Filmhandlung und Hintergrund

Drei Dramen um das Abtreibungsverbot.

Ein Frauenarzt ist wegen Verstoßes gegen den ß 218 StGB, den so genannten Abtreibungsparagraphen in drei Fällen angeklagt. Die drei Fälle aus seiner Praxis: Eine kinderreiche Arbeiterin kann ihre Familie nicht länger ernähren. Eine Sechzehnjährige ist vergewaltigt worden und will das Kind nicht austragen. Ein schwangeres Mädchen stirbt, nachdem es vom Arzt abgewiesen wurde und zu einer „Engelmacherin“ gegangen ist. Der Arzt wird für schuldig befunden und verurteilt.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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    Kritikerrezensionen

    • Ich kann nicht länger schweigen: Drei Dramen um das Abtreibungsverbot.

      Der Film um den Paragraphen ß 218 verstand sich 1961/62, wenige Jahre vor der Einführung von Kontrazeptiva wie der „Pille“, als Diskussionsbeitrag zum Thema und als Plädoyer gegen das Abtreibungsverbot. Die drei geschilderten Fälle stehen für „soziale Indikation“ (kinderreich), „ethische Indikation“ (Vergewaltigung) und die Gefahren der Kurpfuscherei (Engelmacherin). Fast alle Filme dieser Art blieben im Kino ohne kommerziellen Erfolg. Als Arzt ist der renommierte Schauspieler Charles Regnier zu sehen.

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