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Ich liebe den Mann meiner besten Freundin

  

Filmhandlung und Hintergrund

TV-Erotikdrama.

Eigentlich könnte Anwaltsgattin Karen wunschlos glücklich sein, doch in ihrer Ehe knistert es schon lange nicht mehr. Als Freundin Marie ihr Marc vorstellt, die Liebe ihres Lebens, erwischt es Karen ohne Vorwarnung: Ohne Rücksicht auf Verluste beginnt sie eine leidenschaftliche Affäre mit dem Fotografen. Marie will Marc heiraten, und ausgerechnet Karen soll Trauzeugin werden. Aber es gibt noch ein viel größeres Problem: Sie ist schwanger.

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Kritiken und Bewertungen

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9 Bewertungen
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Kritikerrezensionen

  • Ich liebe den Mann meiner besten Freundin: TV-Erotikdrama.

    Der Filmtitel klingt nicht nur wie das Thema einer Talkshow, er ist auch perfekte Inhaltsangabe: Sehr viel mehr passiert in dieser Geschichte von Silke Neumayer und Annette Simon nicht. Dass der Film trotzdem sehenswert ist, liegt vor allem an Suzan Anbeh, die hier eine verblüffende Ähnlichkeit mit der jungen Senta Berger hat.

    Sie spielt die Anwaltsgattin Karen, die sich in den neuen Freund ihrer Freundin verguckt, mit viel Charme und außerdem hohem Körpereinsatz. Im Vergleich zu den zugeknöpften Sat.1-Romanzen der letzten Zeit ist dieses Drama über weite Strecken enorm erotisch. Regisseur Ulli Baumann und Kameramann Fritz Seemann filmen die entsprechenden Szenen allerdings äußerst geschmackvoll; es knistert zwar gewaltig, aber schlüpfrig wird es nie.

    Die heiße Affäre hat trotzdem einen Haken: Der junge Mann, der Karens Blut in Wallung bringt, ist angeblich „wahnsinnig sexy“ und „das Attraktivste seit Brad Pitt“, womit dem Schauspieler Clemens Schick doch ziemlich geschmeichelt ist. Fotograf Marc macht auch sonst nicht besonders viel her; trotzdem funkt es bei Karen gewaltig. Auch die Tatsache, dass Freundin Marie (Doreen Jacobi) Marc als Liebe ihres Lebens vorstellt, kann Karen nicht davon abhalten, bei erstbester Gelegenheit über ihn herzufallen. Natürlich hat sie nun ein schlechtes Gewissen, schlißelich ist sie eigentlich glücklich verheiratet, auch wenn’s in der Ehe mit Paul (David C. Bunners) gerade ein bisschen kriselt. Paul wünscht sich seit langem Kinder, Karen ist mit ihrem Job in der Weinhandlung der lebensklugen Französin Colette (Adele Neuhauser) eigentlich vollauf zufrieden. Doch nun steckt sie in gleich zwei Zwickmühlen: Irgendwie muss sie Marie, die Marc unbedingt heiraten will, beibringen, dass der Fotograf ein Hallodri ist. Das zweite Problem aber könnte das Ende ihrer Ehe bedeuten: Karen ist schwanger.

    Die Handlung mag nicht sonderlich originell klingen, zumal dies wahrlich nicht die erste verhängnisvolle Affäre der Fernsehgeschichte ist. Trotzdem gelingt es Ulli Baumann, der sein Handwerk bei diversen Sitcom-Serien perfektioniert hat („Nikola“, „Ritas Welt“), eine durchgängig hohe Spannung aufrecht zu erhalten. Die Figuren entsprechen natürlich den üblichen Klischees solcher Filme, doch die guten Darsteller erfüllen sie mit Leben; und Suzan Anbeh ist einfach hinreißend. tpg.

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