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Ich hiess Sabina Spielrein

Kinostart: 13.11.2003

Filmhandlung und Hintergrund

Dokumentarfilm mit Spielszenen, der das widersprüchliche Leben der Geliebten und Patientin von C.G. Jung und späterer Analytikerin verfolgt.

Im August 1904 lässt sich die damals 18-jährige Sabina Spielrein (Eva Österberg), Tochter aus deutsch-russischem Bürgerhause, in der Zürcher Burghölzli-Klinik wegen hysterischer Anfälle behandeln. Sie wird nicht nur die erste Patientin, sondern auch gelehrige Schülerin ihres behandelnden Arztes, des Psychoanalytikers C.G. Jung (Lasse Almebäck). In den folgenden Jahren macht sich Spielrein einen Namen als Kinderpsychologin, bis sie in den 30ern als jüdische Intellektuelle zwischen die Mühlsteine von Stalinismus und Nationalsozialismus gerät.

Basierend auf der 1977 in einem Genfer Krankenhauskeller entdeckten Korrespondenz zwischen Spielrein, Jung und Sigmund Freud schuf die in Schweden ansässige Stuttgarterin Elisabeth Marton ein fesselndes Dokumentarporträt mit eingeflochtenen Spielszenen.

Vor 25 Jahren wurden die Aufzeichnungen der ersten Psychoanalytikerin der Schweiz, Sabina Spielrein, in einem Keller in Genua aufgefunden. Als Patientin und Geliebte von Carl Gustav Jung stand die Deutsch-Russin zwischen ihm und Sigmund Freud. Als junge Frau wurde sie selbst in Zürich wegen Hysterie behandelt und sollte später an der Liebe, den eigenen Ansprüchen und dem tatsächlichen Leben zerbrechen.

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Darsteller und Crew

  • Eva Österberg
    Eva Österberg
  • Lasse Almebäck
    Lasse Almebäck
  • Mercedez Csampai
    Mercedez Csampai
  • Palle Granditsky
    Palle Granditsky
  • Natalia Usmanova
    Natalia Usmanova
  • Katarina Rubensson
    Katarina Rubensson
  • Jack Weil
    Jack Weil
  • Tove Wahlin
    Tove Wahlin
  • Isabella Larsson Knobel
    Isabella Larsson Knobel
  • Anna Ringström
    Anna Ringström
  • Itamar Kupferschmidt
    Itamar Kupferschmidt
  • Elisabeth Marton
    Elisabeth Marton
  • Signe Maehler
    Signe Maehler
  • Yolande Knobel
    Yolande Knobel
  • Helgi Felixson
    Helgi Felixson
  • Robert Nordström
    Robert Nordström
  • Sergej Jurizditzkij
    Sergej Jurizditzkij
  • Imre Becsi
    Imre Becsi
  • Vladimir Dikanski
    Vladimir Dikanski

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Ich hiess Sabina Spielrein: Dokumentarfilm mit Spielszenen, der das widersprüchliche Leben der Geliebten und Patientin von C.G. Jung und späterer Analytikerin verfolgt.

    Die in Schweden lebende Stuttgarter Filmemacherin Elisabeth Marton hat aus dem Material über ihre Hauptfigur eine klassische Dokumentation gebastelt: Stilsicher mischt sie inszenierte Spielszenen mit Tagebuchzitaten, Fotografien und historischen Filmaufnahmen. Das Ergebnis ist eine anspruchsvolle und durchaus berührende Filmcollage über das Leben, Werk und vor allem die inneren Abgründe der Sabina Spielrein.

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