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Ich piss' auf Deinen Kadaver

  

Filmhandlung und Hintergrund

Hanebüchener Amateur-Horrorfilm aus heimischer Produktion.

Das Militär hat in aufwändigen Testreihen die ultimative Waffe geschaffen: ein absolut todbringendes Virus, das binnen Sekunden menschliches Gewebe irreversibel zerfrisst. Längst gibt es Kräfte innerhalb des Militärs, die aus der Erfindung einen persönlichen perkuniären Nutzen ziehen wollen. Ein Offizier erklärt sich bereit, das Virus an die Mafia verkaufen. Der einzige, der den Deal verhindern kann, ist ein Arzt, der den Kampf gegen Militär und Mafia aufnimmt.

Darsteller und Crew

  • Jochen Taubert

Kritiken und Bewertungen

1,8
5 Bewertungen
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4Sterne
 
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1Stern
 
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Kritikerrezensionen

    1. Machen wir es an dieser Stelle kurz: dies ist wohl der mieseste, dümmste, billigste und kaputteste Streifen, den ich je gesehen habe! Wie konnten die Jungs von Astro nur? In so einen Schrott auch noch Geld reinpumpen. Auf der Coverrückseite steht: "Splatter und Action sind kein Widerspruch...ein Film, an dem Ed Wood seine wahre Freude gehabt hätte und das Splatter-Herz höher schlägt!"

      Also, ich hab in diesem tollen Film wirklich weder Splatter, noch Action gesehen. Außer ein paar in die Länge gezogenen Autoverfolgungsjagden und ein paar Rinderdärmen gibt es nix zu sehen. Und Ed Wood hätte bestimmt nicht seine Freude gehabt, er hätte viel eher leise geweint und abgeschaltet. Seinen Namen mit diesem Film überhaupt in Beziehung zu setzen ist schon Frevel, denn Wood war eher ein Regisseur, dem es nie gelang seine Visionen zu verwirklichen und der zu sich selber lieber "Augen zu und durch" sagte. Er krankte an seinem Unvermögen, zu erkennen, was gut und was schlecht war.

      Jochen Taubert hat diese Probleme mit Sicherheit nicht. Der hat sich irgendwelchen Scheiß zusammengeschrieben, erkannt, dass das nicht für einen Film reicht und somit das Ganze durch ein wenige Autorumgefahre und eine nackt durch den Wald laufende Gretel auf Spielfilmlänge gebracht. Ob dabei Ödnis pur rauskommt war Regisseur Taubert wohl egal, Hauptsache er hatte Filmmaterial zum auf Kassette bannen. Nachbearbeitet wurde auch nicht sonderlich. Ein schneller Schnitt und das Ganze mit hämmernder Technomucke aus dem Rechner unterlegt, so dass die Lautstärke der Musik oftmals verhindert, dass man überhaupt die Dialoge versteht, musste reichen.

      Die Krönung des Films ist jedoch der Arzt, der sich mit dem Messer in der Hand quer durchs Bundeswehrquartier schnetzelt. Und am Ende darf er dem Titel des Films gerecht werden. Dem Obermafioso schneidet er das Plastikherz heraus und darf dann seinem kleinen Onkel Doktor freien Strahl auf den toten Mafiapaten lassen.

      Fazit: Der mieseste, dümmste und billigste Streifen, den man sich nur vorstellen kann. Dieser Film ist nicht Trash, er ist einfach nur Müll...
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    2. Ich piss' auf Deinen Kadaver: Hanebüchener Amateur-Horrorfilm aus heimischer Produktion.

      Aus den Tiefen heimischer Heizungskeller stammt dieser handwerklich wie inhaltlich bodenlose Amateur-Horror vom einschlägig bestens bekannten Jochen Taubert. Ein paar Aufnahmen aus einem echten Bundeswehr-Manöver sowie eine Darstellerin, die ihrer exhibitionistischen Veranlagung freien Lauf lässt, sollen über die Sinnfreiheit der restlichen Produktion hinwegtäuschen. Es gelingt nicht.
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