuki Gallmann, die mit ihrem Mann auf eine Ranch nach Kenia zog und dort einen schweren Schicksalsschlag nach dem anderen hinnehmen musste. Thematisch gesehen finden sich gewisse Parallelen zum romantischen Epos „Jenseits von Afrika“, doch mit dessem Unterhaltungswert wird leider nicht gleichgezogen.

    Regisseur Hugh Hudson, der mit „Greystoke“ erste Erfahrungen mit dem dunklen Kontinent sammelte, macht erstaunlich spärlich von der panoramahaften Kulisse Gebrauch und konzentriert sich stattdessen auf seine versierte Hauptdarstellerin, die in fast jeder Einstellung zugegen ist. Der Prolog ist in Venedig angesiedelt und innerhalb der ersten zwei Minuten ereignet sich ein schwerer Autounfall, in dem Kuki sich das Bein bricht. In Folge wird schon bald der holprige Erzählrythmus offenbar. Man versuchte möglichst viele, wenn auch nicht immer sonderlich elegant miteinander verbundene Plotpunkte der Vorlage unterzubringen. So wird in Windeseile die Romanze zwischen der geschiedenen Kuki und Unfallfahrer Paolo Gallmann (Frankreich-Export Vincent Perez in seinem zweiten US-Film) ausgerollt. Gemeinsam mit Kukis siebenjährigem Sohn Emanuele (Liam Aiken) ziehen sie nach Kenia um und leben von einer Ranch. Zwischen den Eheleuten kriselt es bald, da Paolo es vorzieht tagelang mit seinen Kumpeln auf Jagd zu gehen, anstatt Kuki beim Herrichten der verwahrlosten Anlage zu helfen. Aus gelegentlichen Voiceovern kann der Zuschauer entnehmen, dass Kuki durch die Herausforderung des Kontinents sich endlich wieder lebendig fühlt und nicht mehr glaubt ein wertloses Leben zu führen. Sie engagiert sich für das Wohlergehen der Stammesleute auf ihrem Land und verscheucht mit ihrem Mann auch skrupellose Wilderer. In diesem Zusammenhang werden schock-effektiv verwesende Kadaver von Elefanten eingeblendet, die für ihre Stosszähne verstümmelt worden sind. Anschließend folgen Kukis persönliche Tragödien, so dass sie nicht nur ihren Mann, sondern auch ihren mittlerweile 17jährigen Sohn (Garrett Strommen) beerdigen muss. Doch auch auf das dringende Anraten ihrer aristokratischen Mutter (Eva Marie Saint) lässt sich Kuki nicht zur Rückkehr nach Europa bewegen, sondern ist bereit, den hohen Preis, den Afrika ihr abverlangt, zu bezahlen.

    Abgesehen von Kuki fallen die Charakterzeichnungen eindimensional aus und die Einheimischen bleiben durchweg blosse Statisten. Es mangelt an Spannung, da ein unerfreuliches Ereignis auf das nächste folgt, ohne dass Schwerpunkte gesetzt werden. Auch der romantische Aspekt wird auf Sparflamme gehalten. Positiv heben sich hingegen der majestätische Score von Maurice Jarre und die Kameraarbeit hervor. Traumhafte Einspielergebnisse sind jedoch kaum zu erwarten, da erzählenswerte Geschichten, die das Leben schrieb, nicht zwangsläufig einen guten Film garantieren. ara.

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