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I Got the Hook-Up

I Got the Hook-Up: Schwarze Großstadt-Comedy von Rapstar Master P., die die Handy-Manie auf die Schippe nimmt.

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  • Kinostart: 15.07.1999
  • Dauer: 93 Min
  • Genre: Komödie
  • FSK: ab 12
  • Produktionsland: USA
  • Filmverleih: Studiocanal

Filmhandlung und Hintergrund

Schwarze Großstadt-Comedy von Rapstar Master P., die die Handy-Manie auf die Schippe nimmt.

Die Freunde Black und Blue verkaufen von der Ladefläche ihres LKWs alles, was sie gerade „auf der Straße gefunden haben“ und verdienen gut dabei, u. a. auch die Anerkennung der Frauen. Eine Ladung Mobiltelefone wird den beiden zum Verhängnis, als nicht nur unzufriedene Kunden, sondern auch noch das FBI hinter ihnen her sind, nachdem das Telefon-Netz der ganzen Stadt zusammenbricht.

Die Kumpels Black und Blue verkaufen in ihrer Nachbarschaft alles, was sie zu fassen kriegen, ob gebrauchte Fernseher oder Handys. Die dauerplappernden Jungunternehmer kriegen da auch schon mal Ärger mit keifenden Mädels, die ihr Geld wieder zurückhaben wollen. Aber sie haben auch Glück und manche sexy Mieze wirft sich ihnen an den Hals. Richtig chaotisch wird’s, als sie mit einer Ladung Handys das gesamte Viertel versorgen, vom Gangsta bis zur Plastiktaschen-Oma. Da gibt es manche falschen Anschlüsse…

Black und Blue verkaufen alles, was sie gerade „auf der Straße gefunden haben“ und verdienen gut dabei, u. a. die Anerkennung der Frauen. Eine Ladung Mobiltelefone wird den beiden zum Verhängnis… Komödie mit Rapstar Master P., die Rap-Fans ansprechen wird.

Darsteller und Crew

  • Ice Cube
    Ice Cube
    Infos zum Star
  • Master P
  • A.J. Johnson
  • Gretchen Palmer
  • Frantz Turner
  • Tommy 'Tiny' Lister Jr.
  • Anthony Boswell
  • Helen Martin
  • John Witherspoon
  • Lola Mae
  • Harrison White
  • Michael Martin III
  • Jonathan Heuer
  • Antonio Calvache
  • T. Davis Binns
  • Tommy Coster
  • Brad Fairman

Bilder

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • I Got the Hook-Up: Schwarze Großstadt-Comedy von Rapstar Master P., die die Handy-Manie auf die Schippe nimmt.

    Der umtriebige Rap-Impressario Master P hat sich für seinen ersten Abstecher ins Filmgeschäft nicht nur wesentlich von der Ghetto-Komödie „Friday“ inspirieren lassen, sondern deren Hauptdarsteller Ice Cube auch gleich zu einem Cameo-Auftritt überredet. Das Ergebnis ist eine überzogene Blaxploitation-Alberei, die sich gerne als filmisches Äquivalent schwarzer Street-Literatur von Iceberg Slim und Chester Himes auf chaotischem Lachgas-Trip sehen möchte.

    Master P (der zudem produzierte und für das offenbar spontan konzipierte Drehbuch mitverantwortlich zeichnete) und der unaufhörlich panisch daherplappernde Stand-Up Komiker A.J. Johnson (kalauerte sich bereits durch Ice Cubes Regiedebüt „The Player’s Club“) bilden das kleingaunerhafte Buddyteam Black und Blue, die in Los Angeles‘ Schwarzenviertel South Central einen erfolgreichen Hehlermarkt betreiben. Alles, was nicht niet- und nagelfest ist, wird dort verhökert: so auch eine Wagenladung technisch defekter Mobiltelefone (samt Freischaltung), die „zufällig“ in ihre Hände gelangt. Schon bald haben sie tonnenweise unzufriedene Kunden, das FBI und eine Horde verärgerter Gangmitglieder auf den Fersen.

    Die zweite Hälfte des Films konzentriert sich somit auch vorwiegend auf die Verfolgung der beiden durch einen gestörten Unterwelthandlanger (Tommy Tiny Lister Jr.), was der üblichen Ballerei und einer obligatorischen Autoverfolgungsjagd Vorschub leistet. Die Gags im Schnellfeuer-Rhythmus werden mit der Holzhammer-Methode an das Publikum gebracht. Die Frauen sind allesamt „hos“ (Slang für Schlampe), die entweder laut rumkeifen und lüstern auf die Mannsbilder abfahren oder im Fall von Blacks „love interest“ Lorraine (Gretchen Palmer) anschmiegsam, devot und willig oder schlichtweg alt und geldgierig sind. Deswegen braucht den Filmemachern jedoch nicht automatisch Frauenfeindlichkeit vorgeworfen zu werden, da unter den männlichen Figuren - abgesehen von Master P und Ice Cube - auch nur idiotische Volltrottel anzutreffen sind. Weiße wie Schwarze, Transvestiten und S&M-Zwerge bekommen ebenfalls ihr Fett ab, und auch einem Drive-By-Shooting versteht Regisseur Michael Martin (inszenierte wie F. Gary Gray zunächst Musikvideos) eine humorvolle Seite abzugewinnen. Exzessiver Marihuanakonsum ist für einige leichterzielte Lacher gut. Unterlegt wurde die mit unzählgen Obzönitäten angereichete Hood-Groteske mit einem wummernden Hiphop-Soundtrack, der - wie sollte es anders sein - auf Master Ps No Limit Label erschienen ist. ara.
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